AG Starthilfe Latein

Zeit: wöchentlich einstündig; konkrete Zeit wird gemeinsam vereinbart
Ort: tba
Leitung: Frau Beck
Klassenstufen: 6-7 (nur aus den Lateinklassen)

Die AG Starthilfe Latein richtet sich zuallererst an die SuS der sechsten Klasse, die gerade mit der 2. Fremdsprache Latein begonnen haben. Sie startet im zweiten Halbjahr und möchte einen zusätzlichen Übungsraum schaffen, um Startschwierigkeiten aufzufangen. Inhalte des Lateinunterrichts werden hier eher spielerisch wiederholt und eingeübt. Dabei sind natürlich besonders jene Lateinschüler und -schülerinnen der Klassenstufe 6/7 angesprochen, bei denen zusätzlicher Förderbedarf besteht. Die AG ist jedoch offen für alle, die einfach Spaß am Fach haben!

AG Auschwitz verstehen

Zeit: wechselnd mittwochs 5./6. Std., donnerstag 9./10. Std., freitags 7./8. Std. – Die genauen Daten werden beim ersten Treffen festgelegt.
Ort: R. 612
Leitung: Herr Pacione, Herr Hoffmann
Klassenstufen: 10-12

Die AG beschäftigt sich mit der Geschichte des Nationalsozialismus, dem Holocaust und der Erinnerungskultur. Die Teilnehmenden setzen sich anhand von historischen Quellen, Zeitzeugenberichten, Filmen und Diskussionen mit den Verbrechen des NS-Regimes auseinander. Ziel ist es, historisches Wissen zu vertiefen, demokratische Werte zu stärken und die Bedeutung von Menschenrechten und Toleranz zu reflektieren. Den Abschluss der AG bildet eine mehrtägige Fahrt zur Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau. Vor Ort erhalten die Teilnehmenden die Möglichkeit, die historischen Orte kennenzulernen und sich intensiv mit der Geschichte und den Schicksalen der Opfer auseinanderzusetzen. Die Fahrt wird pädagogisch begleitet und gemeinsam vor- und nachbereitet.

Europa hautnah: Parlamentssimulation in Luxemburg

Europa erleben statt nur darüber zu sprechen: Am 17.06.2026 nahmen die beiden Leistungskurse Sozialkunde und Erdkunde aus der Jahrgangsstufe 12 unter der Leitung von Nicole Molitor und Björn Juchem an einem Rollenspiel im Europäischen Parlament in Luxemburg teil. Die Exkursion bot den Teilnehmenden die Gelegenheit, EU-Institutionen hautnah zu erleben und das Gesetzgebungsverfahren praktisch nachzuvollziehen.

In der Simulation debattierten die Schülerinnen und Schüler in Fraktionen, Ausschüssen und im Plenum über zwei fiktive Richtlinien zu „Nachhaltigem Konsum“ sowie „Gratis Internet für alle EU-Bürger“ und stimmten darüber ab. Die intensive Auseinandersetzung förderte nicht nur politisches Verständnis, sondern auch rhetorische Fähigkeiten, Teamarbeit und Urteilsvermögen.

Im Anschluss an das Rollenspiel hielten die Kursteilnehmenden während eines Stadtrundgangs Referate zu Luxemburg. Bei hochsommerlichen Temperaturen bot die Führung Einblicke in Geschichte, Politik und Alltag des Nachbarlandes. Ziel der Exkursion war es, das Bewusstsein für das europäische Miteinander zu schärfen und die praktische Bedeutung grenzüberschreitender Zusammenarbeit für die Großregion hervorzuheben.

Zudem verknüpfte die Exkursion mehrere Nachhaltigkeitsziele der Agenda 2030, wodurch sie zu einem gelungenen Baustein der politischen Bildung wird: Sie macht abstrakte Prozesse sichtbar und zeigt den Schülerinnen und Schülern konkret, welche Chancen und Vorteile europäische Zusammenarbeit bietet.

Rollenspiel am Amtsgericht Saarburg

Am Mittwoch, dem 28. Januar 2026, waren wir, die 9c, im Amtsgericht Saarburg, um dort an einem gerichtlichen Rollenspiel teilzunehmen. Das bedeutet, dass die Verhandlung über eine Straftat von uns Schülerinnen und Schülern selbst gespielt wurde. Dazu wurden die Rollen von Richtern, Verteidigern, Zeugen, dem Angeklagten, Schöffen und der Staatsanwaltschaft schon im Vorfeld besetzt. Alle Mitspielenden erhielten Informationen zu ihrer Rolle, die auch mit in den Saal genommen werden durften, also musste nichts auswendig gelernt werden. Zudem bekamen manche Spieler, abhängig von ihrer Rolle, weitere Informationen zu den Hintergründen des Falls, aber immer unabhängig voneinander, damit es für alle spannend blieb und niemand alles im Voraus wusste.

In dem Rollenspiel ging es darum, dass zwei Bekannte, die nicht gut miteinander auskommen, sich auf einer Party gestritten hatten. Eine Weile nach dem Streit schlug der Angeklagte dem Geschädigten schließlich mit der Faust ins Gesicht, sodass dieser eine Gehirnerschütterung und eine Verletzung über dem Auge erlitt. Sein Argument dafür war, dass es sich um Notwehr gehandelt habe, da er das Opfer mit einer Flasche gesehen und angenommen habe, dieses wolle ihn zuerst angreifen. Am Ende stellte sich heraus, dass die Flasche eigentlich nur entsorgt werden und niemand angegriffen werden sollte. Das mussten Richter und Schöffen sowie Staatsanwaltschaft und Verteidigung jedoch durch kluges Befragen der Zeugen und Abwägen der von diesen geäußerten Beobachtungen erst herausfinden.

Gegen Ende bildeten alle, auch die Zuschauer ohne Rolle, kleine Gruppen, die jeweils ein Plädoyer schreiben und halten mussten. Nach dieser Beratung mussten die Richter und Schöffen das Urteil fällen und laut verkünden. In diesem Fall belief sich die Strafe auf 40 Tagessätze von jeweils 10€, da die Angriffsabsicht des Opfers als nicht plausibel eingestuft wurde.

Im Anschluss durften Fragen an die Angestellten des Amtsgerichts gerichtet werden. Anschließend kamen weitere Mitarbeiter in den Raum und stellten sich und ihre Tätigkeit im Hause vor. So erhielten wir Informationen über den Beruf des Rechtspflegers und auch die Direktorin des Amtsgerichts kam kurz vorbei, um uns zu begrüßen.

Mit dem Rollenspiel haben wir einen guten Einblick in den Ablauf einer Strafverhandlung erhalten und verstehen jetzt die Aufgaben die einzelnen Beteiligten besser.

(Klasse 9c)

Teilnahme am Deutsch-Französischen Schülerlandtag

In der Woche von dem 13. bis zum 17. Januar 2025 hatten wir, der AbiBac-Kurs der Jahrgangsstufe 11, das große Glück, am 2. Deutsch-Französischen Schülerlandtag in Mainz teilzunehmen. Am Montag, den 13. Januar fuhren wir nach der 6. Unterrichtsstunde, mit Frau Stažić-Wendt und Frau Justinger sowie dem 11er AbiBac-Kurs des Humboldt-Gymnasiums Trier und Frau Schwall-Junk mit dem Bus nach Mainz.

Foto: Landtag Rheinland-Pfalz / N. Danner

Nach dem Einchecken in unsere schönen Hotelzimmer traten wir am Abend gemeinsam mit allen Schülerinnen und Schülern den Weg zum Landtag an. Dort wurden wir von Herrn Jäger, der den Schülerlandtag organisierte, und seinem Team euphorisch begrüßt. Während des anschließenden Abendessens knüpften wir erste Kontakte mit Teilnehmenden der anderen Schulen aus Dijon, Belfort, Besançon sowie Andernach, Landau, Bad Bergzabern, Mainz und Trier.

Der zweite Tag begann mit der Begrüßung durch den rheinland-pfälzischen Landtagspräsidenten, Herrn Hering, der sich sehr über unsere Anwesenheit freute. Vom Landtag aus starteten wir zu einer Führung durch das Deutschhaus sowie die Maison Bourgogne – das Haus Burgund. Über Mittag durften wir in gemischten deutsch-französischen Kleingruppen die Stadt erkunden, wodurch wir die Möglichkeit hatten, andere Teilnehmende näher kennenzulernen.

Am Nachmittag startete dann die eigentliche Arbeit in den gewählten Ausschüssen und wir legten uns ordentlich ins Zeug, um folgende Themen in der jeweiligen Arbeitssprache zu bearbeiten:

  • Stärkung der Demokratie und der politischen Teilhabe junger Menschen (geleitet von Christine Jost)
  • Avenir de l‘Europe (dirigé par Julien Péa)
  • Umweltschutz und nachhaltiges Leben (geleitet von Dr. Cornelia Frings)
  • Transition énergétique et protection du climat (dirigé par Lucie Lochon).

Nach einer informativen und ergebnisorientierten Sitzung genossen wir – wie jeden Abend – das leckere Essen im Landtagsrestaurant.

Foto: Landtag Rheinland-Pfalz / N. Danner

Am nächsten Morgen führten wir die parlamentarischen Aufgaben weiter. In jedem Ausschuss wurden Themen erarbeitet, die potentiell in der jeweiligen Abschlussresolution vorkommen könnten. Zudem fand die Wahl der Ausschussvorsitzenden und ihrer Vertreter statt. In der Arbeitsgruppe L’avenir de l’Europe wurde Gabriel Baudesson aus unserem AbiBac-Kurs als 1. Vorsitzender mit eindeutiger Mehrheit gewählt. So durfte er am Abschlusstag die Ergebnisse seines Ausschusses vor dem gesamten deutsch-französischen Jugendparlament vorstellen.

Zum Mittagessen gingen wir alle zusammen in ein Restaurant im Mainzer Stadtzentrum. Derart gestärkt konnten wir uns am Nachmittag der Erarbeitung der Resolutionen widmen. Besonders interessant fanden wir die Hearings mit den Abgeordneten des Landtags, die uns mit ihrer Expertise bei der Erstellung unserer Entwürfe außerordentlich gut berieten. In dieser anstrengenden, aber auch produktiven Arbeitsphase erstellten wir die jeweiligen Resolutionen, über die am Folgetag beraten werden sollte.

Doch auch der Spaß und die Stärkung des Zusammenhaltes sollten nicht zu kurz kommen und so nahmen nach dem Abendessen alle an einem im Vorhinein von Herrn Jager organisierten Europaquiz teil, bei dem tolle Preise gewonnen werden konnten.

Am Donnerstag, den 16. Januar 2025, war schließlich der große Tag. Die ersten Interviews mit dem Radiosender SWR fanden bereits um 9 Uhr statt. Um 10 Uhr begann dann die Plenardebatte mit einer Begrüßung durch Herrn Hering sowie der rheinland-pfälzischen Staatssekretärin für Bildung, Frau Bettina Brück. Begleitet wurden beide von den Abgeordneten, die Mitglieder des Europaausschusses sind. Die Présidente du Conseil régional de Bourgogne-Franche-Comté, Marie-Guite Dufay, grüßte uns per Videobotschaft. Im Anschluss berichteten wir über die Arbeitsergebnisse. Die Debatten am Vormittag behandelten die Themenfelder Demokratie und Zukunft Europas (L’avenir de l’Europe) und wurden in der jeweiligen Arbeitssprache geführt. Anschließend an die jeweilige Präsentation der Resolutionen konnten Fragen gestellt und Probleme diskutiert werden, bevor der deutsch-französische Schülerlandtag über die Resolutionen abstimmte.

Nach dem Mittagessen im Landtag setzen wir die Sitzung in Anwesenheit des SWR-Fernsehens fort. Es folgten die Präsentation und die Abstimmung über die Resolutionen der Ausschüsse Umweltschutz und nachhaltiges Leben sowie transition énergétique et protection du climat.

Nach intensiven Debatten wurden fast alle Resolutionen vom diskussionsfreudigen, aber dennoch konstruktiv kritisierenden Plenum angenommen, was die hervorragende Arbeit widerspiegelt, die im Vorhinein von allen geleistet wurde. Wir freuten uns im Anschluss sehr über ein Fotoshooting, das von einer professionellen Fotografin durchgeführt wurde. Nach dem letzten Abendessen ermöglichte eine Karaoke-Veranstaltung, dass die Verbindungen zwischen den Schülerinnen und Schülern sowie den Lehrkräften der verschiedenen Schulen gestärkt wurden. Es wurde viel gesungen, viel gelacht und viel getanzt!

Als der Freitagmorgen gekommen war, brachen wir vollgepackt mit Einblicken in die parlamentarische Arbeit, neuen Freundschaften, sowie zahlreichen Erkenntnissen auf und kamen pünktlich zum Schulschluss wieder in Saarburg an, um in das wohlverdiente Wochenende zu starten.

Unser besonderer Dank gilt Herrn Jäger und seinem Team sowie allen Sponsoren und unseren beiden Lehrerinnen. Die Teilnahme am Deutsch-Französischen Schülerlandtag war ein voller Erfolg und wir hoffen, dass zukünftig auch andere AbiBac-Kurse unserer Schule diese wertvolle Erfahrung machen dürfen.

Der AbiBac-Kurs der MSS 11

EZB, Euro und Preisstabilität 

Am 29.05.2019 besuchte Dr. Jürgen Schaaf, Berater des Direktoriums der Europäischen Zentralbank, den Sozialkundeleistungskurs der 11. Jahrgangsstufe (Leitung Fr. Molitor). In einer sehr anschaulichen und schülernahen Präsentation zeigte der Referent den Schülerinnen und Schülern zentrale Aufgaben und Funktionen der EZB auf. Darüber hinaus erhielten die Kursteilnehmenden einen Einblick in den Berufsalltag des hochrangigen Mitarbeiters.

Schülerinnen als „Homo oeconomicus“ beim „Planspiel Börse“

Gleich eine ganze Gruppe von „Homines oeconomici“ wurde für ihr wirtschaftliches Handeln und Entscheiden im Rahmen des „Planspiel Börse“ der Sparkassen ausgezeichnet. Ruth Baumann, Johanna Gärtner, Lea Weier und Konstanze Zimmermann belegten im „Planspielbörse 2016“, an dem an unserer Schule im Rahmen im Rahmen einer AG von Frau Scherf und Herrn Juchem teilgenommen werden konnte, den 20. Platz auf Landesebene und durften sich über einen Scheck von 200,- Euro freuen.

Im Spiel können die Schülerinnen und Schüler anhand der tagesaktuellen Aktienwerte virtuelles Geld investieren. Wie viel beim Planspiel letztendlich auf Planung beruht oder einfach auf zukunftsorientierten Entscheidungen oder gar Glück – darüber ging die Meinung der Schülerinnen und Schüler stark auseinander. Was jedoch allen bleibt, ist die – zumindest virtuelle – Erfahrung, schnell Geld zu verlieren oder es zu vermehren. Für unsere vier „Homines oeconomici“ hat sich die Teilnahme auf jeden Fall nicht nur virtuell gelohnt und die 200,- Euro Preisgeld warten nun darauf, in der realen Welt investiert zu werden.
(srf)

Hoher Besuch in Saarburg – Schüler treffen auf Politiker

Am 14. September 2017 nahm der Sozialkunde Leistungskurs aus der Jahrgangsstufe 12 an einer Diskussionsrunde im Jugendzentrum Saarburg teil, bei der folgende Abgeordnete des lokalen Wahlkreises anwesend waren: Katharina Barley (SPD), Katrin Werner (Die Linke), Andreas Steier (CDU) und Adrian Assenmacher (FDP).

Nach einer kurzen Vorstellungsrunde wurde den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit geboten, spannende und kontroverse Fragen zu stellen. Dabei griffen diese verschiedene Themenkomplexe auf, wie z.B. die Infrastruktur des Landkreises, die Digitalisierung der Schulen und die Gewaltbereitschaft des G20-Gipfels. Leider blieben einige Fragen offen, die sich spezifisch an das Wahlprogramm der AfD richteten, beispielsweise über deren Flüchtlingspolitik oder die geforderte „Männer-Politik“.

Im Allgemeinen war die Veranstaltung sehr informativ und hat die sonst bestehende Distanz zum politischen Geschehen verkleinert.

nach einem Bericht von Julia Schneider und Lisa Schneider, SK LK 12