BOSO-Tag: Perspektiven öffnen — Zukunft mutig gestalten
Am 9. Juni fand an unserer Schule der Tag der Berufs- und Studienorientierung (BOSO) statt. Unter der Leitung des Berufswahlkoordinators Tobias Pfortner und mit Unterstützung eines engagierten BOSO-Teams aus Schülerinnen der Jahrgangsstufe 11 bot die verpflichtende Veranstaltung für die MSS 11 in diesem Jahr zusätzlich zahlreichen Interessierten aus der Klasse 10 und der MSS 12 ein kompaktes Informations- und Praxisprogramm.
Insgesamt standen 15 Workshops zur Auswahl, von denen jede Schülerin und jeder Schüler sechs Angebote besuchte. Externe Referentinnen und Referenten aus Unternehmen, Hochschulen und öffentlichen Einrichtungen gewährten spannende Einblicke in Berufsfelder und Studienrichtungen. So ergab sich im Laufe des Tages die Möglichkeit, Finanzthemen der DZ PRIVATBANK S.A. Luxemburg und Informationen zu militärischen und zivilen Laufbahnen bei der Bundeswehr sowie praxisnahe Vorstellungen des Polizeidienstes samt Hinweisen zu Auswahlverfahren und Spezialisierungen zu erleben. Akademische Wege von Psychologie über Jura und Betriebswirtschaft bis zu Medizin und Biologie wurden ebenso beleuchtet wie das Lehramtsstudium für Gymnasien und Realschulen plus.
Parallel dazu machten Vorstellungen zu Gesundheitsberufen wie Physiotherapie und pädagogischen Tätigkeiten in Kitas praktikable Perspektiven sichtbar, während ein Elektrofachbetrieb Ausbildungswege im Handwerk und aktuelle technische Anforderungen erläuterte. Die IHK zeigte die Struktur dualer Ausbildungswege sowie die relevanten Prüfungen und Weiterbildungswege auf.
In einem besonders praxisorientierten Angebot des Fachbereichs Bauingenieurwesen der Universität Luxemburg bauten Teilnehmende Modellbrücken und prüften deren Statik. Ein Workshop zu Künstlicher Intelligenz und Startups zeigte Chancen für Jungunternehmerinnen und Jungunternehmer und gab praxisnahe Hinweise zu Gründung, Finanzierung und Netzwerken. Beratungen zu Consulting und Management eröffneten konkrete Wege in die Unternehmensberatung und in strategische Projektarbeit.
Viele Workshops setzten auf interaktive Elemente wie Fallstudien, Rollenspiele und praktische Übungen und boten so Raum für Fragen und aktives Ausprobieren. Die Teilnehmenden lobten die Vielfalt und den starken Praxisbezug der Angebote. Trotz der kompakten Tagesstruktur blieb ausreichend Zeit für Nachfragen und Austausch. Auch die Referentinnen und Referenten zogen ein positives Fazit und hoben das große Interesse sowie die Durchdachtheit der Fragen der Jugendlichen hervor.
Abschließend fand im Mehrzweckraum eine gemeinsame Reflexion statt, in der Teil-nehmende und Referentinnen und Referenten ihre Eindrücke austauschten. Die Rückmeldungen zeigten deutlich, dass der BOSO-Tag für viele eine wertvolle Orientierungshilfe war, die den Jugendlichen eine selbstbewusste und fundierte Planung ihres Berufswegs ermöglicht.