AG Robotik

Zeit: Mittwoch, 13:30 – 15:30 Uhr
Ort: Raum 704
Leitung: Herr Schreiner, Herr Weirich

Robotik-AG-6-10

Die erste AG Robotik wurde am Gymnasium Saarburg bereits im Jahr 2008 eingerichtet. Seither haben viele Schülerinnen und Schüler mit teilweise beachtlichen Erfolgen bis hin zur Teilnahme am Deutschlandfinale und mehrfach sogar am Weltfinale daran teilgenommen.

In der AG bereiten sich jedes Jahr mehrere Teams von Schülerinnen und Schülern ab Klassenstufe 6 auf die World Robot Olympiad (WRO). Die WRO ist ein internationaler Roboter-Wettbewerb, bei dem die Jugendlichen mit Hilfe eines selbst konstruierten LEGO-Roboters eine knifflige Mission zu erfüllen haben. Der Nervenkitzel eines internationalen Wettbewerbs wird auf diese Weise mit der schulischen Herausforderung, einen LEGO MINDSTORMS Roboter zu designen, zu bauen und zu programmieren, kombiniert.

Das Interesse an Mathematik, Logik und praktischem Aufgabenlösen ist eine gute Voraussetzung für die erfolgreiche Mitarbeit in der Robotik-AG. Vorkenntnisse in Informatik sind nicht unbedingt erforderlich, aber insbesondere für RoboSports hilfreich.

Die AG hat das Ziel, den Zugang zu den naturwissenschaftlichen Fächern zu erleichtern und die Kinder und Jugendlichen langfristig für einen Ingenieurs- oder IT-Beruf zu motivieren.

Treffen der AG Naturschutzprojekt Mandelbach am Mittwoch, 21.09.2016

Am Mittwoch, 21.09. um 13.30 Uhr, treffen sich alle Interessierten der AG Naturschutzprojekt Mandelbach vor dem Aquarium.

Das Projekt mit seinen vielfältigen Möglichkeiten wird vorgestellt, Interessen werden abgeglichen und Terminabsprachen getroffen. Solltest Du an dem Termin verhindert sein (die AG Zeiten werden nach gemeinsamer Absprache festgelegt und müssen nicht immer auf dem Mittwoch liegen), so melde Dich bitte bei Frau Brücker, Frau Lesch oder Herrn Leibold, damit wir Dich bei weiteren Planungen berücksichtigen können.

Chemie LK besucht das Lycée Blaise Pascal

Exkursion Forbach 024

Im Rahmen ihres eTwinning-Projekts besuchten die Schülerinnen und Schüler des Chemieleistungskurs 12 unter Leitung von Herrn Fladt am Dienstag, den 26.04.2016 ihre Chemiepartner am Lycée Blaise Pascal in Forbach, um sich nach der Zusammenarbeit im virtuellen Raum der eTwinning-Plattform auch einmal persönlich kennenzulernen.

Exkursion Forbach 025

Nach dem frühen Aufbruch um kurz vor sieben und einem kurzfristig anberaumten Streik im französischen Personennahverkehr kam die Gruppe doch noch um neun Uhr in Forbach an und wurde mit einem gemeinsamen Frühstück belohnt, bei dem sich die Schülerinnen und Schüler näher kennen lernen konnten. Anschließend wurden im Schullabor verschiedene von den französischen Gastgebern vorbereitete Experimente durchgeführt. Neben der Herstellung von „Slime“, wie man ihn als Scherzartikel kaufen kann, standen die Bestimmung von Mikroorganismen, das Arbeiten mit Bakterien und deren Färbung sowie Mikroskopie auf dem Programm. Hierbei konnten die französischen Schülerinnen und Schüler als Vorbereitung auf ihre anstehende Abiturprüfung ihre Deutschkenntnisse verbessern, wobei die Saarburger Chemikerinnen und Chemiker sie tatkräftig unterstützten.

Exkursion Forbach 026

Ein Mittagessen in der Mensa rundete den Vormittag ab, und es ging mit dem Bus nach Metz. In gemischten Gruppen lernten die Schülerinnen und Schüler bei einer Stadtrallye die Hauptstadt des Départements Moselle kennen.

Um vier Uhr war die Gruppe wieder zurück in Forbach und es ging nach einem anstrengenden aber auch interessanten Tag mit vielen neuen Eindrücken zurück nach Saarburg.

Das Problem der Überdüngung

Seit den Herbstferien 2015 nimmt der Chemie-LK 12 unserer Schule unter Leitung von Herrn Fladt an einem binationalen Projekt zum Thema Das Problem der Überdüngung teil. Die Schüler arbeiten dabei online mit drei französischen Schulen zusammen: Dem Lycée Blaise Pascal aus Forbach, der Cité Scolaire Julie Daubié aus Rombas und dem Lycée Louis Casimir aus Bitch.
Während die Schülergruppen aus Frankreich das Wachstum von Weizenpflanzen bei Verwendung unterschiedlicher Dünger untersuchten, wurde vom Chemie-LK der Part der quantitativen Untersuchungen übernommen. Unsere Chemiker untersuchten dazu Bodenproben der französischen Partner auf deren Gehalt verschiedener Bodenparameter wie Nitrat-, Kohlenstoff- und Stickstoffgehalt.

Chemie-LK 12 kooperiert mit der Universität Trier

Im Rahmen des eTwinning-Projekts „Das Problem der Überdüngung“ konnten der Chemie LK der MSS 12 freundlicherweise mit dem Institut für Bodenkunde der Universität Trier zusammenarbeiten. Prof. Thiele-Bruhn, Prof. Emmerling und ihr Mitarbeiter Thorsten Ruf stellten nicht nur Gaschromatographen und Spektrometer zur Verfügung, sondern konnten bei unseren Schülerinnnen und Schülern mit ihrem Fachwissen die Bedeutung der Bodenkunde näherbringen.

Im Rahmen der Zusammenarbeit mit den drei französischen Schulen hat der Chemie LK des Gymnasium Saarburgs die Aufgabe, die von den Franzosen angesetzten Bodenproben und Pflanzen im Labor quantitativ auszuwerten. Dazu wurde der Kurs in drei Gruppen eingeteilt, die in drei aufeinanderfolgenden Wochen in die Uni nach Trier fuhren, um gemeinsam mit Professor Dr. Emmerich die Proben zu analysieren.

Schülerin im Labor

Am Donnerstag, den 14.01.2016, fuhr die erste Gruppe nach Trier und wurde dort von Thorsten Ruf, einem Mitarbeiter der Abteilung Geobotanik empfangen. Nach einer kurzen Sicherheitsbelehrung bezüglich der Arbeiten im Labor begab sich die Gruppe in den Keller, wo die Bodenproben auf 2 mm gesiebt wurden, sodass alle Körnchen und Steinchen, die größer als 2 mm waren, ausgesondert wurden. Mit dem gesiebten, feinen Sand zurück in den Laborräumen bestand die Aufgabe nun darin, 10 mg der einzelnen Proben in ein extra Glas zu geben, womit später der pH-Wert gemessen werden konnte. Dazu wurde eine 0,01 molare Calciumchloridlösung vorbereitet (1,47 g/l), wovon später jeweils 25 ml in die Gläser mit den Bodenproben gegeben wurden. Die Mischung musste daraufhin 30 Minuten stehen bleiben. In dieser Zeit wurde jeweils ein Teelöffel der Bodenproben mit einem Achatmörser zerkleinert und diese Proben anschließend in kleine Schraubdeckeldosen gefüllt.

Zinkbecher

Damit ging es in einen anderen Raum, in dem ein N/C-Analyser steht, der den Stickstoff- und Kohlenstoffgehalt in den Proben nachweist. Ein Teil der Gruppe musste nun sehr kleine Mengen der zermörserten Bodenproben in dafür vorgesehene kleine Zinkbecherchen geben und diese in einer sehr genauen Waage auf 40-80 mg einwiegen. Die gefüllten Zinkbecherchen wurden in ein Tablett mit kleinen Fächern gestellt, die mit A1, A2, A3,… beschriftet waren. Während diese Arbeit erledigt wurde, maß der andere Teil der Gruppe die pH-Werte der Bodenproben. Zum Abschluss führte Professor Dr. Emmerling uns in ein paar der vielen Labors und erklärte uns die Aufgabenbereiche der Abteilung Bodenkunde.

Nach Neubesetzung: AG Medienscouts mit erstem Einsatz

Am 28. und 29. Januar 2016 präsentierten sich unter Leitung der Jugendmedienschutzberater Nicole Molitor und Thorsten Utter unsere Medienscouts den Schülerinnen und Schüler der fünften Klassen und boten in einem einstündigen Workshop für alle 5er-Klassen ein abwechslungsreiches Programm rund ums Thema „Digitale Medien und Internet“.

„Wer von euch besitzt ein eigenes Smartphone?“, fragte Medienscout Kira M. (Klasse 10a) in die Schülerrunde. Sofort erhoben sich zahlreiche Mädchen und Jungen von ihren Stühlen, rannten wie ein Wirbelwind im Kreis hin und her, um einen neuen Sitzplatz zu ergattern. Derjenige, der keinen Platz gefunden hatte, musste in der Mitte des Kreises stehen bleiben und durfte die nächste Frage stellen: „Wer von Euch nutzt Instagram?“ Hier fiel die Zahl der User schon etwas geringer aus als bei der vorherigen Frage. Das hier beschriebene Eisbrecher-Spiels „Kabelsalat“ diente als Einstieg in den Workshop für Schülerinnen und Schüler der 5. Jahrgangsstufe, den die Medienscouts unserer Schule organisierten. Das Ziel bestand darin, die Mediennutzung dieser Altersgruppe spielerisch zu erfragen. Die Medienscouts, welche den Workshop moderierten, kamen dadurch schnell mit ihren jüngeren Mitschülern ins Gespräch und konnten eine angenehme Lernatmosphäre schaffen.

Weiter ging es mit einer von den Medienscouts erarbeiteten Präsentation zur Frage „Das Internet – Gefahr oder Chance?“. Hierbei wurde insbesondere der verantwortungsbewusste Umgang mit persönlichen Daten im Internet ins Blickfeld gerückt. Die Schülerinnen und Schüler durften zunächst die Sicherheit ihrer Passwörter auf einer dafür bereitgestellten Seite im Internet (https://checkdeinpasswort.de/) selbst überprüfen. Im Anschluss daran erhielten sie wertvolle Tipps zum Anlegen sicherer Passwörter (z. B. die Passsatz-Methode). Abgerundet wurde die Veranstaltung mit grundlegenden Informationen zu Themen wie „Smartphone“, „WhatsApp“, „Soziale Netzwerke“ und „Urheberrecht“, die auf kindgerechte Weise mit den Orientierungsstufenschülern erarbeitet wurden.

„Wir sind froh, dass die AG Medienscouts nun in neuer Besetzung so engagiert zu Werke geht“, meint Daniel Groß dazu, der die medienpädagogischen Aktivitäten am Gymnasium Saarburg koordiniert. „Häufig ist der Übergang zur weiterführenden Schule der Zeitpunkt, zu dem Schülerinnen und Schüler ihr erstes eigenes Smartphone oder ein Notebook erhalten. Da müssen wir ansetzen. Es ist gut, wenn wir hier auf die Hilfe kompetenter Schülerinnen und Schüler zurückgreifen können.“

Die Bilanz zu dieser Auftaktveranstaltung der neuen Medienscouts fiel durchweg positiv aus. „Wir hätten nur gerne noch mehr über die angesprochenen Themen erfahren“, merkte eine Schülerin aus einer fünften Klasse an. Diesem Wunsch wird nachgegangen! Für die Jahrgangsstufe 6 stehen neben einer Fortsetzung des Workshops unserer Medienscouts auch mehrere 90-minütige Vertiefungsmodule unserer zwölf Jugendmedienschutzberaterinnen und -berater an.

(Mo, Ut)

Jungforscher Chemie AG

Zeit: Mittwoch, 13:05 Uhr – 15:00 Uhr
Ort: Raum 734
Leitung: Herr Pfortner, Herr Fladt

Ihr untersucht z.T. vorgegebene chemische Phänomene, wie bspw. das Rosten von Eisen, Reaktionen von Metallen mit Schwefel, Volumenbestimmung von Kohlenstoffdioxid bei der Zersetzung von Natriumcarbonat, Flammenfärbung, etc. Ebenso habt ihr aber auch die Möglichkeit in der Chemie AG eigene Forscheraufträge zu entwickeln, die in eine Arbeit für die Wettbewerbe „Schüler experimentieren“ und „Jugend forscht“ münden können. Schaut bei Interesse einfach im Chemiesaal 734 vorbei.

Tag der Physik 2015

Text: Ruth Baumann, 11 P

Am Samstag, dem 5.12.2015, machte der MSS 11 Physik Leistungskurs von Herrn Weirich eine Exkursion an die Technische Universität Kaiserslautern. An diesem Tag fand dort für interessierte Schüler und Schülerinnen eine Veranstaltung statt, bei der Professoren und Studenten verschiedenste Fragen um die Physik und ein Physikstudium beantworteten.

Nach einer gemeinsamen Zugfahrt kamen wir gegen 10.00 Uhr am Vormittag an der TU Kaiserslautern an. Unser Leistungskurs wurde persönlich vom Dekan des Fachbereichs Physik Prof. Dr. Volker Schünemann in Empfang genommen, welcher uns den Fachbereich zeigte. Danach bekamen wir von Studenten eine kurze Einführung, wie ein Physikstudium an der TU Kaiserslautern aussehen könnte.

Von dort ging es dann zu den ersten Laboren, in denen uns einmal die Transportfähigkeit von Glasfasern anhand von Musikübertragung gezeigt wurde. In einem anderen Labor wurde der gezeigt, wie man den Weg eines einzelnen Photons, also eines Lichtteilchens, ermittelt.

Um 11:15 Uhr besuchten wir die Vorlesung „Got to dance“ für Elektronen, die von Prof. Dr. Henning Fouckhardt geleitet wurde. Durch viele Versuche wurde uns verdeutlicht, dass wir es in alltäglichen Situationen mit physikalischen Phänomenen zu tun haben.

Nach einer Stunde Pause, in der wir unter anderem auch etwas zu Mittag aßen, wurden wir selbst tätig und haben unter Anleitung eines Doktoranden ein CD-Spektrometer gebaut, der das Licht in seine Spektralfarben aufspaltet.

Anschließend wechselten wir das Gebäude vom Fachbereich Physik zum Fraunhofer-Institut für Physikalische Messtechnik. Dort gab es die Möglichkeit, mit einem Laserskalpell, welches heutzutage auch in der Medizin genutzt wird, etwas in einen Apfel zu brennen. Danach besichtigten wir im selben Gebäude zwei weitere Labore, in denen die Forscher mithilfe von Mikrowellen in Gigahertzbereich sogenannte Spinwellen anregen. Die Ausbreitung dieser Wellen kann mithilfe von Lasern gemessen werden, indem man die Farbänderung nach der Streuung an Wellenleitern misst. Vielleicht sind es diese Spinwellen, die uns in Zukunft schnellere Datenverarbeitung im Handy oder PC ermöglichen und dabei weniger Energie benötigen, als die herkömmlichen Computerchips.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass es ein gelungener Tag war, der uns durchaus eine weitere berufliche Möglichkeit dargeboten hat.

Informatik-Biber 2015

Ob es nun um Vernetzung von Freunden in sozialen Netzwerken geht, um die Sicherheit von Passwörtern oder um die Umverteilung von Wasser auf verschiedene Behälter, bundesweit haben vom 9. bis 13. November 248.092 Schülerinnen und Schüler beim größten Informatikwettbewerb Deutschlands teilgenommen.

Das Gymnasium Saarburg war diesen Jahr wieder mit 390 Schülerinnen und Schüler aus allen Klassenstufen dabei und hat eifrig mitge-bibert. 15 Schülerinnen und Schüler haben einen 2. Preis erzielen können, 20 sogar einen 1. Preis. Herzlichen Glückwunsch allen Gewinnern!

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