Klare Empfehlung: Bewerbungstraining für die MSS 12

Am 20. und 21. Januar 2026 veranstalteten die beiden Saarburger Unternehmen EURESA und Total Fansports ein sehr informatives und interaktives Bewerbungstraining für die Jahrgangsstufe 12. Dabei ging es nicht nur um die Vermittlung von Grundbegriffen der freien Wirtschaft, wie zum Beispiel CV (curriculum vitae, Lebenslauf) oder die Wahl der richtigen Formatierung für eine Bewerbung, sondern insbesondere darum, wie wir gängige Fehler vermeiden können, um die Aussichten auf den von uns gewünschten Arbeitsplatz zu maximieren.

Der Vortrag behandelte viele Fragen, vor denen die allermeisten von uns einmal stehen werden. Dazu gehörte beispielsweise, wie man als Bewerber zugleich professionell und authentisch auftritt, wann und wie Künstliche Intelligenz sinnvoll für ein Anschreiben eingesetzt werden kann oder was absolute No-Gos im Bewerbungsprozess sind.

Gegen Ende des Nachmittags durften wir dann in die Rolle von Bewerbenden schlüpfen und erhielten so erstmals einen realistischen Einblick in den Ablauf eines Bewerbungsgespräches. Anschließend folgte eine Feedbackrunde, in der uns besonders die Bedeutung kleiner Gesten, erster Eindrücke sowie das Achten auf Augenkontakt und einen flüssigen Redefluss als abschließende Tipps mitgegeben wurden.

Doch nicht nur wir bekamen während der Veranstaltung Fragen gestellt – auch die beiden Gäste nahmen sich Zeit für unsere zahlreichen Fragen und gewährten uns so Einblick in die Denkweise eines Personalers. Motiviert gingen wir aus der Veranstaltung heraus, mit dem Wissen, ein Stück besser auf eine mögliche Bewerbung in unseren späteren Leben vorbereitet zu sein.

Deshalb, liebe Schülerinnen und Schüler und vor allem liebe 11er: Wir können euch diese Veranstaltung nur ans Herz legen. Egal, ob ihr nach dem (Fach-)Abitur direkt studieren geht, eine Ausbildung anfangt oder etwas gänzlich anderes plant – für die Einblicke und den Austausch bei dieser spannenden Veranstaltung lohnt es sich in jedem Fall teilzunehmen.

Alles Liebe
Eva, Alexis und Jonas

Abibac-Lernbegegnung stärkt deutsch-französische Verständigung

Einen Gast aufnehmen wie bei einem klassischen Schüleraustausch und sich zudem in Projektarbeit intensiv mit den deutsch-französischen Beziehungen auseinandersetzen: Das ist Inhalt der Lernbegegnungen im Abibac-Zweig des Gymnasiums Saarburg.

Eine Woche lang empfingen die Schülerinnen und Schüler des Abibac-Leistungskurses Französisch ihre Gäste vom Lycée Monge in Charleville-Mézières und arbeiteten gemeinsam zum Thema „Vom Krieg zum Frieden“.

Im Mittelpunkt stand der Besuch zentraler Gedenkorte in und um Verdun. Die Vorbereitung im Unterricht ermöglichte den Jugendlichen, die Dimensionen von Leid, Tod und Zerstörung einzuordnen. Im zweiten Teil der Projektarbeit wandten sich die Jugendlichen dann der Frage der Friedenssicherung zu.

Die Begegnung zeigte, wie solide Facharbeit und persönliche Begegnung einander stärken und unterstreicht den Anspruch des Gymnasiums Saarburg, junge Menschen zu verantwortungsbewusstem, europäisch ausgerichtetem Handeln zu befähigen.

Um „Frieden“ wird es auch beim Rückbesuch in Charleville-Mézières im März gehen, wo im benachbarten Reims die Spuren Adenauers und De Gaulles aufgenommen werden sollen.

Rollenspiel am Amtsgericht Saarburg

Am Mittwoch, dem 28. Januar 2026, waren wir, die 9c, im Amtsgericht Saarburg, um dort an einem gerichtlichen Rollenspiel teilzunehmen. Das bedeutet, dass die Verhandlung über eine Straftat von uns Schülerinnen und Schülern selbst gespielt wurde. Dazu wurden die Rollen von Richtern, Verteidigern, Zeugen, dem Angeklagten, Schöffen und der Staatsanwaltschaft schon im Vorfeld besetzt. Alle Mitspielenden erhielten Informationen zu ihrer Rolle, die auch mit in den Saal genommen werden durften, also musste nichts auswendig gelernt werden. Zudem bekamen manche Spieler, abhängig von ihrer Rolle, weitere Informationen zu den Hintergründen des Falls, aber immer unabhängig voneinander, damit es für alle spannend blieb und niemand alles im Voraus wusste.

In dem Rollenspiel ging es darum, dass zwei Bekannte, die nicht gut miteinander auskommen, sich auf einer Party gestritten hatten. Eine Weile nach dem Streit schlug der Angeklagte dem Geschädigten schließlich mit der Faust ins Gesicht, sodass dieser eine Gehirnerschütterung und eine Verletzung über dem Auge erlitt. Sein Argument dafür war, dass es sich um Notwehr gehandelt habe, da er das Opfer mit einer Flasche gesehen und angenommen habe, dieses wolle ihn zuerst angreifen. Am Ende stellte sich heraus, dass die Flasche eigentlich nur entsorgt werden und niemand angegriffen werden sollte. Das mussten Richter und Schöffen sowie Staatsanwaltschaft und Verteidigung jedoch durch kluges Befragen der Zeugen und Abwägen der von diesen geäußerten Beobachtungen erst herausfinden.

Gegen Ende bildeten alle, auch die Zuschauer ohne Rolle, kleine Gruppen, die jeweils ein Plädoyer schreiben und halten mussten. Nach dieser Beratung mussten die Richter und Schöffen das Urteil fällen und laut verkünden. In diesem Fall belief sich die Strafe auf 40 Tagessätze von jeweils 10€, da die Angriffsabsicht des Opfers als nicht plausibel eingestuft wurde.

Im Anschluss durften Fragen an die Angestellten des Amtsgerichts gerichtet werden. Anschließend kamen weitere Mitarbeiter in den Raum und stellten sich und ihre Tätigkeit im Hause vor. So erhielten wir Informationen über den Beruf des Rechtspflegers und auch die Direktorin des Amtsgerichts kam kurz vorbei, um uns zu begrüßen.

Mit dem Rollenspiel haben wir einen guten Einblick in den Ablauf einer Strafverhandlung erhalten und verstehen jetzt die Aufgaben die einzelnen Beteiligten besser.

(Klasse 9c)

Teilnahme des 11 PH an einer Masterclass Teilchenphysik

Am 22.01.2026 durften wir, der Physik LK der 11. Jahrgangsstufe, an der Masterclass Teilchenphysik teilnehmen. Unsere Kurslehrerin Frau Graber hatte diese Veranstaltung über das Projekt „Netzwerk Teilchenwelt“ organisiert.

Im Rahmen der Masterclass Teilchenphysik begaben wir uns auf eine faszinierende Reise in den Mikrokosmos. Unter der fachkundigen Anleitung zweier Doktoranden der Universität Mainz, die mit einer spürbaren Leidenschaft für ihr Fachgebiet begeisterten, erkundeten wir den grundlegenden Aufbau der Materie. Dabei tauchten wir tief in das Standardmodell, gewissermaßen das Periodensystem der Elementarteilchen, ein, um das komplexe Zusammenspiel der fundamentalen Kräfte zu verstehen.

Besonders spannend waren die Einblicke in die gigantischen Dimensionen moderner Forschung: Wir lernten die Funktionsweise von Teilchenbeschleunigern kennen und erfuhren, wie der ATLAS-Detektor am am Large Hadron Collider (LHC), einem Teilchenbeschleuniger am europäischen Kernforschungszentrum CERN, winzigste Spuren im Subatomaren sichtbar macht. Das Highlight war die Arbeit mit echten Messdaten: Wir durften selbst in die Rolle der Forscher schlüpfen, Ergebnisse auswerten und hautnah nachvollziehen, wie neue Teilchen und physikalische Prozesse experimentell nachgewiesen werden. Trotz der komplexen Themen kam der Spaß nicht zu kurz. Die Physiker schafften es, die anspruchsvollen Inhalte mit einer ansteckenden Begeisterung zu vermitteln.

Für eine willkommene Stärkung zwischendurch sorgte eine gemeinsame Pizzarunde, die die Mittagspause in eine entspannte und gesellige Auszeit verwandelte. Am Ende des Tages war das Echo eindeutig: Das durchweg positive Feedback der Teilnehmer unterstrich, wie inspirierend dieser Blick über den Tellerrand der Schulphysik war.

(11 PH)

Buch des Monats Februar 2026

Im Februar präsentieren wir in unserer Schulbibliothek den Roman Bunt von Cornelia Franz, der im Gerstenberg-Verlag erschienen ist. Das Buch wird für das Lesealter von 10 bis 12 Jahre empfohlen.

Das Buch liegt ab sofort auf der Theke in der Schulbibliothek zur Ansicht aus und kann dort auch ausgeliehen werden.

Das Jugendbuch wurde unserer Schulbibliothek von der Saarburger Buchhandlung Bücher Volk gespendet.