Elternabend klärt auf: „Gute Seiten – schlechte Seiten“ der digitalen Medien

Im Rahmen unseres Jugendmedienschutzkonzepts informierte bereits in der zweiten Schulwoche die Beratungsstelle „Die Tür“ aus Trier Eltern und Erziehungsberechtigte der Orientierungsstufe sowie weitere Interessierte zum Thema Medienerziehung und Suchtprävention. Die Referentin Anna‑Katharina Hix gab in einem rund zweistündigen Vortrag einen sachlichen und praxisnahen Überblick über das Nutzungsverhalten von Kindern und Jugendlichen und die Herausforderungen digitaler Lebenswelten.

Frau Hix erläuterte zunächst die Bedeutung von Social Media, Gaming und weiteren digitalen Angeboten für junge Menschen und machte zugleich auf Risiken wie exzessives Nutzungsverhalten, erkennbare Suchtzeichen und Formen von Mobbing aufmerksam. Aufbauend darauf vermittelte sie konkrete Handlungsoptionen für den Familienalltag: Die Vorstellung der „10 goldenen Regeln“, die Idee eines gemeinsam vereinbarten Mediennutzungsvertrags sowie praktische Maßnahmen zur Anpassung von Einstellungen an Routern und Fritz‑Boxen stießen auf großes Interesse.

Ein anschauliches Beispiel aus der Welt der Online‑Spiele – exemplarisch anhand von Fortnite – half, Abläufe und Gefahrenpotenziale zu verstehen. Im Anschluss hatten die zahlreich erschienenen Gäste Gelegenheit, Fragen zu stellen und sich auszutauschen.

Frau Molitor, Koordinatorin für Bildung in der digitalen Welt an unserer Schule, wertete das Format als wichtige Unterstützung für Eltern in ihrer Erziehungsarbeit. Weitere Informations- und Beratungsangebote sind Bestandteil des fortlaufenden Jugendmedienschutzkonzepts der Schule.