Medienkompetenz im Blick: Elternabend zu Sicherheit, Recht und Verantwortung

Woran erkennen Eltern Risiken im Netz – und wie schützen sie ihre Kinder wirksam? Diese Fragen standen im Mittelpunkt eines Elternabends in der Aula am Mittwoch, den 21.01.2026. Referent Thomas Mohr von der Hochschule der Polizei Rheinland-Pfalz machte deutlich, dass Medienkompetenz nicht nur die Bedienung digitaler Geräte bedeutet, sondern vor allem das Verständnis für rechtliche Rahmenbedingungen, Verantwortung und ethisches Handeln im digitalen Raum. Finanziert wurde die Veranstaltung aus Mitteln des Landesprojekts „Medienkompetenz macht Schule“.

Als fachliche Grundlage dienten die Daten der aktuellen KIM- und JIM-Studien, die das Medienverhalten von Kindern und Jugendlichen differenziert abbilden. Darauf aufbauend wurden wesentliche Risikobereiche erläutert: sexuelle Belästigung im Netz und Cybergrooming, die Konfrontation mit belastenden Inhalten wie Pornografie, Hassbotschaften, Kriegsbildern oder Fake News sowie der wachsame Umgang mit Künstlicher Intelligenz. Im Fokus standen zudem die Erkennung von Deepfakes und Deepnudes, der sachgerechte Einsatz von Chatbots wie ChatGPT und der Schutz der eigenen digitalen Identität.

Die Eltern, die teilweise auch ihre Kinder mitgebracht hatten, nahmen klare Handlungsimpulse mit, etwa beim Chatten besondere Vorsicht walten zu lassen – insbesondere gegenüber unbekannten Kontakten –, die Profileinstellungen regelmäßig zu prüfen und anzupassen sowie für jedes Konto individuelle Passwörter zu verwenden und diese in sinnvollen Intervallen zu ändern.

Zum Abschluss wurden Beratungsangebote vorgestellt und Warnsignale für riskantes Verhalten erläutert. Für die kommenden Monate sind weitere Veranstaltungen geplant, um Eltern sowie Schülerinnen und Schüler gezielt zu unterstützen und die Zusammenarbeit mit den Familien auszubauen.

Buch des Monats Januar 2026

Im Januar präsentieren wir in unserer Schulbibliothek den Roman Himmelwärts von Karen Köhler, der im Hanser-Verlag erschienen ist. Das Buch wird für das Lesealter von 10 bis 12 Jahre empfohlen.

Das Buch liegt ab sofort auf der Theke in der Schulbibliothek zur Ansicht aus und kann dort auch ausgeliehen werden.

Das Jugendbuch wurde mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis 2025 ausgezeichnet.

Buch des Monats Dezember 2025

Im Dezember präsentieren wir in unserer Schulbibliothek den Roman Du spinnst wohl! – Eine außergewöhnliche Adventsgeschichte in 24 Kapiteln von Kai Pannen, der im Tulipan-Verlag erschienen ist. Das Buch wird für das Lesealter von 10 bis 12 Jahre empfohlen.

Das Buch liegt ab sofort auf der Theke in der Schulbibliothek zur Ansicht aus und kann dort auch ausgeliehen werden.

Das Jugendbuch wurde unserer Schulbibliothek von der Saarburger Buchhandlung Bücher Volk gespendet.

Buch des Monats November 2025

Im November präsentieren wir in unserer Schulbibliothek den Roman Love – Fünf Geschichten über Liebe von Ruth Rahlff u. a., der im Magellan-Verlag erschienen ist. Das Buch wird für das Lesealter von 13 bis 15 Jahre empfohlen.

Das Buch liegt ab sofort auf der Theke in der Schulbibliothek zur Ansicht aus und kann dort auch ausgeliehen werden.

Das Jugendbuch wurde unserer Schulbibliothek von der Saarburger Buchhandlung Bücher Volk gespendet.

Buch des Monats Oktober 2025

Im Oktober präsentieren wir in unserer Schulbibliothek den Roman Our Infinite Fates von Laura Steven, der im dtv-Verlag erschienen ist. Das Buch wird für das Lesealter von 13 bis 15 Jahre empfohlen.

Das Buch liegt ab sofort auf der Theke in der Schulbibliothek zur Ansicht aus und kann dort auch ausgeliehen werden.

Das Jugendbuch wurde unserer Schulbibliothek von der Saarburger Buchhandlung Bücher Volk gespendet.

Ein silbernes Jubiläum: 25. Taizéfahrt unserer Schule

Endlich konnte wieder eine Fahrt zu dem Pilgerort Taizé in Frankreich stattfinden, welche uns die Möglichkeit bot, vier Tage lang Teil einer Gemeinschaft zu sein, die voller Musik, Freude und Hoffnung steckt.

Vom 19. bis 22. Juni 2025 reiste eine Gruppe von 35 Jugendlichen samt Betreuerinnen und Betreuern zum 25. Mal nach Taizé. Das Jahr stand unter dem besonderen Zeichen des silbernen Jubiläums, da die erste Fahrt bereits 1996 an unserer Schule stattfand. Seit dieser Zeit machten sich Schülergruppen gemeinsam mit Jugendlichen aus dem Dekanat, begleitet von verschiedenen Kolleginnen und Kollegen sowie Pastoralreferenten des Bistums Trier, auf den Weg zu einem Ort in Burgund, an welchem sich gefühlt Himmel und Erde berühren. Einzig die Zeit der Corona-Pandemie brachte eine mehrjährige Unterbrechung der Kontinuität der Fahrten.

Unsere Reise begann an Fronleichnam morgens um 8 Uhr. Nach einer langen Busfahrt erreichten wir gegen Nachmittag das kleine Dorf auf dem Hügel. Sofort fühlten wir uns wohl und hatten alle Sorgen des Alltags bereits vergessen. Dort konnten wir nach einer kurzen Begrüßungsrunde auch schon unsere Baracken bzw. Zelte beziehen, die wie so vieles in Taizé einfach gehalten sind. Außerdem gehört neben beispielsweise den schlichten Holzbaracken auch ein geplanter Tagesablauf zu dem Aufenthalt bei der Communauté von Taizé. Vor dem Frühstück und Mittagessen sowie nach dem Abendessen finden die Gottesdienste statt, die uns persönlich am meisten überrascht haben, da sie sich so sehr von den üblichen in der Kirche unterscheiden. Die zwischenzeitliche Ruhe, das Singen und das gemeinsame Sitzen auf dem Boden statt auf Bänken war für uns etwas ganz Neues, woran man sich auch erstmal gewöhnen musste.

Zwischen den Gebetszeiten gab es Bibeleinführungen, wo wir u.a. Jugendliche aus verschiedenen Ländern wie der Schweiz oder Schweden begegnen durften. Hin und wieder trafen wir uns auch innerhalb unserer eigenen Gruppe, um uns gegenseitig auf spielerische Art besser kennenzulernen. Dabei gab es einige lustige Momente, an die wir uns noch lange erinnern werden.

Am Sonntag standen der letzte Gottesdienstbesuch in der Versöhnungskirche und dann auch schon leider unsere Abreise an. Doch bevor es mit dem Bus wieder nach Hause ging, warteten wir gemeinsam – nahe des idyllischen Örtchens Ameugny – auf den Sonnenaufgang, der für einige von uns eines der Highlights war.

Wir bedanken uns herzlich bei dem Betreuerteam für die ansprechenden Impulse, Gesprächsgruppen und Spiele in Taizé. Die Organisation lag in den Händen von Herrn Couttin und Herrn Pfortner, die beide katholische Religion an unserer Schule unterrichten. Ein besonderer Dank gilt der Schulabteilung des Bistums Trier, der evangelischen Kirche Saarburg sowie Erasmus plus für die finanziellen Zuschüsse zur Fahrt.

Die Fahrt nach Taizé gab uns das Gefühl zu einer Gesellschaft zu gehören, in der jeder so akzeptiert wird, wie er ist, niemand zu etwas gezwungen wird und alle durch den Glauben verbunden sind. Man konnte viel Zeit draußen mit Freunden verbringen und über das eigene Leben reflektieren, weshalb wir jedem eine Reise an diesen Ort nur empfehlen können.

(nach einem Artikel von Nathalie Dechman und Thierry Le Callonnec)

Lust mitzufahren?

Die nächste Fahrt nach Taizé findet vom 04. bis 07. Juni 2026 über Fronleichnam statt. Die Möglichkeit zur Anmeldung sowie weitere Informationen finden sich auf dieser Pinnwand.

Neuanmeldungen Jg. 5 ab morgen möglich

Für das Schuljahr 2026/27 nehmen wir die Anmeldungen für die neuen 5. Klassen ab Montag, 12.01.2026, entgegen. Zu diesem Zeitpunkt finden Sie hier auf der Homepage das Anmeldeformular.

In den vergangenen Jahren haben wir mit jedem Kind nach der Anmeldung ein Anmeldegespräch geführt. In diesem Jahr finden diese Gespräche nur im Bedarfsfall statt.

Falls Sie Gesprächsbedarf haben oder eine Beratung hinsichtlich der Sprachen-, GTS-Wahl o.Ä. wünschen, melden Sie Ihren Gesprächswunsch gerne telefonisch im Sekretariat. Falls wir Gesprächsbedarf sehen oder Rückfragen haben, werden wir uns bei Ihnen melden und einen Termin vereinbaren.

Eigene Töne für EINE WELT: Klasse 10e überzeugt mit Kreativität und Teamgeist

Zwölf Schülerinnen und Schüler der Klasse 10e haben mit viel Eifer, Engagement und spürbarer Freude am Song Contest „Dein Song für EINE WELT!“ 2025/2026 teilgenommen. Die Gruppe verfasste den Songtext eigenständig und komponierte die Musik. Elf Mitwirkende sangen, eine Mitschülerin begleitete einfühlsam am Klavier. Der Wettbewerb ist eine Begleitmaßnahme zum Schulwettbewerb zur Entwicklungspolitik „alle für EINE WELT für alle“.

Bundesweit wurden mehr als 4.000 selbst komponierte Songs eingereicht – eine Vielfalt, die der Jury die Auswahl sichtbar erschwerte. Die Klasse 10e erhielt für ihre Teilnahme Urkunden sowie ein wertschätzendes Schreiben, unterzeichnet von Reem Alabali Radovan, Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, mit der Ermutigung, weiterhin mit Musik Haltung zu zeigen und globale Themen hörbar zu machen.

Die Schulgemeinschaft dankt den beteiligten Schülerinnen und Schülern ausdrücklich für ihren Einsatz. Das Projekt zeigt, wie musikalische Kreativität, sprachlicher Ausdruck und inhaltliche Auseinandersetzung Hand in Hand gehen können, wenn junge Menschen Verantwortung übernehmen und sich globalen Fragen stellen.

Wir freuen uns, wenn auch in der nächsten Runde des Song Contests wieder Schülerinnen und Schüler teilnehmen, denn solche Initiativen liegen uns am Herzen: Sie verbinden fachliche Qualität mit Werthaltung und stärken eine Kultur des gemeinsamen Lernens und Gestaltens.

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