Erstes Adventsfenster

Können wir Licht in der Dunkelheit sein?

Diese Frage war nicht nur Leitfrage für die Adventsfeier, die am 01.12.2025 für alle Orientierungsstufenschülerinnen und -schüler stattfand, sondern auch für die Ethikgruppe, die gemeinsam mit Frau Schedler das erste Adventsfenster gestaltet hat.

In verschiedenen Texten und im Alltag suchten sie nach einer Antwort darauf, ob sie Licht in der Dunkelheit sein können. Eine mögliche Antwort fanden sie in der Bergpredigt, in der die Rede davon ist, sein Licht nicht unter den Scheffel zu stellen, also sich selbst nicht klein zu machen.
Im Alltag begegnen uns immer wieder Situationen, in denen wir trotzdem unser Licht dimmen. Uns selbst kleiner machen als wir sind. Vielleicht aus falscher Bescheidenheit, vielleicht um andere nicht zu verletzen oder um nicht angeberisch zu wirken. Vielleicht aber auch einfach aus Gewohnheit.

Wie gut, dass es auch heute immer wieder Menschen gibt, die uns daran erinnern, dass wir zu uns selbst und unseren Fähigkeiten stehen dürfen.

Ganz deutlich wird diese Botschaft in den wunderbaren Worten von Marianne Williamson aus dem Buch „Return to love“.

Jeder Mensch ist dazu bestimmt zu leuchten!

Unsere tiefgreifendste Angst ist nicht, dass wir ungenügend sind,
unsere tiefgreifendste Angst ist,
über das Messbare hinaus kraftvoll zu sein.
Es ist unser Licht, nicht unsere Dunkelheit,
die uns am meisten Angst macht.

Wir fragen uns, wer bin ich,
mich brillant, großartig, talentiert, phantastisch zu nennen?
Aber wer bist Du, Dich nicht so zu nennen?

Du bist ein Kind Gottes.
Dich selbst klein zu halten, dient nicht der Welt.
Es ist nichts Erleuchtetes daran, sich so klein zu machen,
dass andere um Dich herum sich nicht unsicher fühlen.
Wir sind alle bestimmt, zu leuchten, wie es die Kinder tun.
Wir sind geboren worden, um den Glanz Gottes, der in uns ist,
zu manifestieren.
Er ist nicht nur in einigen von uns, er ist in jedem einzelnen.

Und wenn wir unser Licht erscheinen lassen,
geben wir anderen Menschen die Erlaubnis, dasselbe zu tun.
Wenn wir von unserer eigenen Angst befreit sind,
befreit unsere Gegenwart automatisch andere.

Wir dürfen und sollen also unsere Talente und Fähigkeiten entdecken und auch nach außen zeigen. Wir müssen uns nicht klein machen oder uns entschuldigen für das, was wir sind.

Im Gegenteil, wir dürfen uns so zeigen, wie wir sind. Wenn wir das tun, dann tun es auch andere. Dann können wir uns wirklich sehen und aus der Fülle unserer Möglichkeiten schöpfen.

Wir können leuchten.

Wir können eine Gemeinschaft sein, in der wir uns und andere annehmen.

Eine Gemeinschaft in der es Offenheit, Toleranz und Wohlwollen gibt. Für uns selbst und für andere.

Wenn wir uns erlauben zu leuchten, wenn wir uns erlauben so zu sein, wie wir sind, dann erlauben wir es auch den anderen. Dann hören wir auf zu vergleichen, dann hören wir auf missgünstig zu sein, dann hören wir auf, andere zu verachten.

Dann können wir gemeinsam leuchten, denn jeder darf einfach nur SEIN.

Also, fang DU an!

Erlaube Dir zu strahlen, so hell wie du es vermagst!

Die Ethikschülerinnen und -schüler der Klassen 6a und 6f
(slr)

Kurzfilm zu „Emil und die Detektive“

Bereits im vergangenen Schuljahr hat eine Gruppe der damaligen Klasse 5b einen kleinen Film zu der im Deutschunterricht behandelten Lektüre „Emil und die Detektive“ selbständig und sehr kreativ umgesetzt. Wir möchten das Engagement dieser Gruppe gerne hier würdigen, indem wir den Kurzfilm hier veröffentlichen. Mit dem Klick auf das nebenstehende Bild werden Sie zu einem externen Dienstleister weitergeleitet.

Ausstellung zu Lyrik aus Palästina

Was ist möglich in einer nur 45 minütigen Vertretungsstunde? Ganz schön viel, wenn gut miteinander arbeitet und gut kommuniziert wird, wie die 8c bewiesen hat! Wir beschäftigten uns mit einem sehr eindrücklichen Gedicht der Palästinenserin Ni‘ ma Hassan in englischer Sprache. Hassan ist Autorin und Sozialarbeiterin. Sie stammt ursprünglich aus Rafah und wurde nach Mawasi vertrieben.

Wir lasen erst das Gedicht, erschlossen uns unbekannte Wörter, und sprachen dann über die Bedeutung des Textes. Und los ging’s: In Eigenregie sprach sich die Klasse ab, wer welche Zeilen in Gruppenarbeit aufs Papier bringt. Das Ergebnis kann in der Ausstellung im Südflügel Erdgeschoss begutachtet werden.

(shf)

Teilnahme am Bildungsausschuss im Mainzer Landtag

Ein informativer Tag im Mainzer Landtag: Gabriel Baudesson aus der MSS 12 und Frau Justinger vertraten den AbiBac-Kurs der Jahrgangsstufe 12 bei der Sitzung des Bildungsausschusses am 28.08.2025. Die Einladung war eine Anerkennung für die Teilnahme am Deutsch-Französischen Schülerlandtag im Januar, bei dem bildungspolitische Resolutionen besprochen wurden.

Der Tag begann mit einer Einführung durch Herrn Jäger aus der Abteilung Kommunikation des Landtags RLP und sein Team, die der Gruppe aus Saarburg sowie Schülerinnen und Schülern und deren Lehrkräften vom Humboldt Gymnasium Trier und dem Otto-Schott-Gymnasium Mainz den Ablauf der Sitzung erklärten. Unter der Leitung der Vorsitzenden Susanne Müller diskutierten die Abgeordneten nach Prüfung der Anwesenheit zunächst über den CDU-Antrag zum Verbot privater Mobilfunkgeräte an Schulen. Diese Debatte war besonders relevant, da sie die unterschiedlichen Ansichten der Fraktionen über die Eigenverantwortung der Schulen gegenüber zentralen Lösungen beleuchtete.

Ein Höhepunkt war die folgende Diskussion über die Ergebnisse des Deutsch-Französischen Schülerlandtags unter dem Titel: „Stärkung der Demokratie und der politischen Teilhabe junger Menschen“. Malu Steinmetz, die Schülerlandtagspräsidentin, stellte die Forderungen zur Stärkung der Demokratie und politischen Teilhabe junger Menschen vor. Erfreulicherweise hatten sich alle Mitglieder vorab intensiv mit den Themen beschäftigt, sodass die Aussprache sehr wertschätzend verlief. Einige Abgeordnete lobten die konstruktive Arbeitsweise der Schülerinnen und Schüler und boten an, den Dialog fortzusetzen. Es wurde durchaus kontrovers diskutiert: Während teilweise Zustimmung zur Forderung nach politischer Bildung in Grundschulen geäußert wurde, gab es vereinzelt auch eine ablehnende Haltung zur Absenkung des Wahlalters.

Die Staatssekretärin für Bildung, Bettina Brück, würdigte das Engagement der Schülerinnen und Schüler und zeigte auch die Fortschritte in Bezug auf die Forderungen der Schülerinnen und Schüler in den letzten Legislaturperioden auf. Sie sagte, dass die Forderung nach Sozialkundeunterricht im AbiBac-Lehrplan bei der aktuellen Überarbeitung der SEK-I-Lehrpläne und der daran anschließenden Überarbeitung der SEK-II-Lehrpläne sowie der Lehrkräftefortbildung Berücksichtigung finden solle.

Nach einem lehrreichen Austausch verabschiedeten sich die Teilnehmenden mit vielen neuen Eindrücken und kehrten schließlich zurück, bereit, ihre Erfahrungen zu teilen und dankbar gegenüber Herrn Jäger und seinem Team für die Organisation dieses bereichernden Erlebnisses, das den jungen Menschen einen Einblick in die politische Arbeit und die Möglichkeit zur Mitgestaltung bot.

Zertifizierung zur Europaschule RLP

In einer feierlichen Zeremonie in der Staatskanzlei Mainz wurde unserer Schule am 25.08.2025 das begehrte Zertifikat als Europaschule verliehen. Herr Schreiner nahm die Auszeichnung zusammen mit den zukünftigen Koordinatorinnen der „Europaschule“ Frau Cartier und Frau Kiefer entgegen.

Dank unseres umfangreichen Europa-Engagements erfüllten wir die anspruchsvollen Kriterien zur Zertifizierung. Dazu gehört unser erweitertes Angebot moderner Fremdsprachen, das neben Englisch und Französisch auch Spanisch umfasst. Hervorzuheben ist auch das AbiBac-Programm.

Unsere internationalen Austauschprogramme mit Partnerschulen in Frankreich und Großbritannien sowie internationale Projekte und Fortbildungen im Rahmen von Erasmus+ fördern das interkulturelle Verständnis und die europäische Identität unserer Schülerinnen und Schüler.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Menschenrechts- und Demokratieerziehung. Durch Workshops, Projekttage und Diskussionsveranstaltungen werden unsere Schülerinnen und Schüler für Werte wie Toleranz, Respekt und Freiheit sensibilisiert. Diese Initiativen sind nicht nur Teil des Unterrichts, sondern prägen das gesamte Schulleben. Sie sind zudem eng verzahnt mit der Bildung für nachhaltige Entwicklung, für die wir jüngst erneut eine Zertifizierung des Landes bekommen haben.

Schließlich dürfte der Erfolg der Bewerbung zur Europaschule auch in den kontinuierlichen und erfolgreichen Wettbewerbsteilnahmen unserer Schülerinnen und Schülern am Bundeswettbewerb Fremdsprachen und dem Europäischen Wettbewerb begründet sein.

Mit der Zertifizierung setzen wir ein starkes Zeichen für die Bedeutung von internationaler Zusammenarbeit und europäischer Bildung. Wir sind nun Teil eines Netzwerks von gut 100 Europaschulen in Rheinland-Pfalz, die junge Menschen neugierig auf andere Kulturen machen und Europa im Alltag erfahrbar gestalten. Die Auszeichnung unterstreicht unser Engagement, europäische Werte zu leben und zu fördern, und motiviert uns, den auch im Leitbild verankerten</<> europäischen Gedanken weiterhin aktiv zu verfolgen und die vielfältigen Chancen auszubauen, die sich durch die europäische Zusammenarbeit ergeben.

„Organspende-Schultour“

Kurz vor dem Start der Sommerferien stand für die 11. und 12. Jahrgangsstufe mit dem Besuch der „Organspende-Schultour“ in unserer Aula ein besonders lehrreicher und interessanter Programmpunkt an.

In einer Doppelstunde informierten ein lebertransplantierter Referent sowie zwei OP-Mitarbeiter und Organspende-spezialisten des Krankenhauses der Barmherzigen Brüder Trier (BKT) rund um das Thema Organspende. Vor allem die Lebensgeschichte von Herrn Sauer, der bereits sein zweites Spenderorgan besitzt, begeisterte die Schülerinnen und Schüler. Auch wissenswert waren die praktischen Erfahrungen aus dem Klinikalltag, von welchen Herr Weiszenbacher und Herr Koster (BKT) zu berichten hatten.

Die vielleicht wichtigste Frage zum Thema „Organspende“ ist, dass man eine Entscheidung fällt, ob man einer solchen zustimmen möchte oder diese ablehnt und dass man diese Entscheidung dann auch seinen Mitmenschen mitteilt sowie auf einem Organspendeausweis vermerkt. Neben verschiedenen Broschüren konnten sich die Schülerinnen und Schüler bei der Veranstaltung auch direkt einen solchen Organspendeausweis mitnehmen.

Wir bedanken uns für die interessanten Einblicke und Informationen bei der „Organspende-Schultour“!

Schüleraustausch mit der Sir William Borlase’s Grammar School – Ein Rückblick auf das Schuljahr 2024/25

Auch im Schuljahr 2024/25 fand wieder der traditionelle Schüleraustausch mit unserer langjährigen Partnerschule in Marlow, der Sir William Borlase’s Grammar School, statt. Begleitet von Frau Maya Szabó und Frau Elke Nonn machten sich im November 2024 13 Schülerinnen und Schüler der 9. Klassen auf den Weg nach England, um Land, Leute und Kultur kennenzulernen – und natürlich ihre Austauschpartnerinnen und -partner persönlich zu treffen.

Der Austausch begann mit einem spannenden Programm in England. Gemeinsam mit ihren Gastgebern unternahmen die Schülerinnen und Schüler einen Ausflug nach London, wo unter anderem der Tower of London und das London Eye auf dem Programm standen. Auch ein Besuch in Windsor durfte nicht fehlen – das berühmte Windsor Castle beeindruckte mit seiner Geschichte und Architektur. In Brighton erkundeten die Jugendlichen den prunkvollen Royal Pavilion, bevor sie bei einem weiteren Ausflug – dieses Mal ohne ihre englischen Austauschpartnerinnen und -partner – das Natural History Museum, den Hyde Park und das berühmte Harrods in London erkundeten.

Im Mai 2025 stand dann der Gegenbesuch der englischen Gäste an. Auch hier erwartete die Jugendlichen ein abwechslungsreiches Programm: Ein Besuch in Trier, der ältesten Stadt Deutschlands, sowie ein gemeinsamer Ausflug nach Koblenz inklusive einer Fahrt mit der Seilbahn über den Rhein zur Festung Ehrenbreitstein bildeten einige der Highlights.

Die bereits seit über 30 Jahren bestehende Schulpartnerschaft zwischen unserer Schule und der Sir William Borlase’s Grammar School ist ein fester Bestandteil unseres Schulprofils und gelebte europäische Freundschaft.

Wir freuen uns, dass auch im kommenden Schuljahr wieder 13 Schülerinnen und Schüler der 9. Klassen am Austausch teilnehmen werden – der Besuch in England ist für November 2025 geplant.

Möge diese wertvolle Partnerschaft auch in den kommenden Jahren fortbestehen!

Geschichte hautnah: Besuch der NS-Gedenkstätte Natzweiler-Struthof

Besonders eindrücklichen Geschichtsunterricht erlebten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 10f sowie der histoire-Kurse der MSS 11 und 12 bei einer Exkursion in das ehemalige Konzentrationslager Natzweiler-Struthof im Elsass.

Das Lager, eröffnet im Mai 1941 im von Nazi-Deutschland annektierten Teil Frankreichs, war das einzige vollständig von Deutschen kontrollierte Konzentrationslager auf französischem Boden. Bis 1944 waren hier insgesamt etwa 52.000 Menschen interniert, überwiegend Zwangsarbeiter aus einem nahegelegenen Steinbruch. Natzweiler-Struthof ist auch berüchtigt für die grausamen medizinischen Experimente, die an den Häftlingen durchgeführt wurden und meist tödlich endeten.

Die Schülerinnen und Schüler hatten die Gelegenheit, die bedrückenden Zeugnisse der Gräueltaten zu sehen: Baracken, Stockbetten, Experimentiertische, Prügelbock, Galgen und Verbrennungsofen. Diese Exkursion war ein wichtiger Beitrag gegen das Vergessen und unterstrich die Bedeutung, die Geschichte lebendig zu halten, um aus ihr zu lernen.

Durch den Besuch der Gedenkstätte wurde den Jugendlichen eindringlich vor Augen geführt, welche Schrecken die Vergangenheit birgt und wie wichtig es ist, sich für Frieden und Toleranz einzusetzen. Geschichtslehrerin Anne Cartier betonte die Relevanz solcher Exkursionen für die Demokratieerziehung und das Bewusstsein für die europäische Geschichte.

Olivia Danielsen und Svenja Rommelfangen, 10f

Der Besuch des ehemaligen Konzentrationslagers Natzweiler-Struthof am 10 Juni 2025 war sehr informativ und eindrucksvoll.

Nach 3 Stunden Busfahrt angekommen, haben wir uns zunächst in einer Pause gestärkt. Dann ging es in das Museum, wo uns besonders der von den Häftlingen gebaute Keller beeindruckt hat. Danach ging es in das eigentliche Lager weiter. In den Baracken wird anhand vont zahlreichen Informationen der Lageralltag dargestellt.

Auch am Verbrennungsofen sind wir bei unserem Gang durch das Lager vorbeigekommen. Es war ganz abschreckend, so etwas zu sehen und wir konnten kaum glauben, dass so etwas Grausames wirklich passiert ist. Die vielen dort ausgestellten Bilder und Texte, welche meist auf Französisch waren, machten alles sehr anschaulich.

Zusammenfassend war die Exkursion nach Natzweiler also nicht nur sehr informativ, sondern auch erschreckend, weil er einem die Grausamkeit der NS-Zeit sehr nahegebracht hat.

Luisa Hein, 10f

Mardi, 10 juin, une bonne quarantaine d’élèves des niveaux 10, 11 et 12 ont fait une excursion à l’ancien camp de travail forcé de Natzweiler-Struthof en Alsace.

Le groupe est parti de Saarburg à huit heures pour arriver trois heures plus tard sur le site de l’ancien camp. Sur place, nous avons d’abord visité une exposition sur tous les camps de concentration installés par le régime nazi. C’était déjà une expérience très impressionnante car on voyait aussi la cave du bâtiment qui a été construite par les travailleurs du camp, « la cave des pommes de terre ».

A midi, notre groupe a franchi les portes du camp et nous nous sommes retrouvés enfermés dans un endroit gris et entouré par une clôture ne présentant aucune chance de s’enfuir.

Lors du tour de la zone, les objets les plus marquants étaient la potence localisée au centre du camp ainsi que le four crématoire d’origine, utilisé pour brûler les corps des prisonniers.

Toutes les baraques qui existaient á l’époque ne sont plus conservées. Par contre, celles qui restent sont très impressionnantes et utilisées pour les renseignements sur les conditions de vie et de travail des détenus.

A nos yeux, cette expérience nous a énormément aidé à visualiser les crimes nazis et à contribuer á ce qu’ils ne soient pas oubliés.

Einführung von DELF scolaire intégré

Das DELF (Diplôme d’études de langue française) zertifiziert Sprachkompetenz gemäß dem Europäischen Referenzrahmen in den Stufen A1 (Anfänger) bis C2 (annähernd muttersprachliche Kompetenz). Traditionell erwerben Französisch-Lernende der Region dieses Zertifikat über das Institut français, oft vorbereitet im Rahmen einer AG an ihrer Schule.

Neu ist das DELF scolaire intégré, bei dem alle Schülerinnen und Schüler einer Klasse den schriftlichen Prüfungsteil als Klassenarbeit absolvieren. Anschließend können sie entscheiden, ob sie auch die mündliche Prüfung ablegen möchten, um das DELF-Zertifikat zu erhalten.

22 Schülerinnen und Schüler der Klasse 10f haben sich für diesen Weg entschieden und kurz vor den Sommerferien erfolgreich das DELF Stufe B1 erworben. Dies erforderte intensive Vorbereitung: Im 6. Lernjahr Französisch trainierte ihr Lehrer Christian Schlarb die Klasse gezielt in den Prüfungsformaten für Hör- und Leseverstehen, Textproduktion und Sprechen.

„Die Hemmschwelle zur mündlichen Prüfung sinkt, wenn der schriftliche Teil bereits geschafft ist“, erklärt die Koordinatorin für das AbiBac und den bilingualen Zweig der Schule Anne Cartier, die sich ebenso wie Ines Justinger zuvor zu zertifizierten DELF-Prüferinnen ausbilden lassen hatte, um die mündlichen Prüfungen direkt an der Schule abzunehmen. Unser Schulleiter Andreas Schreiner freut sich über das motivierende Angebot, das sich positiv auf die Kurswahl in der MSS auswirkt, und erklärt, dass im kommenden Schuljahr wieder zwei Leistungskurse Französisch eingerichtet werden.

Das DELF scolaire intégré wird voraussichtlich ein fester Bestandteil unseres Bildungsangebots. Im kommenden Schuljahr werden sechs weitere Lehrkräfte zu zertifizierten DELF-Prüfern fortgebildet.

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