Hilfe zur Nutzung unserer digitalen Systeme

Schule und Unterricht sind höchst komplexe Systeme. Entsprechend anspruchsvoll ist das Vorhaben, diese Systeme oder Teile davon digital abzubilden. Es werden hohe Anforderungen an die Funktionalität der Softwareumgebung wie auch an die Medienkompetenz der Beteiligten gestellt. Gleichzeitig sollen die Vorteile der Digitalisierung nicht dadurch getrübt werden, dass im Vergleich zur analogen Schulwelt mehr Zeit investiert werden muss. Auch soll der Schutz persönlicher und personenbeziehbarer Daten gewährleistet werden. In Zeiten knapper Kassen ist überdies auch der Preis eines Systems ein Entscheidungskriterium für oder gegen dessen Einsatz.

Wie bei einem Werkzeugkasten bedeutet dies in der Realität, dass verschiedene die Organisation des Schul- und Unterrichtsalltages erleichternde Systeme und Werkzeuge zu unterschiedlichen Zwecken zum Einsatz kommen müssen. Leider führt diese Vielfalt jedoch dazu, dass es zunehmend schwieriger wird, einen Überblick zu behalten. In besonderem Maße gilt dies in Zeiten des Fernunterrichts, wie er viele Wochen am Ende des vergangenen Schuljahres stattfinden musste.

Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken haben wir Zugangs- und Zugriffsmöglichkeiten, Einsatzzweck und AnsprechpartnerInnen unserer Systeme begleitet von je einer Liste häufig gestellter Fragen erstellt und stellen diese der Schulgemeinschaft ab sofort unter https://gymsab.padlet.org/digicoaches/Grundlagen zur Verfügung. Wir hoffen, dass die dort hinterlegten Dokumente mehr Klarheit schaffen und werden sie regelmäßig ergänzen und aktuell halten.

Einladung zum Medienpraxisabend

Am 21.05.2019 findet zum zweiten Mal der Medienpraxisabend an unserer Schule statt. Eltern und andere ExpertInnen aus der Schulgemeinschaft bieten an diesem Abend Gesprächsrunden, Kurzvorträge und Workshops zu medienpädagogisch relevanten Themen an. Im vergangenen Jahr waren dies:

  • Wie gehe ich mit dem Computerspielkonsum meines Kindes um?
  • Was gilt es bezüglich Urheber- und Persönlichkeitsrecht im Netz zu beachten?
  • Welche sichereren Alternativen zu WhatsApp gibt es eigentlich?
  • Was macht den Reiz von Messengern und sozialen Netzwerken aus?

Das Programm für die diesjährige Veranstaltung ist noch in Planung. (Sie haben Interesse ein Thema anzubieten? Herr Groß nimmt dies sehr gerne entgegen.)

Ziel der Veranstaltung ist ein reger Austausch auf Augenhöhe in gemütlicher und ungezwungener Atmosphäre.

Zur unverbindlichen Anmeldung geht es hier entlang.

Erster Medienpraxisabend

Am Dienstag, dem 29.05.2018, fanden sich trotz sommerlicher Temperaturen insgesamt 17 Mütter und Väter unserer Schülerinnen und Schüler in der Schule ein, um sich in ungezwungener Atmosphäre mit medienpädagogischen Themen zu beschäftigen. Dazu hatten sich insgesamt fünf Expertinnen und Experten aus der Schulgemeinschaft gefunden und bereit erklärt, zu Themen wie „Urheber- und Persönlichkeitsrechte im Internet“ oder „Umgang mit Computerspielen“ in Kleingruppen einen Austausch zu moderieren, Informationen weiterzugeben oder die „Sichere Kommunikation mit Messengern“ einfach einmal mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern auszuprobieren.

Zwar waren das Gespräch, der Austausch und die Diskussion die vorherrschende Kommunikationsform und der praktische Anteil in den Workshops weniger ausgeprägt, doch kann die Veranstaltung als Auftakt einer halbjährlich stattfindenden Veranstaltungsreihe mit wechselnden Themen durchaus als Erfolg gewertet werden. Dies zeigte einerseits das Feedback der Teilnehmerinnen und Teilnehmer, das von Kommentaren wie „hilfreich“, „(sehr) gut“, „prima“ und „interaktiv“ geprägt war, und wurde auch vom Initiator der Veranstaltung Daniel Groß so gesehen: „Ich freue mich besonders, dass Expertinnen und Experten gleichermaßen aus der Eltern-, Schüler- und Lehrerschaft diesen Abend aktiv mitgestaltet haben. Ziel dieser Veranstaltung war es, Eltern nicht einfach nur über die Risiken der Mediennutzung ihrer Kinder aufzuklären, sondern sich ihrer Probleme und Sorgen diesbezüglich anzunehmen und mit Ihnen auf Augenhöhe in den Dialog zu treten. Das ist pädagogisch sinnvoller und ermöglicht sicherlich auch eine nachhaltigere Beschäftigung mit diesen Themen im familiären Umfeld, wo die Erziehung zu einem verantwortungsvollen und intelligentem Mediengebrauch letztendlich größtenteils stattfinden muss.“

Ein besonderes Lob („top!“) verdienten sich auch unsere Medienscouts Kira Meiren und Lea Philipps aus der MSS 12, die den Eltern mit Hilfe von Diagrammen aus der JIM-Studie (s.u.) und ihrer eigenen Erfahrung und Sozialisation aufzeigten, wie ihre jugendlichen Kinder „ticken“.

Nachdem der Abend nach zwei offenen Workshoprunden à 45 Minuten langsam ausklang, waren sich die Beteiligten, wie auch Schulelternsprecher Andreas Schuster, der ebenfalls als Teilnehmer anwesend war, die Veranstaltung in der Planungsphase jedoch darüber hinaus maßgeblich unterstützt und im SEB vorgestellt hatte, einig, dass einer Neuauflage im Herbst – gegebenenfalls mit anderen Themen und anderen Expertinnen und Experten – nichts im Wege steht.

Materialdownload / Links der Expertinnen und Experten

Einladung zum Medienpraxisabend

Am 29.05.2018 findet erstmalig ein Medienpraxisabend an unserer Schule statt. Eltern und andere ExpertInnen aus der Schulgemeinschaft, beispielsweise die Medienscouts, bieten an diesem Abend Gesprächsrunden, Kurzvorträge und Workshops zu medienpädagogisch relevanten Themen an, u.a.:

  • Wie gehe ich mit dem Computerspielkonsum meines Kindes um?
  • Was gilt es bezüglich Urheber- und Persönlichkeitsrecht im Netz zu beachten?
  • Welche sichereren Alternativen zu WhatsApp gibt es eigentlich?
  • Was macht den Reiz von Messengern und sozialen Netzwerken aus?

Ziel der Veranstaltung ist ein reger Austausch auf Augenhöhe in gemütlicher und ungezwungener Atmosphäre.

Nähere Informationen erhalten Sie in der Einladung zum Medienpraxisabend 2018. Zur unverbindlichen Anmeldung geht es hier entlang.

Gymnasium Saarburg erhält eTwinning-Qualitätssiegel

Unsere Schule hat das eTwinning-Qualitätssiegel 2017 für beispielhafte Internetprojekte für das europäische Schulprojekt zur Umwelterziehung „phosphor phosphate“ erhalten. „Das Projekt zeigt anschaulich, wie das Thema Umweltschutz als gesamteuropäische Herausforderung fantasievoll in den Unterricht integriert werden kann,“ so das Urteil der Jury. Im Projekt haben sich Schülerinnen und Schüler fächerübergreifend mit dem Thema „Düngeproblematik“ beschäftigt. Die 15- bis 18-Jährigen setzten sich mit der Bedeutung von Phosphaten in der Landwirtschaft und den Gefahren für die Umwelt auseinander. Die Ergebnisse ihrer Studien und Laborexperimente bereiteten sie in spannenden Präsentationen auf. Das Projekt fand in Kooperation mit einer französischen Schule statt. Als gemeinsame Sprache nutzten die Projektpartner Deutsch und Französisch.

Mit dem eTwinning-Qualitätssiegel würdigt der Pädagogische Austauschdienst (PAD) des Sekretariats der Kultusministerkonferenz jährlich herausragende Schulpartnerschaften, die sich durch eine ausgeprägte Kooperation zwischen den Partnerklassen, kreativen Medieneinsatz sowie pädagogisch innovative Unterrichtskonzepte auszeichnen.

Weitere zertifizierte Medienberater an unserer Schule

Im Schuljahr 2016/2017 erwarben unsere beiden Lehrkräfte Frau Molitor und Herr Utter eine weitere Zusatzqualifikation im Bereich der Medienberatung in Schulen. Frau Molitor und Herr Utter sind bereits Jugendmedienschutzberater und leiten gemeinsam die AG Medienscouts an unserer Schule. Die Qualifizierungsmaßnahme „Medienberater und Medienscouts an Schulen“ fand am Landesinstitut für Pädagogik und Medien (LPM) in Saarbrücken unter Leitung von Christian Arand statt und erfolgte konzeptionell in enger Zusammenarbeit mit dem Pädagogischen Landesinstitut (PL) Rheinland-Pfalz.

Ziele des Projekts aus dem Bereich der Medienpädagogik sind:

  • die Minimierung von Beeinträchtigungen durch falsche Mediennutzung,
  • der Erwerb von Expertise,
  • die Verankerung von Medienbildung und Medienerziehung als pädagogisches Handlungsfeld,
  • der Aufbau eines Netzwerkes „Medienkompetenz“.

An der Weiterbildungsmaßnahme, die mittlerweile bereits zum dritten Mal angeboten wurde, nahmen acht Lehrerinnen und Lehrer aus dem Saarland und dem angrenzenden Rheinland-Pfalz teil. Als externer Referent begleitete u. a. der Diplompsychologe und Buchautor („Schluss mit Cybermobbing!“) Dr. Torsten Porsch von der Universität Münster die Ausbildung und brachte den Teilnehmern das Thema „Digitale Gewalt“ durch theoretische Aufarbeitung und praktische Übungen näher.

Die halbjährige Qualifizierungsmaßnahme umfasste insgesamt sechs Module:

  • Modul 1: Das Projekt
  • Modul 2: Recht im Web 2.0
  • Modul 3: Digitale Gewalt
  • Modul 4: Peer-Education und Methoden der Scoutausbildung
  • Modul 5: Medienberatung im System Schule
  • Modul 6: Einblicke in „Aktive Medienarbeit“

Im Februar war es dann soweit, im Hause des Landesinstituts für Pädagogik und Medien in Saarbrücken fand die feierliche Überreichung der Zertifikate durch Dr. Burkhard Jellonnek, Leiter des LPM, und Hugo Adolph, Fachbereichsleiter Medien, statt.

Die Rückmeldung der Teilnehmer zur Veranstaltung war durchweg positiv. Die Absolventen des Kurses konnten vielfältige Einblicke gewinnen und zahlreiche neue Impulse für eine nachhaltige Medienarbeit an ihren Schulen mitnehmen, mit denen sie einen gewinnbringenden Beitrag zur Schulentwicklung an ihrem Standort leisten können. Abschließend bedankte sich Herr Arand bei allen Beteiligten und bot den neuen Medienberatern seine Unterstützung bei der Durchführung von Medienprojekttagen mit Schulklassen an.

Für die Pressemitteilung des LPM klicken Sie hier.

(ut)

Das Problem der Überdüngung

Seit den Herbstferien 2015 nimmt der Chemie-LK 12 unserer Schule unter Leitung von Herrn Fladt an einem binationalen Projekt zum Thema Das Problem der Überdüngung teil. Die Schüler arbeiten dabei online mit drei französischen Schulen zusammen: Dem Lycée Blaise Pascal aus Forbach, der Cité Scolaire Julie Daubié aus Rombas und dem Lycée Louis Casimir aus Bitch.
Während die Schülergruppen aus Frankreich das Wachstum von Weizenpflanzen bei Verwendung unterschiedlicher Dünger untersuchten, wurde vom Chemie-LK der Part der quantitativen Untersuchungen übernommen. Unsere Chemiker untersuchten dazu Bodenproben der französischen Partner auf deren Gehalt verschiedener Bodenparameter wie Nitrat-, Kohlenstoff- und Stickstoffgehalt.

Nach Neubesetzung: AG Medienscouts mit erstem Einsatz

Am 28. und 29. Januar 2016 präsentierten sich unter Leitung der Jugendmedienschutzberater Nicole Molitor und Thorsten Utter unsere Medienscouts den Schülerinnen und Schüler der fünften Klassen und boten in einem einstündigen Workshop für alle 5er-Klassen ein abwechslungsreiches Programm rund ums Thema „Digitale Medien und Internet“.

„Wer von euch besitzt ein eigenes Smartphone?“, fragte Medienscout Kira M. (Klasse 10a) in die Schülerrunde. Sofort erhoben sich zahlreiche Mädchen und Jungen von ihren Stühlen, rannten wie ein Wirbelwind im Kreis hin und her, um einen neuen Sitzplatz zu ergattern. Derjenige, der keinen Platz gefunden hatte, musste in der Mitte des Kreises stehen bleiben und durfte die nächste Frage stellen: „Wer von Euch nutzt Instagram?“ Hier fiel die Zahl der User schon etwas geringer aus als bei der vorherigen Frage. Das hier beschriebene Eisbrecher-Spiels „Kabelsalat“ diente als Einstieg in den Workshop für Schülerinnen und Schüler der 5. Jahrgangsstufe, den die Medienscouts unserer Schule organisierten. Das Ziel bestand darin, die Mediennutzung dieser Altersgruppe spielerisch zu erfragen. Die Medienscouts, welche den Workshop moderierten, kamen dadurch schnell mit ihren jüngeren Mitschülern ins Gespräch und konnten eine angenehme Lernatmosphäre schaffen.

Weiter ging es mit einer von den Medienscouts erarbeiteten Präsentation zur Frage „Das Internet – Gefahr oder Chance?“. Hierbei wurde insbesondere der verantwortungsbewusste Umgang mit persönlichen Daten im Internet ins Blickfeld gerückt. Die Schülerinnen und Schüler durften zunächst die Sicherheit ihrer Passwörter auf einer dafür bereitgestellten Seite im Internet (https://checkdeinpasswort.de/) selbst überprüfen. Im Anschluss daran erhielten sie wertvolle Tipps zum Anlegen sicherer Passwörter (z. B. die Passsatz-Methode). Abgerundet wurde die Veranstaltung mit grundlegenden Informationen zu Themen wie „Smartphone“, „WhatsApp“, „Soziale Netzwerke“ und „Urheberrecht“, die auf kindgerechte Weise mit den Orientierungsstufenschülern erarbeitet wurden.

„Wir sind froh, dass die AG Medienscouts nun in neuer Besetzung so engagiert zu Werke geht“, meint Daniel Groß dazu, der die medienpädagogischen Aktivitäten am Gymnasium Saarburg koordiniert. „Häufig ist der Übergang zur weiterführenden Schule der Zeitpunkt, zu dem Schülerinnen und Schüler ihr erstes eigenes Smartphone oder ein Notebook erhalten. Da müssen wir ansetzen. Es ist gut, wenn wir hier auf die Hilfe kompetenter Schülerinnen und Schüler zurückgreifen können.“

Die Bilanz zu dieser Auftaktveranstaltung der neuen Medienscouts fiel durchweg positiv aus. „Wir hätten nur gerne noch mehr über die angesprochenen Themen erfahren“, merkte eine Schülerin aus einer fünften Klasse an. Diesem Wunsch wird nachgegangen! Für die Jahrgangsstufe 6 stehen neben einer Fortsetzung des Workshops unserer Medienscouts auch mehrere 90-minütige Vertiefungsmodule unserer zwölf Jugendmedienschutzberaterinnen und -berater an.

(Mo, Ut)

Comeniusprojekt „EU Netizens“ beendet

Das Projekt führte die 65 teilnehmenden Schülerinnen und Schüler aus den drei Nationen Deutschland, Frankreich und Italien von der Bewusstmachung ihrer europäischen Bürgerschaft und den damit verbundenen Rechten in Verbindung mit dem Einsatz sozialer Medien und der Erstellung medialer Produkte über zwei Schuljahre zur Erstellung einer Petition / Kampagne im Bereich der Flüchtlingspolitik samt umfassendem Informations- und Unterstützungsmaterial. Während im ersten Projektjahr zuvorderst die partizipatorischen Möglichkeiten und die notwendigen methodischen Fertigkeiten vermittelt wurden, lag im zweiten Projektjahr der Fokus auf der Entwicklung einer konkreten Kampagne zum Thema „Flüchtlingspolitik“, das erst im Laufe des Projektes gewählt wurde. Die tatsächlichen Ereignisse, die insbesondere seit Anfang 2015 zu verzeichnen waren, beflügelten das Projekt in nicht vorherzusehender Art und Weise.

Die zwei jeweils einwöchigen Projekttreffen gegen Ende des jeweiligen Schuljahres, in denen der Großteil des Materials für die abschließende Kampagne erstellt wurde, wurden von vier weiteren Projekttreffen begleitet, die der Koordination des Projektes dienten und in denen wichtige Zwischenschritte festgehalten wurden. Dadurch ergab sich in Verbindung mit der kontinuierlichen Projektarbeit an den einzelnen Partnerschulen trotz wechselnder Gruppenzusammensetzungen bei den Treffen ein verlässlicher Austausch über die gemeinsame Vorgehensweise und die anvisierten Ziele sowohl innerhalb der Gruppe der Lehrenden als auch der SchülerInnen.

Das Ergebnis sind verschiedenste Produkte wie Magazine, Webpräsenzen, Filmclips, Fotografien, Flyer, Talkshows / Interviews und Aufkleber zum Thema in vier verschiedenen Sprachen, die großteils in gemischtsprachigen Teilnehmergruppen erstellt wurden und somit ganz wesentlich zu einer multiperspektivischen europäischen Sicht eines hochaktuellen und hochbrisanten Themas und letztendlich zum Erfolg des durchgeführten Projektes beitrugen.