Viele Anmeldungen bei DKMS-Schultour

Kurz vor dem Start der Sommerferien stand für die 11. und 12. Jahrgangsstufe mit dem Besuch der „DKMS-Schultour“ der Deutschen Knochenmarkspenderdatei in der Aula noch ein besonders interessanter Programmpunkt an. Für die Jahrgangsstufen 11 und 12 bot die Veranstaltung nicht nur fundierte Informationen zu Blutkrebs und Stammzelltransplantationen, sondern ermöglichte den Jugendlichen zugleich eine konkrete Hilfeleistung vor Ort.

Die Referenten Silas Ritzki und Tizian Schulte erklärten anschaulich das Krankheitsbild und die Behandlungsmöglichkeiten einer Leukämie und beschrieben die beiden Verfahren der Stammzellspende, die periphere Stammzellspende und die Knochenmarkspende. Persönliche Erfahrungsberichte der Referenten machten deutlich, wie dringend weitere Spenderinnen und Spender gebraucht werden und wie eine einzelne Registrierung Leben retten kann.

Im Anschluss konnten sich die teilnehmenden Jugendlichen direkt in die Spenderdatei eintragen. Für die Registrierung reichten ein mobiles Endgerät zum Scannen eines QR-Codes und drei Wattestäbchen für einen Wangenschleimhautabstrich. Rund ein Drittel der anwesenden Oberstufenschülerinnen und -schüler nutzte dieses Angebot und ließ sich aufnehmen.

Wir danken der DKMS und den Referenten für die eindrückliche und motivierende Veranstaltung. Die hohe Zahl der Anmeldungen zeigt das Engagement der jungen Menschen und die Bereitschaft, konkret Hoffnung zu schenken — möglicherweise als Lebensretterinnen und Lebensretter von morgen.

38 Lernende bestehen DELF B1-Prüfung am Gymnasium Saarburg

Bereits zum zweiten Mal boten wir den Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufe 10 die Möglichkeit, im Französischunterricht das französische Sprachenzertifikat DELF B1 zu erwerben. Anders als beim herkömmlichen DELF finden die Prüfungen beim DELF scolaire intégré direkt an der Schule statt: Die gesamte Klasse legt die schriftliche Prüfung im Rahmen einer regulären Klassenarbeit ab; die mündliche Prüfung ist freiwillig und wird ebenfalls vor Ort abgenommen.

In diesem Jahr nutzten 38 Lernende dieses Angebot und damit fast doppelt so viele wie im vergangenen Jahr, als die Prüfungen zum ersten Mal abgelegt wurden. Möglich wurde die Ausweitung des Angebots, weil Schulleiter Andreas Schreiner frühzeitig die Fortbildung der Französischfachschaft unterstützte, mehrere Lehrkräfte als Prüferinnen und Prüfer zertifizieren zu lassen. Das erleichtert Organisation und Ablauf und stärkt zugleich das Vertrauen der Schülerinnen und Schüler in die Prüfungsbedingungen.

Mit dem bestandenen DELF B1 halten die Absolventinnen und Absolventen einen europaweit anerkannten Nachweis ihrer Französischkenntnisse in den Händen. Für manche bedeutete das Bestehen eine wohlverdiente Bestätigung, während andere die Anforderungen deutlich übertrafen. Alle Schülerinnen und Schüler zeigten Einsatz und Engagement und profitierten auch von einer Prüfungserfahrung, die sie für künftige Prüfungen stärkt.

Wir freuen uns, mit dem integrierten DELF-Angebot die sprachliche Bildung der Schülerinnen und Schüler nachhaltig zu fördern und ihnen zusätzliche Chancen für Studium und Beruf zu eröffnen.

Europa hautnah: Parlamentssimulation in Luxemburg

Europa erleben statt nur darüber zu sprechen: Am 17.06.2026 nahmen die beiden Leistungskurse Sozialkunde und Erdkunde aus der Jahrgangsstufe 12 unter der Leitung von Nicole Molitor und Björn Juchem an einem Rollenspiel im Europäischen Parlament in Luxemburg teil. Die Exkursion bot den Teilnehmenden die Gelegenheit, EU-Institutionen hautnah zu erleben und das Gesetzgebungsverfahren praktisch nachzuvollziehen.

In der Simulation debattierten die Schülerinnen und Schüler in Fraktionen, Ausschüssen und im Plenum über zwei fiktive Richtlinien zu „Nachhaltigem Konsum“ sowie „Gratis Internet für alle EU-Bürger“ und stimmten darüber ab. Die intensive Auseinandersetzung förderte nicht nur politisches Verständnis, sondern auch rhetorische Fähigkeiten, Teamarbeit und Urteilsvermögen.

Im Anschluss an das Rollenspiel hielten die Kursteilnehmenden während eines Stadtrundgangs Referate zu Luxemburg. Bei hochsommerlichen Temperaturen bot die Führung Einblicke in Geschichte, Politik und Alltag des Nachbarlandes. Ziel der Exkursion war es, das Bewusstsein für das europäische Miteinander zu schärfen und die praktische Bedeutung grenzüberschreitender Zusammenarbeit für die Großregion hervorzuheben.

Zudem verknüpfte die Exkursion mehrere Nachhaltigkeitsziele der Agenda 2030, wodurch sie zu einem gelungenen Baustein der politischen Bildung wird: Sie macht abstrakte Prozesse sichtbar und zeigt den Schülerinnen und Schülern konkret, welche Chancen und Vorteile europäische Zusammenarbeit bietet.

BOSO-Tag: Perspektiven öffnen — Zukunft mutig gestalten

Am 9. Juni fand an unserer Schule der Tag der Berufs- und Studienorientierung (BOSO) statt. Unter der Leitung des Berufswahlkoordinators Tobias Pfortner und mit Unterstützung eines engagierten BOSO-Teams aus Schülerinnen der Jahrgangsstufe 11 bot die verpflichtende Veranstaltung für die MSS 11 in diesem Jahr zusätzlich zahlreichen Interessierten aus der Klasse 10 und der MSS 12 ein kompaktes Informations- und Praxisprogramm.

Insgesamt standen 15 Workshops zur Auswahl, von denen jede Schülerin und jeder Schüler sechs Angebote besuchte. Externe Referentinnen und Referenten aus Unternehmen, Hochschulen und öffentlichen Einrichtungen gewährten spannende Einblicke in Berufsfelder und Studienrichtungen. So ergab sich im Laufe des Tages die Möglichkeit, Finanzthemen der DZ PRIVATBANK S.A. Luxemburg und Informationen zu militärischen und zivilen Laufbahnen bei der Bundeswehr sowie praxisnahe Vorstellungen des Polizeidienstes samt Hinweisen zu Auswahlverfahren und Spezialisierungen zu erleben. Akademische Wege von Psychologie über Jura und Betriebswirtschaft bis zu Medizin und Biologie wurden ebenso beleuchtet wie das Lehramtsstudium für Gymnasien und Realschulen plus.

Parallel dazu machten Vorstellungen zu Gesundheitsberufen wie Physiotherapie und pädagogischen Tätigkeiten in Kitas praktikable Perspektiven sichtbar, während ein Elektrofachbetrieb Ausbildungswege im Handwerk und aktuelle technische Anforderungen erläuterte. Die IHK zeigte die Struktur dualer Ausbildungswege sowie die relevanten Prüfungen und Weiterbildungswege auf.

In einem besonders praxisorientierten Angebot des Fachbereichs Bauingenieurwesen der Universität Luxemburg bauten Teilnehmende Modellbrücken und prüften deren Statik. Ein Workshop zu Künstlicher Intelligenz und Startups zeigte Chancen für Jungunternehmerinnen und Jungunternehmer und gab praxisnahe Hinweise zu Gründung, Finanzierung und Netzwerken. Beratungen zu Consulting und Management eröffneten konkrete Wege in die Unternehmensberatung und in strategische Projektarbeit.

Viele Workshops setzten auf interaktive Elemente wie Fallstudien, Rollenspiele und praktische Übungen und boten so Raum für Fragen und aktives Ausprobieren. Die Teilnehmenden lobten die Vielfalt und den starken Praxisbezug der Angebote. Trotz der kompakten Tagesstruktur blieb ausreichend Zeit für Nachfragen und Austausch. Auch die Referentinnen und Referenten zogen ein positives Fazit und hoben das große Interesse sowie die Durchdachtheit der Fragen der Jugendlichen hervor.

Abschließend fand im Mehrzweckraum eine gemeinsame Reflexion statt, in der Teil-nehmende und Referentinnen und Referenten ihre Eindrücke austauschten. Die Rückmeldungen zeigten deutlich, dass der BOSO-Tag für viele eine wertvolle Orientierungshilfe war, die den Jugendlichen eine selbstbewusste und fundierte Planung ihres Berufswegs ermöglicht.

Zeitzeugen im Klassenzimmer – Geschichtskurse beleuchten französische Garnison in Saarburg

Eine besondere Geschichtsstunde erlebten die deutsch- und französischsprachigen Grundkurse Geschichte der MSS 12: In Kooperation mit der Deutsch-Französischen Gesellschaft Saarburg wurde im Unterricht zunächst der Film „Die Geschichte der Kaserne De Lattre de Tassigny“ gezeigt. Anschließend berichtete Bernard Bedrossian von dem Leben als französischer Soldat in Saarburg. Da er nach seinem Wehr-dienst als Filmvorführer im französischen Kino in Beurig sowie immer wieder als DJ bei Partys und Bällen auf dem Kasernengelände tätig war, konnte er sehr anschaulich den Alltag der französischen Militärangehörigen in Saarburg schildern. Besatzungssoldaten wurden zu Nachbarn, Freunden und manchmal sogar Ehepartnern. Obwohl eine „Stadt für sich“, eine „verschlossene Welt“, bot die Kaserne auch Saarburgern Arbeitsplätze. Das französische Kino stand allen interessierten Besuchern offen. Nach anfänglicher Reserviertheit nahm die Saarburger Bevölkerung die französischen Militärangehörigen als Teil ihrer Stadt an und empfand deren Abzug im Jahr 2010 schließlich als Verlust.

Mit Anschauungsmaterial wie alten Filmrollen, Fotos und zahlreichen Anekdoten schlug Bedrossian den Bogen von der alliierten Besatzungspolitik nach dem 2. Welt-krieg zu dem Alltag der Saarburger – ein sehr interessanter, für alle bereichernder Blickwinkel.

Einige Schülerinnen und Schüler brachten Berichte ihrer Eltern und Großeltern zum Zusammenleben mit den französischen Soldatinnen und Soldaten ein – ein Beitrag, den Marie Boos, Vorsitzende der Deutsch-Französischen Gesellschaft Saarburg, und ihr Ehemann Bernhardt Boos ausdrücklich begrüßten. Die Gesellschaft hat sich der Aufarbeitung der Geschichte der ehemaligen französischen Kaserne in Saarburg verschrieben und beleuchtet dieses besondere Kapitel der deutsch-französischen Beziehungen. Sie bedankt sich für jede übermittelte Erinnerung und freut sich über weitere Zuschriften.

(ca)

Erkundung der Junior Uni Daun

Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 9–12 nahmen gemeinsam mit dem Gymnasium Konz an einem Besuch der Junior Uni Daun teil. Die Junior Uni versteht sich als außerschulischer Lernort, an dem junge Menschen freiwillig und kostenlos ohne Leistungsdruck lernen und forschen können. Die Atmosphäre zielt auf eigenständiges Arbeiten, Teamlernen und den gelassenen Umgang mit Fehlern ab, um Wissen und Kompetenzen mit Blick auf die berufliche Zukunft zu stärken.

Die Teilnehmenden besuchten drei Angebote: Lernstrategien, Drohnen sowie Europäischer Finanzmarkt. Alle Workshops wurden von den Schülerinnen und Schülern als sehr gut strukturiert und klar ausgerichtet bewertet; die inhaltliche Tiefe und der Praxisbezug wurden positiv hervorgehoben. Details zu einzelnen Schwerpunkten standen dabei hinter dem übergeordneten Ziel, Arbeitsmethoden kennenzulernen und Einblicke in unterschiedliche Themenfelder zu erhalten, zurück.

Wir danken der Junior Uni Daun für die Organisation und dem Gymnasium Konz für die gute Zusammenarbeit. Die regionale Kooperation hat gezeigt, dass gut vorbereitete Formate außerhalb des Schulalltags Motivation erhöhen und Lernprozesse wirkungsvoll unterstützen.

„Mondfahrt der Gefühle“: Frühlingskonzert begeistert erneut

Die rund 100 mitwirkenden Schülerinnen und Schüler verwandelten am Abend des 24.04.2026 die vollbesetzte St. Laurentius Kirche in Saarburg in ein klingendes Observatorium. Unter der musikalischen Leitung von Kathrin Notte-Zeck (Chöre) und Arno Hoffmann (Moderation und Orchester) spannten Aufbauchor, Chor, Orchester und die Band der MSS 12 einen weiten Bogen über Zeiten und Stile. Die Klavierbegleitung der Chöre übernahmen Annika Versteegen, Schülerin der MSS 11, und Ruth Schneider-Barth. Das Orchester wurde von Musikern des Kooperationsorchesters „Gemeinschaftsorchester (GO) Saar-Mosel“ unter-stützt. Herr Schreiner setzte zu Beginn und zum Abschluss prägnante, herzliche Worte.

Das Motto „Fly Me to the Moon“ gab die Richtung vor, und das Programm flog tatsächlich: Der Jungenchor ließ den Titelklassiker aufsteigen, das gemeinsame „Der Mond ist aufgegangen“ verband Chöre, Orchester und Publikum als vorletztes Stück zu einem warmen Gesamtklang. Mit dem Beginn „Oh Me“ (Nirvana) durch die Band der MSS 12 und dem später dargebotenen „Fix You“ (Coldplay) durch den Chor öffneten sich emotionale Räume zwischen Melancholie und Aufbruch, ebenso wie während des eindrücklichen Vortrags des Aufbauchors von Max Giesingers „80 Millionen“. Ein Gänsehautmoment entstand, als sich der Chor für „Over the Rainbow“ im Kirchenraum verteilte und der vielschichtige Raumklang die Musik förmlich durch die Gewölbe wandern ließ.

Die prächtige Stimmung, die kluge Dramaturgie und die spürbare Freude am Musi-zieren machten den Abend kurzweilig und intensiv zugleich und zeugten erneut von der hervorragenden musikpädagogischen Arbeit am Gymnasium. Nach langem Ap-plaus klang der Abend schließlich beim von der MSS 12 organisierten Umtrunk auf dem Vorplatz der Kirche in vielen Gesprächen gemütlich aus.

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Zehn Jahre Abibac – Doppelabschluss als klares Bekenntnis zu Europa

Mit einem Festakt in der Aula feierte unsere Schule am gestrigen Donnerstag zehn Jahre Abibac – ein Jahrzehnt gelebter deutsch-französischer Bildungskooperation. Nach der Eröffnung durch unseren Schulleiter Andreas Schreiner hob zunächst Christophe Bouchoucha, Inspecteur der Akademie Strasbourg, die Vorzüge des deutsch-französischen Doppelabschlusses hervor, bevor der KMK-Beauftragte für das Abibac, Peter Epp von der ADD Trier (s. Foto), in seiner Ansprache auf die Ursprünge des Abibacs in Rheinland-Pfalz und am Gymnasium Saarburg zu sprechen kam. Unsere Abibac-Koordinatorin, Anne Cartier, führte durch das Programm, das in knapp zwei Stunden eine kurzweilige Mischung aus Vorträgen, Erfahrungsberichten und stimmungsvollen musikalischen Beiträgen des Chors und von Solistinnen und Solisten bot.

Unter den Gästen fanden sich neben Vertreterinnen und Vertreter der Schulleitung, der Schülervertretung, des Schulelternbeirats, des Fördervereins und der Französischfachschaft zahlreiche weitere Personen, die an der Einrichtung und Umsetzung des Abibacs beteiligt waren oder sind, darunter auch die beiden letzten ehemaligen Schulleiter und der erste Abibac-Koordinator des Gymnasiums sowie der Schulleiter und Kollegiumsvertreter der Abibac-Partnerschule, dem Lycée Monge in Charleville-Mézières, die Vorsitzende der deutsch-französischen Gesellschaft und nicht zuletzt ehemalige Schülerinnen und Schüler des Abibac-Zweigs, die eindrücklich von ihren Erfahrungen nach erfolgreichem Doppelabschluss im Berufs- und Studienleben in Deutschland, Luxemburg und darüber hinaus berichteten.

Einblicke in Projekte und Lernorte zeigten die Breite des Zweigs, den seit dem ersten Jahrgang 2017 mit zwölf Absolventinnen und Absolventen insgesamt 115 Abibacheliers mit dem Erwerb der Allgemeinen Hochschulreife und dem französischem Baccalauréat erfolgreich beschritten haben: vom Schüleraustausch mit dem Collège Barral in Castres über das DELF scolaire intégré, dem Besuch des Forums franco-allemand in Straßburg und der Teilnahme am deutsch-französischen Schülerlandtag bis hin zum Besuch der Gedenkstätte Natzweiler-Struthof und den Lernbegegnungen mit der Abibac-Partnerschule aus Charleville-Mézières.

Im Anschluss wurden die Gäste noch zu einem Umtrunk eingeladen – eine herzliche Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen, Erinnerungen an zehn Jahre Abibac zu teilen und neue deutsch-französische Brücken für die nächsten zehn Jahre zu schlagen – wie unser langjähriger Schulleiter Herr Kramer (im Bild links) mit unserem aktuellen Schülersprecher Lukas Leibold und Herrn Schreiner unter Beweis stellten.

Aufbauchor probt mit Übernachtung in der Aula

24 Stunden Musik, Miteinander und Motivation: Von Samstag, dem 07.03.2026, 13 Uhr bis Sonntag, 08.03.2026, 12 Uhr probten 43 Schülerinnen und Schüler des Aufbauchors unserer Schule in der Aula – und verwandelten sie kurzerhand in Probenraum, Spielarena und Schlafsaal. Zwischen Stimmtraining, Probenphasen und einem gemeinsamen Pizza-Abend standen nicht nur Noten und Einsätze im Mittelpunkt, sondern auch Teamgeist und Verantwortung.

Ein Highlight am Samstag war das „Chaos-Spiel“ am Nachmittag, das von sieben engagierten Schülerinnen und Schülern aus der MSS konzipiert und angeleitet wurde. Sie unterstützten zudem die betreuende Musiklehrerin Frau Notte-Zeck tatkräftig und sorgten für reibungslose Abläufe. So konnten die jüngeren Chormitglieder in einer fröhlichen, zugleich strukturierten Atmosphäre musikalisch wie sozial zusammenwachsen.

Das Format zeigt, wie lebendige musikalische Bildung bei uns gelingt: mit hohem Engagement der Lehrkräfte, verantwortungsbewusster Unterstützung durch ältere Schülerinnen und Schüler und begeisterungsfähigen jungen Talenten.

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Abibac-Lernbegegnung stärkt deutsch-französische Verständigung

Einen Gast aufnehmen wie bei einem klassischen Schüleraustausch und sich zudem in Projektarbeit intensiv mit den deutsch-französischen Beziehungen auseinandersetzen: Das ist Inhalt der Lernbegegnungen im Abibac-Zweig des Gymnasiums Saarburg.

Eine Woche lang empfingen die Schülerinnen und Schüler des Abibac-Leistungskurses Französisch ihre Gäste vom Lycée Monge in Charleville-Mézières und arbeiteten gemeinsam zum Thema „Vom Krieg zum Frieden“.

Im Mittelpunkt stand der Besuch zentraler Gedenkorte in und um Verdun. Die Vorbereitung im Unterricht ermöglichte den Jugendlichen, die Dimensionen von Leid, Tod und Zerstörung einzuordnen. Im zweiten Teil der Projektarbeit wandten sich die Jugendlichen dann der Frage der Friedenssicherung zu.

Die Begegnung zeigte, wie solide Facharbeit und persönliche Begegnung einander stärken und unterstreicht den Anspruch des Gymnasiums Saarburg, junge Menschen zu verantwortungsbewusstem, europäisch ausgerichtetem Handeln zu befähigen.

Um „Frieden“ wird es auch beim Rückbesuch in Charleville-Mézières im März gehen, wo im benachbarten Reims die Spuren Adenauers und De Gaulles aufgenommen werden sollen.

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