Erfolg beim MINT-Facharbeitenwettbewerb des Rotary Clubs

Mathematische Begabung entfaltet sich dort besonders gut, wo sie früh erkannt, kontinuierlich gefördert und mit Begeisterung begleitet wird. Ein herausragendes Beispiel hierfür ist unser Schüler Nils Angel, der über viele Jahre hinweg mit außergewöhnlichem Engagement und großer Freude am Fach Mathematik an Wettbewerben teilgenommen und dabei beachtliche Erfolge erzielt hat.

Sein langjähriges Interesse an mathematischen Fragestellungen führte ihn schließlich zu dem Thema seiner Facharbeit „Optimierung unter Nebenbedingungen“, die er in der Jahrgangsstufe 12 im Leistungskurs Mathematik verfasste. Die Arbeit überzeugte durch inhaltliche Tiefe, mathematische Eigenständigkeit und eine sehr strukturierte Darstellung, wobei das Textsatzsystem LaTeX gekonnt eingesetzt wurde. Für diese außergewöhnliche Facharbeit auf Universitätsniveau wurde Nils in diesem Jahr durch den Rotary Club Saarburg ausgezeichnet. Die feierliche Preisverleihung im Historischen Bahnhof Konz bot einen würdigen Rahmen für die Präsentation und Auszeichnung. Unser besonderer Dank gilt dem Rotary Club Saarburg für die Anerkennung herausragender schulischer Leistungen.

Ein weiterer besonderer Höhepunkt von Nils‘ Wettbewerbslaufbahn war die Teilnahme an der Auswahlklausur zur Internationalen Mathematikolympiade. An zwei Tagen bearbeitete er komplexe mathematische Problemstellungen und verpasste die internationale Runde nur knapp – der Weg zur Teilnahme in Australien lag in greifbarer Nähe. Auch an weiteren mathematischen Wettbewerben sowie fachübergreifend, etwa in den Bereichen Informatik und Physik, zeigte Nils über Jahre hinweg ein außergewöhnliches Engagement weit über den regulären Unterricht hinaus.

Diese Erfolge stehen exemplarisch für das umfassende Konzept der Begabtenförderung an unserer Schule. Mathematikbegeisterte Schülerinnen und Schüler werden bereits ab der Orientierungsstufe durch geeignete Wettbewerbe an herausfordernde Aufgabenformate herangeführt. Über alle Jahrgangsstufen hinweg besteht die Möglichkeit zur Teilnahme an der Mathematikolympiade mit mehreren aufeinander aufbauenden Runden. Ergänzt wird dieses Angebot durch weitere mathematische Wettbewerbe sowie durch Wettbewerbe in angrenzenden MINT-Fächern.

Der Werdegang von Nils zeigt eindrucksvoll, wie sich Freude am Fach, Ausdauer und gezielte Förderung verbinden lassen. Sein Beispiel soll insbesondere jüngere Schülerinnen und Schüler ermutigen, eigene Interessen zu vertiefen, an Wettbewerben teilzunehmen und ihr Talent zu entdecken. Mathematik bietet dafür viele spannende Wege – man muss sie nur gehen.

Überzeugende Leistung bei „Mathematik ohne Grenzen“

Der Mathematik-Leistungskurs 1 unserer MSS 11, der von Frau Schuster geleitet wird, hat beim internationalen Wettbewerb „Mathematik ohne Grenzen“ in der Region Eifel-Trier den dritten Platz erzielt. Der Wettbewerb „Mathematik ohne Grenzen“ – „Mathématiques sans frontières“, der weltweit am 13. März 2025 stattfand, umfasste 13 Aufgaben, von denen eine in einer Fremdsprache gelöst werden musste. Er fördert das gemeinsame Lösen von Aufgaben, was die Verbindung der Schülerinnen und Schüler zur Mathematik stärkt.

Die Preisverleihung, die am 06. Juni 2025 am St. Willibrord Gymnasium in Bitburg stattfand, wurde von einer musikalischen Einlage des Schulchors stimmungsvoll eröffnet. Vertreter des Wettbewerbs und der Stadt Bitburg hielten Reden, in denen sie den Wert des Wettbewerbs über die Mathematik hinaus betonten.

Dass der Kurs den dritten Platz erreichte, zeigt die solide mathematische Kompetenz der Schülerinnen und Schüler, die eine Urkunde, Süßigkeiten und einen 150-Euro-Gutschein für das Eiscafé Cortina in Saarburg erhielten, welche von der Volksbank Trier-Eifel gesponsert wurden.

Der Mathematik-Leistungskurs 1 spricht den Organisatoren und Sponsoren seinen herzlichen Dank aus. Die Unterstützung und die Möglichkeit, diesen Erfolg gebührend zu feiern, werden sehr geschätzt.

Gewinner des Landeswettbewerbs Mathematik Rheinland-Pfalz

Unmittelbar vor den Osterferien nahm unser Schüler Jakob Zens aus der Klasse 10e als einer von 30 Siegerinnen und Siegern des Landeswettbewerbs Mathematik 2024 an einer dreitägigen Veranstaltung der Universität Landau teil, in der er sich unter Betreuung von Mathematikerinnen und Mathematikern der Universität vertieft mit mathematischen Phänomenen auseinandersetzen konnte.

Die Veranstaltung endete mit der offiziellen Preisverleihung und Urkundenübergabe. Zu diesem tollen Erfolg gratulieren wir Jakob recht herzlich!

2025 – Das (mathematisch) schönste Jahr unseres Lebens!

Liebe Mathematikbegeisterte und solche, die es noch werden wollen,

wisst ihr eigentlich, dass 2025 etwas ganz Besonderes ist? Es ist das einzige Jahr unseres Lebens, das eine Quadratzahl ist! Die nächste Jahreszahl, die eine Quadratzahl sein wird, ist 2116 (46²) – da werden die meisten von uns wohl nicht mehr dabei sein. Das macht 2025 zu einem einmaligen mathematischen Ereignis. Mathematik steckt voller Wunder, die uns im Alltag und im Unterricht begegnen.

Unsere Schülerinnen und Schüler haben sich dieser besonderen Zahl angenommen und spannende mathematische Entdeckungen gemacht:

  • In Klasse 6 wurden die Fachbegriffe bei Potenzen wiederholt: 452 = 2025: 45 ist die Basis, 2 der Exponent und 2025 die Potenz, ihre Primfaktorzerlegung lautet 34·52;
  • Die Klasse 8a hat die binomischen Formeln angewendet, um 452 im Kopf zu berechnen: (40+5)2 = 402+2· 40·5+52 = 1600+400+25 = 2025.

Der Leistungskurs 12 MA1 hat bei der Weihnachtsfeier mit mathematischen Rätseln nach Rechnungen mit dem Ergebnis 2025 gesucht und dabei das mathematische Summenzeichen wiederholt. Besonders schöne Aufgaben finden sich auch auf dem Deckblatt der Ausgabe Dezember 2024 der Zeitung „Die Wurzel“ im abgebildeten Weihnachtsbaum.

Mathematik zum Selbstprobieren:

  • Zeichne ein Quadrat mit 45·45 Kästchen auf kariertes Papier – du hast gerade 2025 Kästchen gezeichnet!
  • Versuche, 2025 in verschiedene rechteckige Formen aufzuteilen – wie viele verschiedene Rechtecke kannst du finden? – Tipp: 2025 hat 15 Teiler!

Fazit: Das Jahr 2025 ist nicht nur ein weiteres Jahr im Kalender – es ist ein mathematisches Schatzkästchen voller spannender Entdeckungen! Mathematik ist überall um uns herum und wartet nur darauf, von uns entdeckt zu werden. Wer weiß, vielleicht findet ihr ja noch weitere besondere Eigenschaften dieser faszinierenden Zahl?

(bl)

Sieben Preisträger beim Känguru-Wettbewerb 2024

Bereits am 18. April 2024 fand auch an unserer Schule der diesjährige internationale Känguru-Wettbewerb der Mathematik statt. 118 Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 5 und 6 stellten sich dem mathematischen Multiple-Choice-Wettbewerb mit Aufgaben, die zum Knobeln anregen und die Freude an der Mathematik wecken sollen.

Mit Spannung wurden die Ergebnisse erwartet und Ende Juni war es dann endlich soweit. Als Anerkennung ihrer Leistung erhielten alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine Urkunde und ein kleines, kreatives Knobelspiel. Darüber hinaus wurden die deutschlandweit besten fünf Prozent aller Teilnehmenden mit Sachpreisen ausgezeichnet. Wir freuen uns, dass sieben unserer Schülerinnen und Schüler zu den Preisträgern gehören.

Unsere Schülerin Ilana Zorn (Klasse 5e) erzielte in Klassenstufe 5 die höchste Punktzahl und schaffte es so unter die Besten. Sie wurde mit dem 1. Preis ausgezeichnet.

In Klassenstufe 6 konnte Anna Weber (Klasse 6b) die höchste Punktzahl und eine Auszeichnung mit dem 2. Preis erreichen. Darüber hinaus erhielt sie auch den Sonderpreis (ein Känguru-T-Shirt) für den weitesten „Känguru-Sprung ” am Gymnasium Saarburg, d.h. für die größte Anzahl von aufeinanderfolgenden richtigen Antworten. Des Weiteren wurden Greta Maxminer (Klasse 5a), Leon Weier (Klasse 5a), Milan Marx (Klasse 5b) und Louis Fox (Klasse 6e) für ihre Leistung mit dem 2. Preis belohnt. Arne Hertlein (Klasse 5a) erzielte den 3. Preis.

Wir gratulieren allen Preisträgerinnen und Preisträgern und hoffen, dass es allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern Spaß gemacht hat.

(shu)

Projekt „Geometrie und Kunst“

In einem Projekt lernten wir, die Schülerinnen und Schüler der Klassen 6e und 6f, das Programm GeoGebra kennengelernt, mit welchem wir am Ende ein eigenes Kunstwerk erstellen sollten. Als Vorlage diente uns eines der Werke des russischen Künstlers Wassily Kandinsky.

GeoGebra ist eine Software, in der man unter anderem geometrische Objekte wie zum Beispiel Kreise, Strecken und Winkel erstellen und Abbildungen wie Spiegelungen am PC, Laptop, Handy oder Tablet ausführen kann. Die App macht alles sehr präzise und erspart eine Menge Zeit, die man normalerweise für das Zeichnen und Messen benötigt.

In den ersten Stunden des Projekts gab uns unsere Lehrerin Frau Schuster Zeit, um alle notwendigen Befehle und Funktionen in GeoGebra zu entdecken. Wir bearbeiteten Übungen, bis wir alle Funktionen kannten und bereit waren unser eigenes Werk zu erstellen. Als alle Werke fertig waren, führten wir eine anonyme Abstimmung darüber durch, welches Kunstwerk uns am besten gefällt.
Letztendlich hat aber jeder ein tolles Bild erstellt, auf welches er stolz sein kann.

Wir wollen uns bei unserer Mathelehrerin Frau Schuster herzlichst bedanken, dass sie uns diese schöne Erfahrung ermöglicht hat.

(Anton Dib und Anni Wischnewski, 6e)

Exkursion zur Ausstellung „Mathematik erFassen“ an der Universität Trier

Bereits am 22. März 2023 besuchten die Klassen 9e und 8d mit den Begleitpersonen Herr Lämmerer und Frau Baltes die Universität in Trier, um die Ausstellung „Mathematik erFassen“ zu besichtigen. Mit dem Bus ging es für uns zur Uni, bei der wir durch einen Stau vor Trier leider etwas verspätet ankamen. Erst einmal angekommen führten Herr Lämmerer und Frau Baltes uns durch die beeindruckend große Uni.

An der Bushaltestelle ausgestiegen konnte man schon direkt durch das C-Gebäude gehen, wo die Fachbereiche der Wirtschaftswissenschaften und Jura beherbergt sind. Weiter ging es zum Audimax, wo Vorlesungen und Konzerte für Studentinnen und Studenten stattfinden. Von dort aus hat man einen schönen Blick auf das V-Gebäude, welches für die Verwaltung zuständig ist. Vorbei ging es am BZ-Gebäude. Dies ist die große Bibliothek der Uni. Von dort ging es am E-Gebäude vorbei. In diesem Gebäude werden Mathematik und Religion gelehrt.

Im Hörsaal lauschten wir dem Vortrag von Professor Sven de Vries über die Wegfindung eines Navis am Beispiel des optimalen Weges von der Uni zur Mariensäule. Er bezog uns ein, und der Vortrag regte allgemein zum Nachdenken an.

Danach besichtigten wir die Matheausstellung in zwei Seminarräumen der Uni, die jede Menge spannende Ausstellungsstücke und Experimente zur Selbstdurchführung, wie zum Beispiel Mozarts Würfelspiel, Rätsel über Codierung und der Goldene Schnitt, bereithielt. Jedes einzelne Ausstellungsstück und Experiment hatte einen mathematischen Hintergrund. Nachdem wir die Ausstellung vollständig besichtigt hatten, aßen wir in der Mensa der Uni zu Mittag. Nach dem Mittagessen ging es dann für die beiden Schulklassen wieder zurück an das Gymnasium in Saarburg.

Zusammenfassend kann man sagen, dass es ein schöner Tag sowie eine schöne Universität ist. Sie hat viele Gebäude, die man sich anschauen kann, es gibt viel davon zu lernen. Sowohl Vortrag als auch Ausstellung waren informativ und anschaulich gestaltet, sodass wir einiges über die Mathematik lernen konnten.

Tabea Bettendorf, Mia Kiefer, Aaron Thommes

Erfolgreiche Teilnahme an der Mathematik-Olympiade

Die Mathematik-Olympiade, ein bundesweiter Wettbewerb, findet in vier Runden statt und startet immer zu Beginn des Schuljahres mit der Schulrunde, in der die Schülerinnen und Schüler die zu lösenden Aufgaben in Form einer „Hausarbeit“ bearbeiten, für die sie vier Wochen Zeit haben. Wird die Hälfte der Punkte erreicht, qualifiziert man sich für die Kreisrunde im November. Die dort zu bearbeitenden Aufgaben werden in Form einer vierstündigen Klausur in der Schule gelöst. Bei entsprechender Punktzahl folgt die Landesrunde im Februar ebenfalls in Form einer vierstündigen Klausur verbunden mit der Chance, an einem Mathematik-Camp teilzunehmen. Die Lösungen werden allerdings nicht von den Lehrkräften der Schule korrigiert, wie dies in den ersten beiden Runden der Fall ist, sondern sie werden zentral an zwei Orten in Rheinland-Pfalz korrigiert und dienen als „Bewerbung“ für die Bundesrunde, die immer im Mai stattfindet.

In diesem Schuljahr haben 36 Schülerinnen und Schüler unserer Schule aus allen Jahrgangsstufen an der Schulrunde teilgenommen, wobei die Jahrgangsstufen 5 bis 13 allesamt vertreten waren. Viele von ihnen haben sich für die zweite Runde qualifiziert und auch dabei hohe Punktzahlen erreicht, sodass eine Qualifikation für die Landesrunde möglich wurde. Folgende fünf Schülerinnen und Schüler haben es in diesem Jahr in die dritte Runde geschafft und auch dort gute Leistungen abgelegt:

  • Johannes Thinnes (Klasse 6d)
  • Óscar Molina Baasch (Klasse 6d)
  • Lotta Strys (Klasse 7a)
  • Lennart Sands (Klasse 8f)
  • Federico Kato (Klasse 10c)

Herzlichen Glückwunsch zur erfolgreichen Teilnahme an der Mathematik-Olympiade und hoffentlich bis zum nächsten Jahr!

(gle)

Erfolge beim Landeswettbewerb Mathematik

Nach insgesamt zwei Jahren waren beim Landeswettbewerb Mathematik von den ursprünglich 4.000 teilnehmenden Schülerinnen und Schülern aus ganz Rheinland-Pfalz zum Schluss nur noch 31 übrig geblieben. Mit dabei war auch unser Schüler Nils Angel aus der Klasse 10a, nachdem er überaus erfolgreich alle drei Runden des Wettbewerbs gemeistert hatte. Zur Belohnung durften er und die anderen jungen Superhirne Anfang März von Mittwoch bis Freitag an einem Workshop des Instituts für Mathematik der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz teilnehmen.

In den Redebeiträgen der Abschlussveranstaltung wurde viel Lob von Staatssekretärin Bettina Brück, die stellvertretend für Bildungsministerin Dr. Stefanie Hubig zusammen mit dem Mainzer Schuldezernenten Dr. Eckart Lensch den 31 Schülerinnen und Schülern ihre Urkunden überreichte, verteilt. Dabei hoben die Laudatoren, zu denen auch Dr. Cynthia Hog-Angeloni vom Fachbereich Physik, Mathematik und Informatik der Johannes Gutenberg-Universität gehörte, durchweg die Bedeutung dieser Leistungen vor dem Hintergrund des dringenden Bedarfs an beruflichem und akademischem Nachwuchs in den MINT-Fächern hervor.

Wir freuen uns über solche Spitzenleistungen unserer Schülerinnen und Schülern und dass wir ihnen als MINT-EC Schule weitere Möglichkeiten der Teilnahme an Vertiefungsworkshops, Wettbewerben und Vernetzungen mit Gleichgesinnten bieten können und gratulieren Nils ganz herzlich zu diesem tollen Erfolg.

Erfolge beim Landeswettbewerb Mathematik

Nils Angel (9a) und Noemie Mauel (9c) haben sich im Rahmen des Landeswettbewerbs Mathematik für das mathematische Kolloquium qualifiziert, welches regional (in Mainz, Kaiserslautern, Landau, Koblenz und Trier) Anfang Juli in Präsenz durchgeführt wird. Die besten Teilnehmerinnen und Teilnehmer der regionalen Kolloquien werden zu einem 3-Tages-Mathe-Workshop an einer rheinland-pfälzischen Universität im nächsten Jahr (2023) eingeladen.

Wir drücken auch für diese Runde die Daumen!

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