38 Lernende bestehen DELF B1-Prüfung am Gymnasium Saarburg

Bereits zum zweiten Mal boten wir den Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufe 10 die Möglichkeit, im Französischunterricht das französische Sprachenzertifikat DELF B1 zu erwerben. Anders als beim herkömmlichen DELF finden die Prüfungen beim DELF scolaire intégré direkt an der Schule statt: Die gesamte Klasse legt die schriftliche Prüfung im Rahmen einer regulären Klassenarbeit ab; die mündliche Prüfung ist freiwillig und wird ebenfalls vor Ort abgenommen.

In diesem Jahr nutzten 38 Lernende dieses Angebot und damit fast doppelt so viele wie im vergangenen Jahr, als die Prüfungen zum ersten Mal abgelegt wurden. Möglich wurde die Ausweitung des Angebots, weil Schulleiter Andreas Schreiner frühzeitig die Fortbildung der Französischfachschaft unterstützte, mehrere Lehrkräfte als Prüferinnen und Prüfer zertifizieren zu lassen. Das erleichtert Organisation und Ablauf und stärkt zugleich das Vertrauen der Schülerinnen und Schüler in die Prüfungsbedingungen.

Mit dem bestandenen DELF B1 halten die Absolventinnen und Absolventen einen europaweit anerkannten Nachweis ihrer Französischkenntnisse in den Händen. Für manche bedeutete das Bestehen eine wohlverdiente Bestätigung, während andere die Anforderungen deutlich übertrafen. Alle Schülerinnen und Schüler zeigten Einsatz und Engagement und profitierten auch von einer Prüfungserfahrung, die sie für künftige Prüfungen stärkt.

Wir freuen uns, mit dem integrierten DELF-Angebot die sprachliche Bildung der Schülerinnen und Schüler nachhaltig zu fördern und ihnen zusätzliche Chancen für Studium und Beruf zu eröffnen.

Stellvertretende Schulleiterin verabschiedet: Dank an Frau Arendt für langjähriges Engagement

In einer kurzen, persönlichen Feierstunde verabschiedeten wir am vorletzten Schultag Nadine Arendt, die bisherige stellvertretende Schulleiterin. Herr Schreiner nahm gemeinsam mit Fachschaftsvertreterinnen und -vertretern der Fächer Englisch und Sport, die Frau Arendt unterrichtet, Abschied von einer Kollegin, die das Schulleben über viele Jahre nachhaltig geprägt hat.

Frau Arendt war seit 2007 als Lehrkraft bei uns tätig, nachdem sie zuvor schon seit 2005 ihr Referendariat hier erfolgreich absolviert hatte. Bereits zu dieser Zeit zeigte sie großes Interesse an zeitgemäßen Unterrichtsformaten, die sie in ihren Klassen und Kursen umsetzte und so zunächst auf unterrichtlicher Ebene ihren Innovationswillen wie auch ihr Gestaltungspotenzial zeigte. Ab 2016 übernahm sie Verantwortung in der erweiterten Schulleitung und arbeitete unter anderem intensiv an der Weiterentwicklung des Ganztagskonzepts, bevor sie 2020 in der herausfordernden Zeit der Corona-Pandemie die stellvertretende Schulleitung übernahm.

Nun trat sie vor etwa zweieinhalb Monaten am Gymnasium Konz die Stelle der Schulleiterin an. Dass sie bis zuletzt zwei Sportklassen bei uns unterrichtete, zeigt nicht nur ihre Loyalität gegenüber ihrer alten Schule, sondern war schließlich auch ein Grund, warum die Verabschiedung erst jetzt erfolgte.

Wegen der Hitze fielen die Würdigungen kurz aus, bevor Frau Arendt selbst einige Worte an das Kollegium richtete und knapp, aber eindrücklich auf ihre Zeit bei uns zurückblickte. Dabei betonte sie, wie sehr die erste Schule eine Lehrkraft prägt und welche besonderen Erinnerungen sie an das Miteinander mit Kolleginnen und Kollegen bewahrt. Sie verlässt das Gymnasium Saarburg daher mit gemischten Gefühlen, dankbar für die gemeinsame Zeit und zuversichtlich für die neuen Herausforderungen wie auch Möglichkeiten, sich als Schulleiterin in die Gestaltung einer Schule einzubringen.

Wir danken Frau Arendt herzlich für ihr langjähriges Engagement und wünschen ihr für die Leitungstätigkeit in Konz alles Gute!

Europa hautnah: Parlamentssimulation in Luxemburg

Europa erleben statt nur darüber zu sprechen: Am 17.06.2026 nahmen die beiden Leistungskurse Sozialkunde und Erdkunde aus der Jahrgangsstufe 12 unter der Leitung von Nicole Molitor und Björn Juchem an einem Rollenspiel im Europäischen Parlament in Luxemburg teil. Die Exkursion bot den Teilnehmenden die Gelegenheit, EU-Institutionen hautnah zu erleben und das Gesetzgebungsverfahren praktisch nachzuvollziehen.

In der Simulation debattierten die Schülerinnen und Schüler in Fraktionen, Ausschüssen und im Plenum über zwei fiktive Richtlinien zu „Nachhaltigem Konsum“ sowie „Gratis Internet für alle EU-Bürger“ und stimmten darüber ab. Die intensive Auseinandersetzung förderte nicht nur politisches Verständnis, sondern auch rhetorische Fähigkeiten, Teamarbeit und Urteilsvermögen.

Im Anschluss an das Rollenspiel hielten die Kursteilnehmenden während eines Stadtrundgangs Referate zu Luxemburg. Bei hochsommerlichen Temperaturen bot die Führung Einblicke in Geschichte, Politik und Alltag des Nachbarlandes. Ziel der Exkursion war es, das Bewusstsein für das europäische Miteinander zu schärfen und die praktische Bedeutung grenzüberschreitender Zusammenarbeit für die Großregion hervorzuheben.

Zudem verknüpfte die Exkursion mehrere Nachhaltigkeitsziele der Agenda 2030, wodurch sie zu einem gelungenen Baustein der politischen Bildung wird: Sie macht abstrakte Prozesse sichtbar und zeigt den Schülerinnen und Schülern konkret, welche Chancen und Vorteile europäische Zusammenarbeit bietet.

Sechs Siebtklässlerinnen überzeugen beim Vorlesewettbewerb – Förderverein stiftet Buchgutscheine

Unsere Schulbibliothek wurde zur Bühne für den diesjährigen Vorlesewettbewerb in englischer Sprache. Sechs Leserinnen aus der Jahrgangsstufe 7 traten an und zeigten in zwei Runden ihr Können. Am Ende gewann Laura-Iulia Ghişoiu aus der Klasse 7a den ersten Platz.

In der ersten Runde präsentierten die Teilnehmenden einen bekannten und vorbereiteten Text. In der zweiten Runde lasen sie einen unbekannten Text, bei dem es auf fehlerfreies Lesen, passende Betonung und ein angemessenes Tempo ankam. Alle sechs Schülerinnen überzeugten mit soliden Leistungen und machten der Jury die Entscheidung nicht leicht.

Die vierköpfige Jury setzte sich aus einem kanadischen Gastschüler sowie Lennart Sands (MSS 11), Lara Mathä (MSS 12) – beide ebenfalls Englischmuttersprachler – und der Englischlehrerin Maya Szabó zusammen. Bewertet wurden unter anderem Aussprache, Lesefluss und die Gestaltung des Vortrags. Für eine unterstützende Atmosphäre sorgten Mitschülerinnen und Mitschüler im Publikum, die mit Applaus motivierten.

Dank der Unterstützung des Fördervereins erhielten alle Teilnehmenden Buchgutscheine der Bücherei Volk. Die Siegerin Laura-Iulia Ghişoiu wurde mit einem Gut-schein im Wert von 15 Euro ausgezeichnet, die weiteren fünf Teilnehmerinnen er-hielten jeweils einen Gutschein über 10 Euro.

Die Schulgemeinschaft gratuliert Laura-Iulia herzlich und dankt allen Beteiligten für einen rundum gelungenen Wettbewerb.

Öffnungszeiten während der Sommerferien

Die Öffnungszeiten unseres Sekretariats lauten wie folgt:

montags bis freitags von

08:00 bis 12:00 Uhr

Vom 13. Juli bis 24. Juli 2026 bleibt das Sekretariat geschlossen!

Unsere Hausmeister sind wie folgt erreichbar:

29. Juni bis 17. Juli 2026:
Herr Greif 0175 – 5 11 11 91

20. Juli bis 07. August 2026:
Herr Schmaus 0173 – 3 01 61 01

Wir wünschen Ihnen und Ihren Familien erholsame Ferien und freuen uns auf einen guten Start in das Schuljahr 2026/27!

Voller Einsatz im Stadion Konz: Leichtathletik-Teams überzeugen beim Regionalentscheid

Beim Regionalentscheid des renommierten Schulsportwettbewerbs „Jugend trainiert für Olympia“ gingen drei Teams unserer Schule in der Sportart Leichtathletik an den Start: jeweils ein Mädchen- und Jungenteam in der Wettkampfklasse IV sowie eines in der Wettkampfklasse I (Jungen) für die älteren Schüler. Betreut wurden die Mannschaften von Maya Szabó und Bodo Hellmann.

Die Bedingungen im Stadion in Konz waren herausfordernd: wechselhaftes Wetter und phasenweise nasse Tartanbahnen verlangten den Teilnehmenden viel ab. Dennoch bewiesen die Schülerinnen und Schüler in Sprint, Weitsprung, Ballwurf, Kugel-stoßen und in den Staffelläufen hohe Konzentration, Einsatzbereitschaft und Teamgeist. Jede Athletin und jeder Athlet steuerte wertvolle Punkte zum Mannschaftsergebnis bei. Besonders knapp war dabei die Entscheidung in der Wettkampfklasse I, wo das Team der Schule einen starken zweiten Platz belegte, nur knapp hinter dem Erstplatzierten aus Bitburg.

Wir gratulieren allen Beteiligten und danken den Betreuenden für die hervorragende Unterstützung.

BOSO-Tag: Perspektiven öffnen — Zukunft mutig gestalten

Am 9. Juni fand an unserer Schule der Tag der Berufs- und Studienorientierung (BOSO) statt. Unter der Leitung des Berufswahlkoordinators Tobias Pfortner und mit Unterstützung eines engagierten BOSO-Teams aus Schülerinnen der Jahrgangsstufe 11 bot die verpflichtende Veranstaltung für die MSS 11 in diesem Jahr zusätzlich zahlreichen Interessierten aus der Klasse 10 und der MSS 12 ein kompaktes Informations- und Praxisprogramm.

Insgesamt standen 15 Workshops zur Auswahl, von denen jede Schülerin und jeder Schüler sechs Angebote besuchte. Externe Referentinnen und Referenten aus Unternehmen, Hochschulen und öffentlichen Einrichtungen gewährten spannende Einblicke in Berufsfelder und Studienrichtungen. So ergab sich im Laufe des Tages die Möglichkeit, Finanzthemen der DZ PRIVATBANK S.A. Luxemburg und Informationen zu militärischen und zivilen Laufbahnen bei der Bundeswehr sowie praxisnahe Vorstellungen des Polizeidienstes samt Hinweisen zu Auswahlverfahren und Spezialisierungen zu erleben. Akademische Wege von Psychologie über Jura und Betriebswirtschaft bis zu Medizin und Biologie wurden ebenso beleuchtet wie das Lehramtsstudium für Gymnasien und Realschulen plus.

Parallel dazu machten Vorstellungen zu Gesundheitsberufen wie Physiotherapie und pädagogischen Tätigkeiten in Kitas praktikable Perspektiven sichtbar, während ein Elektrofachbetrieb Ausbildungswege im Handwerk und aktuelle technische Anforderungen erläuterte. Die IHK zeigte die Struktur dualer Ausbildungswege sowie die relevanten Prüfungen und Weiterbildungswege auf.

In einem besonders praxisorientierten Angebot des Fachbereichs Bauingenieurwesen der Universität Luxemburg bauten Teilnehmende Modellbrücken und prüften deren Statik. Ein Workshop zu Künstlicher Intelligenz und Startups zeigte Chancen für Jungunternehmerinnen und Jungunternehmer und gab praxisnahe Hinweise zu Gründung, Finanzierung und Netzwerken. Beratungen zu Consulting und Management eröffneten konkrete Wege in die Unternehmensberatung und in strategische Projektarbeit.

Viele Workshops setzten auf interaktive Elemente wie Fallstudien, Rollenspiele und praktische Übungen und boten so Raum für Fragen und aktives Ausprobieren. Die Teilnehmenden lobten die Vielfalt und den starken Praxisbezug der Angebote. Trotz der kompakten Tagesstruktur blieb ausreichend Zeit für Nachfragen und Austausch. Auch die Referentinnen und Referenten zogen ein positives Fazit und hoben das große Interesse sowie die Durchdachtheit der Fragen der Jugendlichen hervor.

Abschließend fand im Mehrzweckraum eine gemeinsame Reflexion statt, in der Teil-nehmende und Referentinnen und Referenten ihre Eindrücke austauschten. Die Rückmeldungen zeigten deutlich, dass der BOSO-Tag für viele eine wertvolle Orientierungshilfe war, die den Jugendlichen eine selbstbewusste und fundierte Planung ihres Berufswegs ermöglicht.

Buch des Monats Juni 2026

Passend zur Fußball-WM und den Sommerferien präsentieren wir im Juni in unserer Schulbibliothek den Roman Das Leben fing im Sommer an von Fußballweltmeister Christoph Kramer, der im KiWi-Verlag erschienen ist. Das Buch wird für das Lesealter von 13 bis 15 Jahre empfohlen.

Das Buch liegt ab sofort auf der Theke in der Schulbibliothek zur Ansicht aus und kann dort auch ausgeliehen werden.

Zeitzeugen im Klassenzimmer – Geschichtskurse beleuchten französische Garnison in Saarburg

Eine besondere Geschichtsstunde erlebten die deutsch- und französischsprachigen Grundkurse Geschichte der MSS 12: In Kooperation mit der Deutsch-Französischen Gesellschaft Saarburg wurde im Unterricht zunächst der Film „Die Geschichte der Kaserne De Lattre de Tassigny“ gezeigt. Anschließend berichtete Bernard Bedrossian von dem Leben als französischer Soldat in Saarburg. Da er nach seinem Wehr-dienst als Filmvorführer im französischen Kino in Beurig sowie immer wieder als DJ bei Partys und Bällen auf dem Kasernengelände tätig war, konnte er sehr anschaulich den Alltag der französischen Militärangehörigen in Saarburg schildern. Besatzungssoldaten wurden zu Nachbarn, Freunden und manchmal sogar Ehepartnern. Obwohl eine „Stadt für sich“, eine „verschlossene Welt“, bot die Kaserne auch Saarburgern Arbeitsplätze. Das französische Kino stand allen interessierten Besuchern offen. Nach anfänglicher Reserviertheit nahm die Saarburger Bevölkerung die französischen Militärangehörigen als Teil ihrer Stadt an und empfand deren Abzug im Jahr 2010 schließlich als Verlust.

Mit Anschauungsmaterial wie alten Filmrollen, Fotos und zahlreichen Anekdoten schlug Bedrossian den Bogen von der alliierten Besatzungspolitik nach dem 2. Welt-krieg zu dem Alltag der Saarburger – ein sehr interessanter, für alle bereichernder Blickwinkel.

Einige Schülerinnen und Schüler brachten Berichte ihrer Eltern und Großeltern zum Zusammenleben mit den französischen Soldatinnen und Soldaten ein – ein Beitrag, den Marie Boos, Vorsitzende der Deutsch-Französischen Gesellschaft Saarburg, und ihr Ehemann Bernhardt Boos ausdrücklich begrüßten. Die Gesellschaft hat sich der Aufarbeitung der Geschichte der ehemaligen französischen Kaserne in Saarburg verschrieben und beleuchtet dieses besondere Kapitel der deutsch-französischen Beziehungen. Sie bedankt sich für jede übermittelte Erinnerung und freut sich über weitere Zuschriften.

(ca)

Auszeichnung im Mainzer Landtag


(C) Landtag Rheinland-Pfalz

Drei Schülerinnen und Schüler der Klasse 9d haben stellvertretend für ihre Gruppe im Mainzer Landtag einen 1. Landespreis beim 73. Europäischen Wettbewerb entgegengenommen. Ausgezeichnet wurde ein selbst komponiertes und getextetes Lied zum Thema Menschenrechte, das die Lernenden eigenständig produziert haben.

Der Wettbewerbsbeitrag entstand im Rahmen des Musikunterrichts: Die Aufnahme kombiniert Klavier und Gesang und wird durch selbst erstellte Zeichnungen visuell ergänzt. Die Verbindung aus musikalischer Gestaltung und bildnerischen Elementen überzeugte die Jury durch inhaltliche Klarheit und künstlerische Eigenständigkeit.

An dem Projekt beteiligt waren Óscar Molina Baasch, Caroline Becker, Isabelle Becker, Jay Kamara, Aileen Winkel und Julius Wehling. Die Schule gratuliert herzlich zu dieser besonderen Auszeichnung und würdigt das Engagement der Beteiligten, die mit Kreativität und Haltung ein wichtiges europäisches Thema eindrucksvoll umgesetzt haben.

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