Öffnungszeiten während der Weihnachtsferien

Unser Sekretariat bleibt
von Montag, 22. Dezember 2025 bis Dienstag, 06. Januar 2026 geschlossen!

Am Mittwoch, den 07. Januar 2026 sind wir wieder von 08:00 Uhr bis 12:00 Uhr
erreichbar.

Wir wünschen Ihnen eine geruhsame und fröhliche Weihnachtszeit.
Möge das neue Jahr für Sie Glück und Gesundheit bereithalten.

Unser Hausmeister ist in dringenden Fällen wie folgt erreichbar:
Herr Schmaus: 0173-3016101

(Vor-)Lesen macht wieder Schule: Entscheidung im Vorlesewettbewerb gefallen

Über eine besonderes Geschenk zum Nikolausabend durfte sich dieses Jahr Denise Elfert aus der 6d freuen:

Sie konnte die Jury, bestehend aus den Deutschlehrkräften der Jahrgangsstufe 6 – Frau Steier, Frau Dr. Drumm, Frau Weißbrich und Herr Mörchen – sowie der Organisatorin Frau Hans, von ihrer Kompetenz beim Lesen eines Ausschnitts aus dem vorbereiteten Text („Wüstenzauber”) und dem „Fremdtext“ („Frieda und das Glück der kleinen Dinge“) überzeugen. Sie wird unsere Schule in der nächsten Runde des Wettbewerbs, beim Kreisentscheid, vertreten. Dazu wünschen wir schon jetzt viel Erfolg!

Nichtsdestotrotz machte die starke Leistung der konkurrierenden Vorlesenden die Entscheidung nicht ganz leicht: Ida Rathmann (6a), Sebastian van Schie (6b), Ben Sünder (6c), Lenka Klemm (6e) sowie Luisa Kölling (6f) waren allesamt verdiente Klassensieger und -siegerinnen, deren Können ebenfalls mit einer Urkunde und einem vom Förderverein unserer Schule gesponserten Gutschein von „Bücher Volk” honoriert wurde.

Herzlichen Glückwunsch!

(ha)

Lesenacht mit Geistertreff

Am Donnerstag, den 20. November, traf sich die Klasse 6d um 20 Uhr am Eingang zur Bibliothek unserer Schule. Der Grund für unser Treffen war eine Lesenacht mit unserem Klassenlehrer Herr Wolfram und unserer Deutschlehrerin Frau Dr. Drumm, die wir schon lange geplant hatten. Alle Schülerinnen und Schüler aus unserer Klasse waren sehr aufgeregt und freuten sich, als es endlich losging. Viele waren so bepackt, als würden sie für über eine Woche von zuhause wegfahren.

In die Bibliothek rannten alle Kinder schnell hinein, um sich den besten Schlafplatz zu sichern. Dann hatten wir erstmal Zeit, es uns gemeinsam gemütlich zu machen. Viele spielten, einige lasen und ein paar pumpten noch ihre Luftmatratzen auf. Irgendwann rief Frau Dr. Drumm uns alle zusammen. Sie las uns eine sehr gruselige Geschichte vor, in der es um das Gymnasium Saarburg, die Klasse 6d und den Schulgeist ging. Die meisten Kinder waren dennoch überzeugt, dass es keine Geister gäbe, aber ein paar bekamen dann doch kalte Füße. Nach der Schauergeschichte gingen wir dann alle los zur Nachtwanderung. Kreuz und quer, nur mit unseren Taschenlampen „bewaffnet“, liefen wir durchs Schulgebäude mit einem Ziel: den berühmt-berüchtigten Schulgeist zu treffen.

Und tatsächlich, an manchen Orten schien er Spuren hinterlassen zu haben. Im Heizungskeller sahen wir einen alten Stuhl, der ganz schön geisterhaft wirkte. Auf dem Dachboden herrschte ebenfalls eine sehr gruselige Atmosphäre, doch der Ort, der bewies, dass es den Schulgeist wirklich gab, war die Mensa. Als wir sie im Dunklen betraten, kippten plötzlich alle Stühle um, die am Nachmittag auf die Tische gestellt worden waren! Natürlich stellten wir alle wieder hoch, doch nach diesem Vorfall war wahrscheinlich jedem ein bisschen mulmig zumute.

Schließlich gingen wir wieder zurück in die Bibliothek. Wir hatten noch etwas Zeit für uns, bis wir uns „bettfertig“ machen mussten. Um elf Uhr war Bettruhe. Einige von uns hätten länger aufbleiben können, aber manche waren echt froh, als sie in ihren Schlafsack gekuschelt waren. Nach kurzer Zeit schliefen viele schon tief und fest, doch ein leises Flüstern und Tuscheln war bis nach Mitternacht noch zu hören.

Früh am Morgen klingelte der Wecker und Frau Dr. Drumm und Herr Wolfram waren auch schon wach. Wir packten unsere Sachen zusammen und gingen wieder gruppenweise nach unten in die Waschräume. Dann brachten wir unser Gepäck in den Klassenraum und frühstückten mit unserer NaWi-Lehrerin Frau Jakobs. Wie wir den restlichen Schultag überlebt haben, weiß keiner mehr genau. Dennoch hat uns allen die Lesenacht sehr gut gefallen. Danke nochmals an Frau Dr. Drumm, Herrn Wolfram und Frau Jakobs, dass wir das mit ihnen machen konnten!

Denise Elfert, Elisa Hog, Lea Mees, Ida Zewe für die Klasse 6d

Erstes Adventsfenster

Können wir Licht in der Dunkelheit sein?

Diese Frage war nicht nur Leitfrage für die Adventsfeier, die am 01.12.2025 für alle Orientierungsstufenschülerinnen und -schüler stattfand, sondern auch für die Ethikgruppe, die gemeinsam mit Frau Schedler das erste Adventsfenster gestaltet hat.

In verschiedenen Texten und im Alltag suchten sie nach einer Antwort darauf, ob sie Licht in der Dunkelheit sein können. Eine mögliche Antwort fanden sie in der Bergpredigt, in der die Rede davon ist, sein Licht nicht unter den Scheffel zu stellen, also sich selbst nicht klein zu machen.
Im Alltag begegnen uns immer wieder Situationen, in denen wir trotzdem unser Licht dimmen. Uns selbst kleiner machen als wir sind. Vielleicht aus falscher Bescheidenheit, vielleicht um andere nicht zu verletzen oder um nicht angeberisch zu wirken. Vielleicht aber auch einfach aus Gewohnheit.

Wie gut, dass es auch heute immer wieder Menschen gibt, die uns daran erinnern, dass wir zu uns selbst und unseren Fähigkeiten stehen dürfen.

Ganz deutlich wird diese Botschaft in den wunderbaren Worten von Marianne Williamson aus dem Buch „Return to love“.

Jeder Mensch ist dazu bestimmt zu leuchten!

Unsere tiefgreifendste Angst ist nicht, dass wir ungenügend sind,
unsere tiefgreifendste Angst ist,
über das Messbare hinaus kraftvoll zu sein.
Es ist unser Licht, nicht unsere Dunkelheit,
die uns am meisten Angst macht.

Wir fragen uns, wer bin ich,
mich brillant, großartig, talentiert, phantastisch zu nennen?
Aber wer bist Du, Dich nicht so zu nennen?

Du bist ein Kind Gottes.
Dich selbst klein zu halten, dient nicht der Welt.
Es ist nichts Erleuchtetes daran, sich so klein zu machen,
dass andere um Dich herum sich nicht unsicher fühlen.
Wir sind alle bestimmt, zu leuchten, wie es die Kinder tun.
Wir sind geboren worden, um den Glanz Gottes, der in uns ist,
zu manifestieren.
Er ist nicht nur in einigen von uns, er ist in jedem einzelnen.

Und wenn wir unser Licht erscheinen lassen,
geben wir anderen Menschen die Erlaubnis, dasselbe zu tun.
Wenn wir von unserer eigenen Angst befreit sind,
befreit unsere Gegenwart automatisch andere.

Wir dürfen und sollen also unsere Talente und Fähigkeiten entdecken und auch nach außen zeigen. Wir müssen uns nicht klein machen oder uns entschuldigen für das, was wir sind.

Im Gegenteil, wir dürfen uns so zeigen, wie wir sind. Wenn wir das tun, dann tun es auch andere. Dann können wir uns wirklich sehen und aus der Fülle unserer Möglichkeiten schöpfen.

Wir können leuchten.

Wir können eine Gemeinschaft sein, in der wir uns und andere annehmen.

Eine Gemeinschaft in der es Offenheit, Toleranz und Wohlwollen gibt. Für uns selbst und für andere.

Wenn wir uns erlauben zu leuchten, wenn wir uns erlauben so zu sein, wie wir sind, dann erlauben wir es auch den anderen. Dann hören wir auf zu vergleichen, dann hören wir auf missgünstig zu sein, dann hören wir auf, andere zu verachten.

Dann können wir gemeinsam leuchten, denn jeder darf einfach nur SEIN.

Also, fang DU an!

Erlaube Dir zu strahlen, so hell wie du es vermagst!

Die Ethikschülerinnen und -schüler der Klassen 6a und 6f
(slr)