38 Lernende bestehen DELF B1-Prüfung am Gymnasium Saarburg

Bereits zum zweiten Mal boten wir den Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufe 10 die Möglichkeit, im Französischunterricht das französische Sprachenzertifikat DELF B1 zu erwerben. Anders als beim herkömmlichen DELF finden die Prüfungen beim DELF scolaire intégré direkt an der Schule statt: Die gesamte Klasse legt die schriftliche Prüfung im Rahmen einer regulären Klassenarbeit ab; die mündliche Prüfung ist freiwillig und wird ebenfalls vor Ort abgenommen.

In diesem Jahr nutzten 38 Lernende dieses Angebot und damit fast doppelt so viele wie im vergangenen Jahr, als die Prüfungen zum ersten Mal abgelegt wurden. Möglich wurde die Ausweitung des Angebots, weil Schulleiter Andreas Schreiner frühzeitig die Fortbildung der Französischfachschaft unterstützte, mehrere Lehrkräfte als Prüferinnen und Prüfer zertifizieren zu lassen. Das erleichtert Organisation und Ablauf und stärkt zugleich das Vertrauen der Schülerinnen und Schüler in die Prüfungsbedingungen.

Mit dem bestandenen DELF B1 halten die Absolventinnen und Absolventen einen europaweit anerkannten Nachweis ihrer Französischkenntnisse in den Händen. Für manche bedeutete das Bestehen eine wohlverdiente Bestätigung, während andere die Anforderungen deutlich übertrafen. Alle Schülerinnen und Schüler zeigten Einsatz und Engagement und profitierten auch von einer Prüfungserfahrung, die sie für künftige Prüfungen stärkt.

Wir freuen uns, mit dem integrierten DELF-Angebot die sprachliche Bildung der Schülerinnen und Schüler nachhaltig zu fördern und ihnen zusätzliche Chancen für Studium und Beruf zu eröffnen.

Zeitzeugen im Klassenzimmer – Geschichtskurse beleuchten französische Garnison in Saarburg

Eine besondere Geschichtsstunde erlebten die deutsch- und französischsprachigen Grundkurse Geschichte der MSS 12: In Kooperation mit der Deutsch-Französischen Gesellschaft Saarburg wurde im Unterricht zunächst der Film „Die Geschichte der Kaserne De Lattre de Tassigny“ gezeigt. Anschließend berichtete Bernard Bedrossian von dem Leben als französischer Soldat in Saarburg. Da er nach seinem Wehr-dienst als Filmvorführer im französischen Kino in Beurig sowie immer wieder als DJ bei Partys und Bällen auf dem Kasernengelände tätig war, konnte er sehr anschaulich den Alltag der französischen Militärangehörigen in Saarburg schildern. Besatzungssoldaten wurden zu Nachbarn, Freunden und manchmal sogar Ehepartnern. Obwohl eine „Stadt für sich“, eine „verschlossene Welt“, bot die Kaserne auch Saarburgern Arbeitsplätze. Das französische Kino stand allen interessierten Besuchern offen. Nach anfänglicher Reserviertheit nahm die Saarburger Bevölkerung die französischen Militärangehörigen als Teil ihrer Stadt an und empfand deren Abzug im Jahr 2010 schließlich als Verlust.

Mit Anschauungsmaterial wie alten Filmrollen, Fotos und zahlreichen Anekdoten schlug Bedrossian den Bogen von der alliierten Besatzungspolitik nach dem 2. Welt-krieg zu dem Alltag der Saarburger – ein sehr interessanter, für alle bereichernder Blickwinkel.

Einige Schülerinnen und Schüler brachten Berichte ihrer Eltern und Großeltern zum Zusammenleben mit den französischen Soldatinnen und Soldaten ein – ein Beitrag, den Marie Boos, Vorsitzende der Deutsch-Französischen Gesellschaft Saarburg, und ihr Ehemann Bernhardt Boos ausdrücklich begrüßten. Die Gesellschaft hat sich der Aufarbeitung der Geschichte der ehemaligen französischen Kaserne in Saarburg verschrieben und beleuchtet dieses besondere Kapitel der deutsch-französischen Beziehungen. Sie bedankt sich für jede übermittelte Erinnerung und freut sich über weitere Zuschriften.

(ca)

Zehn Jahre Abibac – Doppelabschluss als klares Bekenntnis zu Europa

Mit einem Festakt in der Aula feierte unsere Schule am gestrigen Donnerstag zehn Jahre Abibac – ein Jahrzehnt gelebter deutsch-französischer Bildungskooperation. Nach der Eröffnung durch unseren Schulleiter Andreas Schreiner hob zunächst Christophe Bouchoucha, Inspecteur der Akademie Strasbourg, die Vorzüge des deutsch-französischen Doppelabschlusses hervor, bevor der KMK-Beauftragte für das Abibac, Peter Epp von der ADD Trier (s. Foto), in seiner Ansprache auf die Ursprünge des Abibacs in Rheinland-Pfalz und am Gymnasium Saarburg zu sprechen kam. Unsere Abibac-Koordinatorin, Anne Cartier, führte durch das Programm, das in knapp zwei Stunden eine kurzweilige Mischung aus Vorträgen, Erfahrungsberichten und stimmungsvollen musikalischen Beiträgen des Chors und von Solistinnen und Solisten bot.

Unter den Gästen fanden sich neben Vertreterinnen und Vertreter der Schulleitung, der Schülervertretung, des Schulelternbeirats, des Fördervereins und der Französischfachschaft zahlreiche weitere Personen, die an der Einrichtung und Umsetzung des Abibacs beteiligt waren oder sind, darunter auch die beiden letzten ehemaligen Schulleiter und der erste Abibac-Koordinator des Gymnasiums sowie der Schulleiter und Kollegiumsvertreter der Abibac-Partnerschule, dem Lycée Monge in Charleville-Mézières, die Vorsitzende der deutsch-französischen Gesellschaft und nicht zuletzt ehemalige Schülerinnen und Schüler des Abibac-Zweigs, die eindrücklich von ihren Erfahrungen nach erfolgreichem Doppelabschluss im Berufs- und Studienleben in Deutschland, Luxemburg und darüber hinaus berichteten.

Einblicke in Projekte und Lernorte zeigten die Breite des Zweigs, den seit dem ersten Jahrgang 2017 mit zwölf Absolventinnen und Absolventen insgesamt 115 Abibacheliers mit dem Erwerb der Allgemeinen Hochschulreife und dem französischem Baccalauréat erfolgreich beschritten haben: vom Schüleraustausch mit dem Collège Barral in Castres über das DELF scolaire intégré, dem Besuch des Forums franco-allemand in Straßburg und der Teilnahme am deutsch-französischen Schülerlandtag bis hin zum Besuch der Gedenkstätte Natzweiler-Struthof und den Lernbegegnungen mit der Abibac-Partnerschule aus Charleville-Mézières.

Im Anschluss wurden die Gäste noch zu einem Umtrunk eingeladen – eine herzliche Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen, Erinnerungen an zehn Jahre Abibac zu teilen und neue deutsch-französische Brücken für die nächsten zehn Jahre zu schlagen – wie unser langjähriger Schulleiter Herr Kramer (im Bild links) mit unserem aktuellen Schülersprecher Lukas Leibold und Herrn Schreiner unter Beweis stellten.

Abibac-Lernbegegnung stärkt deutsch-französische Verständigung

Einen Gast aufnehmen wie bei einem klassischen Schüleraustausch und sich zudem in Projektarbeit intensiv mit den deutsch-französischen Beziehungen auseinandersetzen: Das ist Inhalt der Lernbegegnungen im Abibac-Zweig des Gymnasiums Saarburg.

Eine Woche lang empfingen die Schülerinnen und Schüler des Abibac-Leistungskurses Französisch ihre Gäste vom Lycée Monge in Charleville-Mézières und arbeiteten gemeinsam zum Thema „Vom Krieg zum Frieden“.

Im Mittelpunkt stand der Besuch zentraler Gedenkorte in und um Verdun. Die Vorbereitung im Unterricht ermöglichte den Jugendlichen, die Dimensionen von Leid, Tod und Zerstörung einzuordnen. Im zweiten Teil der Projektarbeit wandten sich die Jugendlichen dann der Frage der Friedenssicherung zu.

Die Begegnung zeigte, wie solide Facharbeit und persönliche Begegnung einander stärken und unterstreicht den Anspruch des Gymnasiums Saarburg, junge Menschen zu verantwortungsbewusstem, europäisch ausgerichtetem Handeln zu befähigen.

Um „Frieden“ wird es auch beim Rückbesuch in Charleville-Mézières im März gehen, wo im benachbarten Reims die Spuren Adenauers und De Gaulles aufgenommen werden sollen.

Teilnahme am Bildungsausschuss im Mainzer Landtag

Ein informativer Tag im Mainzer Landtag: Gabriel Baudesson aus der MSS 12 und Frau Justinger vertraten den AbiBac-Kurs der Jahrgangsstufe 12 bei der Sitzung des Bildungsausschusses am 28.08.2025. Die Einladung war eine Anerkennung für die Teilnahme am Deutsch-Französischen Schülerlandtag im Januar, bei dem bildungspolitische Resolutionen besprochen wurden.

Der Tag begann mit einer Einführung durch Herrn Jäger aus der Abteilung Kommunikation des Landtags RLP und sein Team, die der Gruppe aus Saarburg sowie Schülerinnen und Schülern und deren Lehrkräften vom Humboldt Gymnasium Trier und dem Otto-Schott-Gymnasium Mainz den Ablauf der Sitzung erklärten. Unter der Leitung der Vorsitzenden Susanne Müller diskutierten die Abgeordneten nach Prüfung der Anwesenheit zunächst über den CDU-Antrag zum Verbot privater Mobilfunkgeräte an Schulen. Diese Debatte war besonders relevant, da sie die unterschiedlichen Ansichten der Fraktionen über die Eigenverantwortung der Schulen gegenüber zentralen Lösungen beleuchtete.

Ein Höhepunkt war die folgende Diskussion über die Ergebnisse des Deutsch-Französischen Schülerlandtags unter dem Titel: „Stärkung der Demokratie und der politischen Teilhabe junger Menschen“. Malu Steinmetz, die Schülerlandtagspräsidentin, stellte die Forderungen zur Stärkung der Demokratie und politischen Teilhabe junger Menschen vor. Erfreulicherweise hatten sich alle Mitglieder vorab intensiv mit den Themen beschäftigt, sodass die Aussprache sehr wertschätzend verlief. Einige Abgeordnete lobten die konstruktive Arbeitsweise der Schülerinnen und Schüler und boten an, den Dialog fortzusetzen. Es wurde durchaus kontrovers diskutiert: Während teilweise Zustimmung zur Forderung nach politischer Bildung in Grundschulen geäußert wurde, gab es vereinzelt auch eine ablehnende Haltung zur Absenkung des Wahlalters.

Die Staatssekretärin für Bildung, Bettina Brück, würdigte das Engagement der Schülerinnen und Schüler und zeigte auch die Fortschritte in Bezug auf die Forderungen der Schülerinnen und Schüler in den letzten Legislaturperioden auf. Sie sagte, dass die Forderung nach Sozialkundeunterricht im AbiBac-Lehrplan bei der aktuellen Überarbeitung der SEK-I-Lehrpläne und der daran anschließenden Überarbeitung der SEK-II-Lehrpläne sowie der Lehrkräftefortbildung Berücksichtigung finden solle.

Nach einem lehrreichen Austausch verabschiedeten sich die Teilnehmenden mit vielen neuen Eindrücken und kehrten schließlich zurück, bereit, ihre Erfahrungen zu teilen und dankbar gegenüber Herrn Jäger und seinem Team für die Organisation dieses bereichernden Erlebnisses, das den jungen Menschen einen Einblick in die politische Arbeit und die Möglichkeit zur Mitgestaltung bot.

Einführung von DELF scolaire intégré

Das DELF (Diplôme d’études de langue française) zertifiziert Sprachkompetenz gemäß dem Europäischen Referenzrahmen in den Stufen A1 (Anfänger) bis C2 (annähernd muttersprachliche Kompetenz). Traditionell erwerben Französisch-Lernende der Region dieses Zertifikat über das Institut français, oft vorbereitet im Rahmen einer AG an ihrer Schule.

Neu ist das DELF scolaire intégré, bei dem alle Schülerinnen und Schüler einer Klasse den schriftlichen Prüfungsteil als Klassenarbeit absolvieren. Anschließend können sie entscheiden, ob sie auch die mündliche Prüfung ablegen möchten, um das DELF-Zertifikat zu erhalten.

22 Schülerinnen und Schüler der Klasse 10f haben sich für diesen Weg entschieden und kurz vor den Sommerferien erfolgreich das DELF Stufe B1 erworben. Dies erforderte intensive Vorbereitung: Im 6. Lernjahr Französisch trainierte ihr Lehrer Christian Schlarb die Klasse gezielt in den Prüfungsformaten für Hör- und Leseverstehen, Textproduktion und Sprechen.

„Die Hemmschwelle zur mündlichen Prüfung sinkt, wenn der schriftliche Teil bereits geschafft ist“, erklärt die Koordinatorin für das AbiBac und den bilingualen Zweig der Schule Anne Cartier, die sich ebenso wie Ines Justinger zuvor zu zertifizierten DELF-Prüferinnen ausbilden lassen hatte, um die mündlichen Prüfungen direkt an der Schule abzunehmen. Unser Schulleiter Andreas Schreiner freut sich über das motivierende Angebot, das sich positiv auf die Kurswahl in der MSS auswirkt, und erklärt, dass im kommenden Schuljahr wieder zwei Leistungskurse Französisch eingerichtet werden.

Das DELF scolaire intégré wird voraussichtlich ein fester Bestandteil unseres Bildungsangebots. Im kommenden Schuljahr werden sechs weitere Lehrkräfte zu zertifizierten DELF-Prüfern fortgebildet.

Erfolg beim Sprachenfest in Schwerin

Ein bemerkenswerter Erfolg für unsere Schule: Amélie Feil, Lena Maslowska, Helene Rinneberg und Jeanne Wittevrongel aus der Klasse 10f haben beim 34. Sprachenfest in Schwerin den 3. Bundespreis gewonnen. Ihr französischer Filmbeitrag „Les langues changent ta vie“ wurde bereits auf Landesebene mit dem Preis des Ministerpräsidenten ausgezeichnet.

Das Sprachenfest, das vom 23. bis 25. Juni stattfand, bot den Schülerinnen die Möglichkeit, das Land Rheinland-Pfalz zu vertreten. Neben dem Wettbewerb, bei dem sie ihren Film als lebendiges Theaterstück präsentierten, konnten sich die Teilnehmerinnen mit anderen fremdsprachenbegeisterten Schülergruppen aus ganz Deutschland austauschen.

Die Jury zeigte sich beeindruckt von der kreativen und engagierten Darbietung unserer vier Schülerinnen. Bei der feierlichen Preisverleihung im Goldenen Saal des Neustädtischen Palais in Schwerin nahmen sie stolz ihren 3. Bundespreis entgegen.

Wir freuen uns über die engagierte Arbeit und das kreative Potenzial unserer Schülerinnen, die die Bedeutung von Fremdsprachen mit ihrem Beitrag unterstrichen haben.

Jugendliche Brückenbauer: Schülerinnen und Schüler im europäischen Dialog

Ein neues Saarburger Europazeichen, eindrucksvolle Ausflüge in die Hauptstädte der EU und plakative Erinnerungen – das Schuljahr 2024/25 ist geprägt durch das fünfjährige Jubiläum der Freundschaft mit dem Collège Guy Dolmaire Mirecourt (Frankreich). Diese unter anderem von Brieffreundschaften getragene Kooperation wurde in den vergangenen Monaten durch wechselseitige Besuche vertieft.

Eine Gruppe von Schülerinnen und Schülern der siebten Jahrgangsstufe mit Französisch als zweiter Fremdsprache reiste nach Mirecourt und erlebte dort das französische Schulleben. In deutsch-französischen Tandems erkundeten sie den Ort bei einer Stadtrallye. Bei sportlichen Aktivitäten und einem Workshop im örtlichen Zirkusatelier lernten sich französische und deutsche Jugendliche besser kennen – bleibende Freundschaften sind so entstanden.

Der Besuch in Straßburg, einer der drei Europahauptstädte, bildete den Höhepunkt der Reise. Eine Ausstellung mit dem Titel „Die europäische Idee – vom Traum zur Einheit“ verdeutlichte dort die historische Bedeutung der friedlichen Zusammenarbeit einst verfeindeter Staaten. Darüber hinaus erzeugte eine Tour durch das europäische Viertel inklusive des Europäischen Parlaments einen nachhaltigen Eindruck bei den Teilnehmenden.

Im Mai fand der Gegenbesuch in Saarburg statt. Auch hier stand eine Stadtrallye auf dem Programm, ergänzt durch die Präsentation eines Schülerfilms. Ein Riesentischtennis-Match erzeugte ein Wir-Gefühl und bildete die Grundlage für interdisziplinäre Projekte, wie das neue Präsentationsplakat zur Europäischen Union, das nun in der Schule ausgestellt ist.

Ein weiterer Höhepunkt war der Besuch der Stadt Luxemburg, ebenfalls eine Europahauptstadt. Bei einem Robert-Schuman-Rundgang, einem der Gründerväter eines geeinten Europas, befragten die Jugendlichen aus Saarburg und Mirecourt Passanten über ihre Herkunft, Sprache und ihre Einstellung zu Europa. Bereits zuvor fand eine Visite im luxemburgischen Schengen statt – dem Ort des Schengener Abkommens, dessen 40-jähriges Bestehen in diesem Monat gefeiert wird.

Viel Freude bereitete insbesondere das Spiel „Next Stop: Schengen“, welches mit einem für die Partnerschaft Saarburg/Mirecourt eigens gravierten Vorhängeschloss gekürt wurde. Damit platzierte unsere Schule ein eigenes Symbol der Freundschaft und Verbundenheit im Herzen Europas.

Schülerinnen und Schüler glänzen beim Bundeswettbewerb Fremdsprachen 2025

Mitreißende Filme, beeindruckende Sprachkompetenz und kreative Ideen – auch 2025 überzeugten unsere Schülerinnen und Schüler mit herausragenden Leistungen beim Bundeswettbewerb Fremdsprachen auf Landesebene. In den Kategorien SOLO und TEAM holten sie gleich mehrere Preise nach Hause und sicherten sich ihren Platz unter den besten Nachwuchstalenten im Bereich Sprachen.

Besonders stark zeigte sich die Klasse 10f im SOLO-Wettbewerb: Helene Rinneberg wurde für ihre Leistung im Fach Englisch mit einem 2. Landespreis ausgezeichnet. Ebenso sicherten sich Luisa Hein, Sebastian Lellig und Lennart Sands in der gleichen Kategorie jeweils einen 2. Landespreis – ein starkes Signal für die Sprachförderung am Standort. Lennart Sands wurde darüber hinaus als bester Teilnehmer im Fach Französisch mit dem Sonderpreis der Deutsch-Französischen Gesellschaft Trier geehrt.

Doch damit nicht genug: Die Beiträge im TEAM-Wettbewerb sorgten für wahre Begeisterung. Der französischsprachige Kurzfilm „Qui est le gangster ?“ von Alice Clement, Nic Feilen, Sarah Konz, Lotta Luy, Bastian Russer, Sara Spanier, Marten Theisen und Melina Wallinger (alle 8b) überzeugte die Jury und wurde mit einem 1. Landespreis prämiert. Als Highlight erhielt schließlich der zweisprachige Film „Les langues changent ta vie“ (französisch/englisch) von Amélie Feil, Lena Maslowska, Helene Rinneberg und Jeanne Wittevrongel (alle 10f) nicht nur den Preis des Ministerpräsidenten, sondern erzielte mit der Höchstpunktzahl von 100 von 100 Punkten ein absolutes Traumergebnis.

Damit wurden sie zum Sprachenfest 2025 in Schwerin eingeladen, wo die besten Fremdsprachengruppen aus ganz Deutschland Ende Juni zusammenkommen werden. Dort wird ihr Beitrag vor bundesweitem Publikum präsentiert – ein großer Erfolg für das Team und unsere Schule.

Wir gratulieren unseren sprachbegeisterten Jugendlichen herzlich und drücken fest die Daumen für das Finale!

Semaine de la langue française et de la Francophonie

Das Französische ist neben dem Englischen die einzige Sprache, die auf allen fünf Kontinenten gesprochen wird. Mit ungefähr 330 Millionen frankophonen Sprechern ist es die am fünfthäufigsten gesprochene Sprache der Welt. Ihr zu Ehren wird jedes Jahr am 20. März der internationale „Tag der Francophonie“ gefeiert. Mit den rund 1.000 Schülerinnen und Schülern unserer Schule, die Französisch als erste oder zweite Fremdsprache gewählt haben, haben wir die „Semaine de la langue française et de la Francophonie“ vom 15. bis 23. März als Anlass genommen, auf die Vielfalt des französischen Sprachraumes sowie der französischen Kultur aufmerksam zu machen. So hat der Französisch-Grundkurs 11 von Frau Bayonnove eine Ausstellung zu allen französischsprachigen Gebieten erstellt und im Südflügel präsentiert. Der Abibac-Kurs der MSS12 verkaufte in der Woche gleich zweimal Crêpes, um die Mitschülerinnen und Mitschüler in den Genuss der süßen französischen Küche kommen zu lassen.

In diesem Sinne: Vive la langue française !

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