2. Landespreis beim Europäischen Wettbewerb

Kreativität trifft europäische Politik: 74.337 junge Talente aus ganz Deutschland und den Deutschen Schulen im Ausland haben im 72. Europäischen Wettbewerb unter dem Motto „Europa? Aber sicher!“ beeindruckende Werke geschaffen. Zu den engagierten Teilnehmenden gehörten auch die Schülerinnen und Schüler der Klasse 9e unserer Schule. Unter der Leitung ihrer Lehrerin Frau Kohnen erarbeiteten sie sich mit viel Motivation den 2. Landespreis.

Der Wettbewerb, der auf eine lange Tradition zurückblickt, hat auch in diesem Jahr eindrucksvoll gezeigt, wie lebendig und relevant europapolitische Bildung sein kann. Die Teilnehmenden setzten sich mit Themen wie Datenschutz, Frieden, Nahrungsmittelsicherheit und dem Schutz unserer Demokratie auseinander. Diese anspruchsvollen Fragestellungen wurden durch vielfältige kreative Ausdrucksformen wie Gemälde, Songs, Gedichte und Kurzfilme behandelt.

Unsere Schülerinnen und Schüler aus der Klasse 9e haben mit ihrem Beitrag nicht nur ihre eigene Kreativität unter Beweis gestellt, sondern auch ein starkes Bewusstsein für gemeinsame europäische Werte und politisches Verständnis gezeigt.

Projekt Toleranz statt Homophobie

Die Schülerinnen und Schüler der Ethik-Kurse in der 9. und 10. Klasse setzten sich jüngst mit verschiedenen Formen von Liebe und sexueller Orientierung auseinander. Durch die Betrachtung zahlreicher Statistiken und Fakten zum Leben von Homosexuellen und Transmenschen stellten die Schülerinnen und Schüler unter anderem fest, wie häufig diese Menschen mit körperlichen und verbalen Anfeindungen konfrontiert sind. Folglich wurde überlegt, mit welchen Bildern, Slogans und Ideen man homophoben Menschen die Stirn bieten und sich der Homphobie zur Wehr setzen kann.

Es entstanden eine Reihe guter und sehr guter Beiträge, die hier kommentarlos aufgeführt werden, da sie für sich selbst sprechen:

Überzeugende Leistung bei „Mathematik ohne Grenzen“

Der Mathematik-Leistungskurs 1 unserer MSS 11, der von Frau Schuster geleitet wird, hat beim internationalen Wettbewerb „Mathematik ohne Grenzen“ in der Region Eifel-Trier den dritten Platz erzielt. Der Wettbewerb „Mathematik ohne Grenzen“ – „Mathématiques sans frontières“, der weltweit am 13. März 2025 stattfand, umfasste 13 Aufgaben, von denen eine in einer Fremdsprache gelöst werden musste. Er fördert das gemeinsame Lösen von Aufgaben, was die Verbindung der Schülerinnen und Schüler zur Mathematik stärkt.

Die Preisverleihung, die am 06. Juni 2025 am St. Willibrord Gymnasium in Bitburg stattfand, wurde von einer musikalischen Einlage des Schulchors stimmungsvoll eröffnet. Vertreter des Wettbewerbs und der Stadt Bitburg hielten Reden, in denen sie den Wert des Wettbewerbs über die Mathematik hinaus betonten.

Dass der Kurs den dritten Platz erreichte, zeigt die solide mathematische Kompetenz der Schülerinnen und Schüler, die eine Urkunde, Süßigkeiten und einen 150-Euro-Gutschein für das Eiscafé Cortina in Saarburg erhielten, welche von der Volksbank Trier-Eifel gesponsert wurden.

Der Mathematik-Leistungskurs 1 spricht den Organisatoren und Sponsoren seinen herzlichen Dank aus. Die Unterstützung und die Möglichkeit, diesen Erfolg gebührend zu feiern, werden sehr geschätzt.

Jugendliche Brückenbauer: Schülerinnen und Schüler im europäischen Dialog

Ein neues Saarburger Europazeichen, eindrucksvolle Ausflüge in die Hauptstädte der EU und plakative Erinnerungen – das Schuljahr 2024/25 ist geprägt durch das fünfjährige Jubiläum der Freundschaft mit dem Collège Guy Dolmaire Mirecourt (Frankreich). Diese unter anderem von Brieffreundschaften getragene Kooperation wurde in den vergangenen Monaten durch wechselseitige Besuche vertieft.

Eine Gruppe von Schülerinnen und Schülern der siebten Jahrgangsstufe mit Französisch als zweiter Fremdsprache reiste nach Mirecourt und erlebte dort das französische Schulleben. In deutsch-französischen Tandems erkundeten sie den Ort bei einer Stadtrallye. Bei sportlichen Aktivitäten und einem Workshop im örtlichen Zirkusatelier lernten sich französische und deutsche Jugendliche besser kennen – bleibende Freundschaften sind so entstanden.

Der Besuch in Straßburg, einer der drei Europahauptstädte, bildete den Höhepunkt der Reise. Eine Ausstellung mit dem Titel „Die europäische Idee – vom Traum zur Einheit“ verdeutlichte dort die historische Bedeutung der friedlichen Zusammenarbeit einst verfeindeter Staaten. Darüber hinaus erzeugte eine Tour durch das europäische Viertel inklusive des Europäischen Parlaments einen nachhaltigen Eindruck bei den Teilnehmenden.

Im Mai fand der Gegenbesuch in Saarburg statt. Auch hier stand eine Stadtrallye auf dem Programm, ergänzt durch die Präsentation eines Schülerfilms. Ein Riesentischtennis-Match erzeugte ein Wir-Gefühl und bildete die Grundlage für interdisziplinäre Projekte, wie das neue Präsentationsplakat zur Europäischen Union, das nun in der Schule ausgestellt ist.

Ein weiterer Höhepunkt war der Besuch der Stadt Luxemburg, ebenfalls eine Europahauptstadt. Bei einem Robert-Schuman-Rundgang, einem der Gründerväter eines geeinten Europas, befragten die Jugendlichen aus Saarburg und Mirecourt Passanten über ihre Herkunft, Sprache und ihre Einstellung zu Europa. Bereits zuvor fand eine Visite im luxemburgischen Schengen statt – dem Ort des Schengener Abkommens, dessen 40-jähriges Bestehen in diesem Monat gefeiert wird.

Viel Freude bereitete insbesondere das Spiel „Next Stop: Schengen“, welches mit einem für die Partnerschaft Saarburg/Mirecourt eigens gravierten Vorhängeschloss gekürt wurde. Damit platzierte unsere Schule ein eigenes Symbol der Freundschaft und Verbundenheit im Herzen Europas.

Erneute Auszeichnung für Engagement in der Bildung für nachhaltige Entwicklung

Unsere Schule hat erneut ihre Verpflichtung zur Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) unter Beweis gestellt. Am 5. Juni 2025 wurden wir durch das Pädagogische Landesinstitut Rheinland-Pfalz mit der Rezertifizierung zur „BNE-Schule“ (Stufe 2) ausgezeichnet. Diese Anerkennung gilt für die nächsten vier Jahre.

Die feierliche Übergabe der Urkunde und Plakette erfolgte durch Gundi Berg, Beraterin für Bildung für Nachhaltige Entwicklung am Pädagogischen Landesinstitut. Unser Schulleiter Andreas Schreiner nahm die Auszeichnung gemeinsam mit den BNE-Koordinatoren der Schule Daniel Groß und Monika Baltes entgegen.

Diese erneute Zertifizierung unterstreicht unser kontinuierliches Engagement, BNE im Schulalltag und im Unterricht zu integrieren. Im Zentrum der BNE-Arbeit steht ein umfassender Ansatz zur Förderung von Nachhaltigkeit und gesellschaftlichem Bewusstsein. Unsere Schülerinnen und Schüler setzen sich in verschiedenen Kontexten mit der Agenda 2030 und den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen auseinander. Dabei werden Themen wie die Klimakrise, Energiewirtschaft, Demokratie sowie Vielfalt und Toleranz nicht nur theoretisch behandelt, sondern auch praktisch erfahrbar gemacht. Dies gelingt durch die enge Zusammenarbeit mit außerschulischen Partnern und die aktive Teilnahme an Arbeitsgemeinschaften und Projekten innerhalb der Schule, beispielsweise der AG Schulgarten und der Imker AG. So wird Nachhaltigkeit nicht nur gelehrt, sondern gelebt.

„Die Rezertifizierung zeigt, wie tief verwurzelt das Thema Nachhaltigkeit in unserem Schulleben ist“, betonte Herr Schreiner. „Es ist uns wichtig, dass die im Unterricht erarbeiteten BNE-Themen auch im Alltag vorgelebt werden, um ein nachhaltiges Mindset bei unseren Schülerinnen und Schülern, dem Kollegium und den Eltern zu fördern.“

Das BNE-Team sieht jedoch noch Raum für Verbesserungen. „Wir sind stolz auf das Erreichte, aber es gibt immer Bereiche, in denen wir uns weiterentwickeln können“, so Koordinator Daniel Groß. „Unser Ziel ist es, das Bewusstsein für Nachhaltigkeit stetig zu stärken, innovative Ansätze in den Unterricht zu integrieren und uns lokal und regional noch stärker zu vernetzen.“

Die Auszeichnung als BNE-Schule ist nicht nur eine Anerkennung der bisherigen Leistungen, sondern auch ein Ansporn, den eingeschlagenen Weg konsequent weiterzugehen und unsere Schule als positives Beispiel für nachhaltige Bildung zu etablieren.

Tereza Olsovská überzeugt mit starker Lesekompetenz beim Englisch-Lesewettbewerb

Am 26.05.2025 fand unser diesjährige Lesewettbewerb im Fach Englisch statt. Fünf ausgewählte Schülerinnen und Schüler traten mit viel Engagement und sprachlichem Können gegeneinander an: Julia Scheffler, Liam Herrmann, Aras Westland, Gabriel Sikula und Tereza Olsovská.

In zwei spannenden Runden – bestehend aus einem vorbereiteten sowie einem unbekannten Text – stellten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre Lesefertigkeiten, Aussprache und Textinterpretation unter Beweis. Besonders hervorzuheben ist das hohe Sprachniveau aller Teilnehmenden, die es der Jury nicht leicht machten.

Am Ende konnte sich Tereza Olsovská mit einem souveränen Vortrag als Siegerin durchsetzen. Den zweiten Platz belegte Aras Westland, der ebenfalls mit einer beeindruckenden Leistung glänzte.

Die Jury setzte sich in diesem Jahr aus den Englischlehrerinnen Hannah März und Martina Hans sowie den Schülerjuroren Amelia Sleight und Owen Morgan zusammen. Gemeinsam bewerteten sie die Vorträge fair und mit einem geschulten Blick für sprachliche Feinheiten.

Wir gratulieren allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern zu ihren tollen Leistungen und bedanken uns bei der Jury für ihr Engagement. Ein besonderer Glückwunsch geht an Tereza – wir sind gespannt auf ihre weiteren Erfolge im Fach Englisch!