Teilnahme am Bildungsausschuss im Mainzer Landtag

Ein informativer Tag im Mainzer Landtag: Gabriel Baudesson aus der MSS 12 und Frau Justinger vertraten den AbiBac-Kurs der Jahrgangsstufe 12 bei der Sitzung des Bildungsausschusses am 28.08.2025. Die Einladung war eine Anerkennung für die Teilnahme am Deutsch-Französischen Schülerlandtag im Januar, bei dem bildungspolitische Resolutionen besprochen wurden.

Der Tag begann mit einer Einführung durch Herrn Jäger aus der Abteilung Kommunikation des Landtags RLP und sein Team, die der Gruppe aus Saarburg sowie Schülerinnen und Schülern und deren Lehrkräften vom Humboldt Gymnasium Trier und dem Otto-Schott-Gymnasium Mainz den Ablauf der Sitzung erklärten. Unter der Leitung der Vorsitzenden Susanne Müller diskutierten die Abgeordneten nach Prüfung der Anwesenheit zunächst über den CDU-Antrag zum Verbot privater Mobilfunkgeräte an Schulen. Diese Debatte war besonders relevant, da sie die unterschiedlichen Ansichten der Fraktionen über die Eigenverantwortung der Schulen gegenüber zentralen Lösungen beleuchtete.

Ein Höhepunkt war die folgende Diskussion über die Ergebnisse des Deutsch-Französischen Schülerlandtags unter dem Titel: „Stärkung der Demokratie und der politischen Teilhabe junger Menschen“. Malu Steinmetz, die Schülerlandtagspräsidentin, stellte die Forderungen zur Stärkung der Demokratie und politischen Teilhabe junger Menschen vor. Erfreulicherweise hatten sich alle Mitglieder vorab intensiv mit den Themen beschäftigt, sodass die Aussprache sehr wertschätzend verlief. Einige Abgeordnete lobten die konstruktive Arbeitsweise der Schülerinnen und Schüler und boten an, den Dialog fortzusetzen. Es wurde durchaus kontrovers diskutiert: Während teilweise Zustimmung zur Forderung nach politischer Bildung in Grundschulen geäußert wurde, gab es vereinzelt auch eine ablehnende Haltung zur Absenkung des Wahlalters.

Die Staatssekretärin für Bildung, Bettina Brück, würdigte das Engagement der Schülerinnen und Schüler und zeigte auch die Fortschritte in Bezug auf die Forderungen der Schülerinnen und Schüler in den letzten Legislaturperioden auf. Sie sagte, dass die Forderung nach Sozialkundeunterricht im AbiBac-Lehrplan bei der aktuellen Überarbeitung der SEK-I-Lehrpläne und der daran anschließenden Überarbeitung der SEK-II-Lehrpläne sowie der Lehrkräftefortbildung Berücksichtigung finden solle.

Nach einem lehrreichen Austausch verabschiedeten sich die Teilnehmenden mit vielen neuen Eindrücken und kehrten schließlich zurück, bereit, ihre Erfahrungen zu teilen und dankbar gegenüber Herrn Jäger und seinem Team für die Organisation dieses bereichernden Erlebnisses, das den jungen Menschen einen Einblick in die politische Arbeit und die Möglichkeit zur Mitgestaltung bot.

Einführung von DELF scolaire intégré

Das DELF (Diplôme d’études de langue française) zertifiziert Sprachkompetenz gemäß dem Europäischen Referenzrahmen in den Stufen A1 (Anfänger) bis C2 (annähernd muttersprachliche Kompetenz). Traditionell erwerben Französisch-Lernende der Region dieses Zertifikat über das Institut français, oft vorbereitet im Rahmen einer AG an ihrer Schule.

Neu ist das DELF scolaire intégré, bei dem alle Schülerinnen und Schüler einer Klasse den schriftlichen Prüfungsteil als Klassenarbeit absolvieren. Anschließend können sie entscheiden, ob sie auch die mündliche Prüfung ablegen möchten, um das DELF-Zertifikat zu erhalten.

22 Schülerinnen und Schüler der Klasse 10f haben sich für diesen Weg entschieden und kurz vor den Sommerferien erfolgreich das DELF Stufe B1 erworben. Dies erforderte intensive Vorbereitung: Im 6. Lernjahr Französisch trainierte ihr Lehrer Christian Schlarb die Klasse gezielt in den Prüfungsformaten für Hör- und Leseverstehen, Textproduktion und Sprechen.

„Die Hemmschwelle zur mündlichen Prüfung sinkt, wenn der schriftliche Teil bereits geschafft ist“, erklärt die Koordinatorin für das AbiBac und den bilingualen Zweig der Schule Anne Cartier, die sich ebenso wie Ines Justinger zuvor zu zertifizierten DELF-Prüferinnen ausbilden lassen hatte, um die mündlichen Prüfungen direkt an der Schule abzunehmen. Unser Schulleiter Andreas Schreiner freut sich über das motivierende Angebot, das sich positiv auf die Kurswahl in der MSS auswirkt, und erklärt, dass im kommenden Schuljahr wieder zwei Leistungskurse Französisch eingerichtet werden.

Das DELF scolaire intégré wird voraussichtlich ein fester Bestandteil unseres Bildungsangebots. Im kommenden Schuljahr werden sechs weitere Lehrkräfte zu zertifizierten DELF-Prüfern fortgebildet.

Erfolg beim Sprachenfest in Schwerin

Ein bemerkenswerter Erfolg für unsere Schule: Amélie Feil, Lena Maslowska, Helene Rinneberg und Jeanne Wittevrongel aus der Klasse 10f haben beim 34. Sprachenfest in Schwerin den 3. Bundespreis gewonnen. Ihr französischer Filmbeitrag „Les langues changent ta vie“ wurde bereits auf Landesebene mit dem Preis des Ministerpräsidenten ausgezeichnet.

Das Sprachenfest, das vom 23. bis 25. Juni stattfand, bot den Schülerinnen die Möglichkeit, das Land Rheinland-Pfalz zu vertreten. Neben dem Wettbewerb, bei dem sie ihren Film als lebendiges Theaterstück präsentierten, konnten sich die Teilnehmerinnen mit anderen fremdsprachenbegeisterten Schülergruppen aus ganz Deutschland austauschen.

Die Jury zeigte sich beeindruckt von der kreativen und engagierten Darbietung unserer vier Schülerinnen. Bei der feierlichen Preisverleihung im Goldenen Saal des Neustädtischen Palais in Schwerin nahmen sie stolz ihren 3. Bundespreis entgegen.

Wir freuen uns über die engagierte Arbeit und das kreative Potenzial unserer Schülerinnen, die die Bedeutung von Fremdsprachen mit ihrem Beitrag unterstrichen haben.

Jugendliche Brückenbauer: Schülerinnen und Schüler im europäischen Dialog

Ein neues Saarburger Europazeichen, eindrucksvolle Ausflüge in die Hauptstädte der EU und plakative Erinnerungen – das Schuljahr 2024/25 ist geprägt durch das fünfjährige Jubiläum der Freundschaft mit dem Collège Guy Dolmaire Mirecourt (Frankreich). Diese unter anderem von Brieffreundschaften getragene Kooperation wurde in den vergangenen Monaten durch wechselseitige Besuche vertieft.

Eine Gruppe von Schülerinnen und Schülern der siebten Jahrgangsstufe mit Französisch als zweiter Fremdsprache reiste nach Mirecourt und erlebte dort das französische Schulleben. In deutsch-französischen Tandems erkundeten sie den Ort bei einer Stadtrallye. Bei sportlichen Aktivitäten und einem Workshop im örtlichen Zirkusatelier lernten sich französische und deutsche Jugendliche besser kennen – bleibende Freundschaften sind so entstanden.

Der Besuch in Straßburg, einer der drei Europahauptstädte, bildete den Höhepunkt der Reise. Eine Ausstellung mit dem Titel „Die europäische Idee – vom Traum zur Einheit“ verdeutlichte dort die historische Bedeutung der friedlichen Zusammenarbeit einst verfeindeter Staaten. Darüber hinaus erzeugte eine Tour durch das europäische Viertel inklusive des Europäischen Parlaments einen nachhaltigen Eindruck bei den Teilnehmenden.

Im Mai fand der Gegenbesuch in Saarburg statt. Auch hier stand eine Stadtrallye auf dem Programm, ergänzt durch die Präsentation eines Schülerfilms. Ein Riesentischtennis-Match erzeugte ein Wir-Gefühl und bildete die Grundlage für interdisziplinäre Projekte, wie das neue Präsentationsplakat zur Europäischen Union, das nun in der Schule ausgestellt ist.

Ein weiterer Höhepunkt war der Besuch der Stadt Luxemburg, ebenfalls eine Europahauptstadt. Bei einem Robert-Schuman-Rundgang, einem der Gründerväter eines geeinten Europas, befragten die Jugendlichen aus Saarburg und Mirecourt Passanten über ihre Herkunft, Sprache und ihre Einstellung zu Europa. Bereits zuvor fand eine Visite im luxemburgischen Schengen statt – dem Ort des Schengener Abkommens, dessen 40-jähriges Bestehen in diesem Monat gefeiert wird.

Viel Freude bereitete insbesondere das Spiel „Next Stop: Schengen“, welches mit einem für die Partnerschaft Saarburg/Mirecourt eigens gravierten Vorhängeschloss gekürt wurde. Damit platzierte unsere Schule ein eigenes Symbol der Freundschaft und Verbundenheit im Herzen Europas.

Schülerinnen und Schüler glänzen beim Bundeswettbewerb Fremdsprachen 2025

Mitreißende Filme, beeindruckende Sprachkompetenz und kreative Ideen – auch 2025 überzeugten unsere Schülerinnen und Schüler mit herausragenden Leistungen beim Bundeswettbewerb Fremdsprachen auf Landesebene. In den Kategorien SOLO und TEAM holten sie gleich mehrere Preise nach Hause und sicherten sich ihren Platz unter den besten Nachwuchstalenten im Bereich Sprachen.

Besonders stark zeigte sich die Klasse 10f im SOLO-Wettbewerb: Helene Rinneberg wurde für ihre Leistung im Fach Englisch mit einem 2. Landespreis ausgezeichnet. Ebenso sicherten sich Luisa Hein, Sebastian Lellig und Lennart Sands in der gleichen Kategorie jeweils einen 2. Landespreis – ein starkes Signal für die Sprachförderung am Standort. Lennart Sands wurde darüber hinaus als bester Teilnehmer im Fach Französisch mit dem Sonderpreis der Deutsch-Französischen Gesellschaft Trier geehrt.

Doch damit nicht genug: Die Beiträge im TEAM-Wettbewerb sorgten für wahre Begeisterung. Der französischsprachige Kurzfilm „Qui est le gangster ?“ von Alice Clement, Nic Feilen, Sarah Konz, Lotta Luy, Bastian Russer, Sara Spanier, Marten Theisen und Melina Wallinger (alle 8b) überzeugte die Jury und wurde mit einem 1. Landespreis prämiert. Als Highlight erhielt schließlich der zweisprachige Film „Les langues changent ta vie“ (französisch/englisch) von Amélie Feil, Lena Maslowska, Helene Rinneberg und Jeanne Wittevrongel (alle 10f) nicht nur den Preis des Ministerpräsidenten, sondern erzielte mit der Höchstpunktzahl von 100 von 100 Punkten ein absolutes Traumergebnis.

Damit wurden sie zum Sprachenfest 2025 in Schwerin eingeladen, wo die besten Fremdsprachengruppen aus ganz Deutschland Ende Juni zusammenkommen werden. Dort wird ihr Beitrag vor bundesweitem Publikum präsentiert – ein großer Erfolg für das Team und unsere Schule.

Wir gratulieren unseren sprachbegeisterten Jugendlichen herzlich und drücken fest die Daumen für das Finale!

Semaine de la langue française et de la Francophonie

Das Französische ist neben dem Englischen die einzige Sprache, die auf allen fünf Kontinenten gesprochen wird. Mit ungefähr 330 Millionen frankophonen Sprechern ist es die am fünfthäufigsten gesprochene Sprache der Welt. Ihr zu Ehren wird jedes Jahr am 20. März der internationale „Tag der Francophonie“ gefeiert. Mit den rund 1.000 Schülerinnen und Schülern unserer Schule, die Französisch als erste oder zweite Fremdsprache gewählt haben, haben wir die „Semaine de la langue française et de la Francophonie“ vom 15. bis 23. März als Anlass genommen, auf die Vielfalt des französischen Sprachraumes sowie der französischen Kultur aufmerksam zu machen. So hat der Französisch-Grundkurs 11 von Frau Bayonnove eine Ausstellung zu allen französischsprachigen Gebieten erstellt und im Südflügel präsentiert. Der Abibac-Kurs der MSS12 verkaufte in der Woche gleich zweimal Crêpes, um die Mitschülerinnen und Mitschüler in den Genuss der süßen französischen Küche kommen zu lassen.

In diesem Sinne: Vive la langue française !

Teilnahme am Deutsch-Französischen Schülerlandtag

In der Woche von dem 13. bis zum 17. Januar 2025 hatten wir, der AbiBac-Kurs der Jahrgangsstufe 11, das große Glück, am 2. Deutsch-Französischen Schülerlandtag in Mainz teilzunehmen. Am Montag, den 13. Januar fuhren wir nach der 6. Unterrichtsstunde, mit Frau Stažić-Wendt und Frau Justinger sowie dem 11er AbiBac-Kurs des Humboldt-Gymnasiums Trier und Frau Schwall-Junk mit dem Bus nach Mainz.

Foto: Landtag Rheinland-Pfalz / N. Danner

Nach dem Einchecken in unsere schönen Hotelzimmer traten wir am Abend gemeinsam mit allen Schülerinnen und Schülern den Weg zum Landtag an. Dort wurden wir von Herrn Jäger, der den Schülerlandtag organisierte, und seinem Team euphorisch begrüßt. Während des anschließenden Abendessens knüpften wir erste Kontakte mit Teilnehmenden der anderen Schulen aus Dijon, Belfort, Besançon sowie Andernach, Landau, Bad Bergzabern, Mainz und Trier.

Der zweite Tag begann mit der Begrüßung durch den rheinland-pfälzischen Landtagspräsidenten, Herrn Hering, der sich sehr über unsere Anwesenheit freute. Vom Landtag aus starteten wir zu einer Führung durch das Deutschhaus sowie die Maison Bourgogne – das Haus Burgund. Über Mittag durften wir in gemischten deutsch-französischen Kleingruppen die Stadt erkunden, wodurch wir die Möglichkeit hatten, andere Teilnehmende näher kennenzulernen.

Am Nachmittag startete dann die eigentliche Arbeit in den gewählten Ausschüssen und wir legten uns ordentlich ins Zeug, um folgende Themen in der jeweiligen Arbeitssprache zu bearbeiten:

  • Stärkung der Demokratie und der politischen Teilhabe junger Menschen (geleitet von Christine Jost)
  • Avenir de l‘Europe (dirigé par Julien Péa)
  • Umweltschutz und nachhaltiges Leben (geleitet von Dr. Cornelia Frings)
  • Transition énergétique et protection du climat (dirigé par Lucie Lochon).

Nach einer informativen und ergebnisorientierten Sitzung genossen wir – wie jeden Abend – das leckere Essen im Landtagsrestaurant.

Foto: Landtag Rheinland-Pfalz / N. Danner

Am nächsten Morgen führten wir die parlamentarischen Aufgaben weiter. In jedem Ausschuss wurden Themen erarbeitet, die potentiell in der jeweiligen Abschlussresolution vorkommen könnten. Zudem fand die Wahl der Ausschussvorsitzenden und ihrer Vertreter statt. In der Arbeitsgruppe L’avenir de l’Europe wurde Gabriel Baudesson aus unserem AbiBac-Kurs als 1. Vorsitzender mit eindeutiger Mehrheit gewählt. So durfte er am Abschlusstag die Ergebnisse seines Ausschusses vor dem gesamten deutsch-französischen Jugendparlament vorstellen.

Zum Mittagessen gingen wir alle zusammen in ein Restaurant im Mainzer Stadtzentrum. Derart gestärkt konnten wir uns am Nachmittag der Erarbeitung der Resolutionen widmen. Besonders interessant fanden wir die Hearings mit den Abgeordneten des Landtags, die uns mit ihrer Expertise bei der Erstellung unserer Entwürfe außerordentlich gut berieten. In dieser anstrengenden, aber auch produktiven Arbeitsphase erstellten wir die jeweiligen Resolutionen, über die am Folgetag beraten werden sollte.

Doch auch der Spaß und die Stärkung des Zusammenhaltes sollten nicht zu kurz kommen und so nahmen nach dem Abendessen alle an einem im Vorhinein von Herrn Jager organisierten Europaquiz teil, bei dem tolle Preise gewonnen werden konnten.

Am Donnerstag, den 16. Januar 2025, war schließlich der große Tag. Die ersten Interviews mit dem Radiosender SWR fanden bereits um 9 Uhr statt. Um 10 Uhr begann dann die Plenardebatte mit einer Begrüßung durch Herrn Hering sowie der rheinland-pfälzischen Staatssekretärin für Bildung, Frau Bettina Brück. Begleitet wurden beide von den Abgeordneten, die Mitglieder des Europaausschusses sind. Die Présidente du Conseil régional de Bourgogne-Franche-Comté, Marie-Guite Dufay, grüßte uns per Videobotschaft. Im Anschluss berichteten wir über die Arbeitsergebnisse. Die Debatten am Vormittag behandelten die Themenfelder Demokratie und Zukunft Europas (L’avenir de l’Europe) und wurden in der jeweiligen Arbeitssprache geführt. Anschließend an die jeweilige Präsentation der Resolutionen konnten Fragen gestellt und Probleme diskutiert werden, bevor der deutsch-französische Schülerlandtag über die Resolutionen abstimmte.

Nach dem Mittagessen im Landtag setzen wir die Sitzung in Anwesenheit des SWR-Fernsehens fort. Es folgten die Präsentation und die Abstimmung über die Resolutionen der Ausschüsse Umweltschutz und nachhaltiges Leben sowie transition énergétique et protection du climat.

Nach intensiven Debatten wurden fast alle Resolutionen vom diskussionsfreudigen, aber dennoch konstruktiv kritisierenden Plenum angenommen, was die hervorragende Arbeit widerspiegelt, die im Vorhinein von allen geleistet wurde. Wir freuten uns im Anschluss sehr über ein Fotoshooting, das von einer professionellen Fotografin durchgeführt wurde. Nach dem letzten Abendessen ermöglichte eine Karaoke-Veranstaltung, dass die Verbindungen zwischen den Schülerinnen und Schülern sowie den Lehrkräften der verschiedenen Schulen gestärkt wurden. Es wurde viel gesungen, viel gelacht und viel getanzt!

Als der Freitagmorgen gekommen war, brachen wir vollgepackt mit Einblicken in die parlamentarische Arbeit, neuen Freundschaften, sowie zahlreichen Erkenntnissen auf und kamen pünktlich zum Schulschluss wieder in Saarburg an, um in das wohlverdiente Wochenende zu starten.

Unser besonderer Dank gilt Herrn Jäger und seinem Team sowie allen Sponsoren und unseren beiden Lehrerinnen. Die Teilnahme am Deutsch-Französischen Schülerlandtag war ein voller Erfolg und wir hoffen, dass zukünftig auch andere AbiBac-Kurse unserer Schule diese wertvolle Erfahrung machen dürfen.

Der AbiBac-Kurs der MSS 11

Demokratie stärken – AbiBac-Austausch mit Charleville-Mézières

Nach dem Besuch unserer Partnerschule in Charleville-Mézières im vergangenen November fand in der vergangenen Woche nun der Rückbesuch der französischen Austauschschülerinnen und -schüler in Saarburg statt. Am Morgen der Ankunft zeigten wir der Gruppe aus Frankreich zunächst unsere Schule, bevor wir uns dann dem weiteren Programm der Woche widmeten. Wie auch schon bei unserem Besuch in Frankreich stand die Woche unter dem wichtigen Motto „Demokratie stärken“ bzw. „Renforcer la démocratie“. Nachdem wir uns in Charleville bereits mit Asylanträgen und dem Thema Frontex / Seenotrettung beschäftigt hatten, ging es hier an unserer Schule weiter mit der Erstellung eines Podcasts. Dafür haben wir im Laufe der Woche weitere Materialien gesammelt und Passanten zum Thema „Demokratie“ befragt. Den ersten Tag beendeten wir alle zusammen in einem griechischen Restaurant.

Am Dienstag fuhren wir nach morgendlicher Projektarbeit gemeinsam nach Trier und bekamen eine interessante Führung durch das Karl-Marx-Haus. Der restliche Tag stand uns zur freien Verfügung. Mittwochs stand ein aufregender Tagesausflug nach Luxemburg auf dem Programm. Zuerst fuhren wir zum Europäischen Parlament und besichtigten die Ausstellung „Erlebnis Europa“. Unserer Einschätzung nach war dies eine gewinnbringende Erfahrung mit großem Lerneffekt im Hinblick auf die kommenden Monate. In einem 360° Kino konnte man sich einen guten Überblick über die Aufgaben der EU verschaffen, bevor es dann darum ging, ein Quiz in Kleingruppen zu lösen. Einigen Schülern und Schülerinnen zufolge war die Ausstellung im EU-Parlament einzigartig und empfehlenswert. Nachmittags wurden wir in zwei Gruppen durch die Bock-Kasematten, das unterirdische Verteidigungssystem der Stadt, geführt.

Am vorletzten Tag stellten wir den Podcast zum Thema „Demokratie stärken“, der unter diesem Artikel abgerufen werden kann, fertig und starteten eine Liveübertragung im Radio. Das war eine ganz besondere und aufregende Erfahrung! Anschließend fuhren wir nach Trier und schauten uns im Broadway Filmtheater den Film „Les héritiers“ an. Den letzten Abend ließen wir dann alle gemeinsam gemütlich in einer Pizzeria ausklingen, denn am Freitag stand für die französischen Austauschpartner und -partnerinnen schon die Heimfahrt an.

Rückblickend war es eine tolle Woche mit vielen neuen Eindrücken und Erfahrungen. Wir haben alle viel gelernt und bedanken uns bei Frau Wallrich und Frau Cartier für ihr Engagement, die Planung des tollen Programms und ihre Hilfe, die sie (fast) rund um die Uhr gewährleisteten.

Johanna Scholer, Emma Menzel, MSS12

AbiBac-Austausch mit Charleville-Mézières 2024

Vom 12. bis 15. November 2024 fand der diesjährige Besuch des 12er-AbiBac-Kurses und weiterer interessierter Französischschülerinnen und -schüler in Charleville-Mézières statt, begleitet von Frau Wallrich und Frau Cartier. Der Aufenthalt in Frankreich wurde im Rahmen des alljährlichen Austausches veranstaltet, bei dem eine gemeinsame Projektarbeit zu dem Thema „Demokratie stärken“ im Mittelpunkt stand. Der Rückbesuch der französischen Schülerinnen und Schüler findet vom 03.-07. Februar 2025 statt, bei dem das Projekt zu Ende geführt werden soll.

Am Morgen des 12. Novembers begann die ca. zweistündige Fahrt nach Charleville-Mézières. Dort angekommen begrüßten uns unsere französischen Gastgeberinnen und Gastgeber herzlich und zeigten uns ihre Schule, das Lycée Monge. Nach einem Mittagessen in der Schulkantine erkundeten wir die Stadt auf den Spuren des berühmten Dichters Arthur Rimbaud (1854 – 1891), der dort geboren wurde. Ein Stadtführer des Rimbaud-Museums zeigte uns verschiedene Rimbaud gewidmete Fresken und andere Sehenswürdigkeiten wie sein Familiengrab. Anschließend begann der erste Teil der Projektarbeit, für die wir in deutsch-französischen Teams Passanten zum Thema Demokratie befragten.

Tag 2 begann mit dem virtuellen Planspiel „Nachhaltigere Lebensmittel in Europa“, für welches wir in vier politische Gruppierungen, mit den Ausrichtungen konservativ, liberal, ökologisch und sozial, aufgeteilt wurden.

Nach der Mittagspause erarbeiteten wir zu dem Aspekt der Migrationspolitik verschiedene Vorschläge für Gesetzesänderungen zu den Themen „FRONTEX“ und Drittstaaten, je nach politischer Gruppierung. Den Nachmittag gestalteten wir mit einem gemeinsamen Lasertag-Spiel, bis die einen zurück in ihre Gastfamilien, die anderen zurück ins Internat aufbrachen.

Am nächsten Tag schrieben wir Redebeiträge zu den am Vortag vorbereiteten Lösungsansätzen, welche wir nachmittags dem Geschichts-Leistungskurs der Stufe vortrugen, der über unsere Vorschläge anschließend abstimmte. Damit war der erste Teil des lehrreichen Projekts geschafft und wir ließen den Tag mit einer Runde Bowling und einem gemeinsamen Abendessen in einem thailändischen Restaurant ausklingen.

Der letzte Tag bot die Möglichkeit, letzte Anregungen und Rückmeldungen zu äußern, bevor wir die Rückreise nach Saarburg antraten.

Wir bedanken uns bei allen beteiligten Lehrkräften, insbesondere bei Frau Wallrich und Frau Cartier, für ihr Engagement, ihre Unterstützung und das schöne Programm und freuen uns schon sehr auf den Rückbesuch unserer neuen französischen Freundinnen und Freunde bei uns in Saarburg. 🙂

(Artikel von Finja Bach & Naomi Müller, 12FR2)

Präsidentin der Universität Trier informiert über deutsch-französische Studiengänge

Von über 80 Französischschülerinnen und -schülern der Jahrgangsstufen 10 bis 13 wurde Frau Prof. Dr. Eva Martha Eckkrammer, Präsidentin der Universität Trier und Präsidentin der Deutsch-Französischen Hochschule (DFH), am Freitag vor den Herbstferien bei uns empfangen.

Sie informierte umfassend über die aktuell 194 bi- und trinationalen Studiengänge sämtlicher Fachbereiche, die unter der Förderung durch die DFH zu einem Doppeldiplom-Abschluss führen.
Ebenso wurden die Programme im Rahmen der Universität der Großregion (UniGr) vorgestellt.

Den Mehrwert von Auslandserfahrung und Horizonterweiterung sowie die Bereicherung durch das Eintauchen in andere Studiensysteme, Sprachen und Kulturen vermittelte sie authentisch und äußerst motivierend. „Gehen Sie auf jeden Fall ins Ausland. Ich habe im Hörsaal immer gesehen, wer schon ein Auslandssemester absolviert hat. Es gibt ein Vorher und ein Nachher.“

Die Schülerinnen und Schüler reagierten mit großem Interesse und zahlreichen spezifischen Fragen, auf die sie genaue Antworten erhielten.

(Ca)

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