Klare Empfehlung: Bewerbungstraining für die MSS 12

Am 20. und 21. Januar 2026 veranstalteten die beiden Saarburger Unternehmen EURESA und Total Fansports ein sehr informatives und interaktives Bewerbungstraining für die Jahrgangsstufe 12. Dabei ging es nicht nur um die Vermittlung von Grundbegriffen der freien Wirtschaft, wie zum Beispiel CV (curriculum vitae, Lebenslauf) oder die Wahl der richtigen Formatierung für eine Bewerbung, sondern insbesondere darum, wie wir gängige Fehler vermeiden können, um die Aussichten auf den von uns gewünschten Arbeitsplatz zu maximieren.

Der Vortrag behandelte viele Fragen, vor denen die allermeisten von uns einmal stehen werden. Dazu gehörte beispielsweise, wie man als Bewerber zugleich professionell und authentisch auftritt, wann und wie Künstliche Intelligenz sinnvoll für ein Anschreiben eingesetzt werden kann oder was absolute No-Gos im Bewerbungsprozess sind.

Gegen Ende des Nachmittags durften wir dann in die Rolle von Bewerbenden schlüpfen und erhielten so erstmals einen realistischen Einblick in den Ablauf eines Bewerbungsgespräches. Anschließend folgte eine Feedbackrunde, in der uns besonders die Bedeutung kleiner Gesten, erster Eindrücke sowie das Achten auf Augenkontakt und einen flüssigen Redefluss als abschließende Tipps mitgegeben wurden.

Doch nicht nur wir bekamen während der Veranstaltung Fragen gestellt – auch die beiden Gäste nahmen sich Zeit für unsere zahlreichen Fragen und gewährten uns so Einblick in die Denkweise eines Personalers. Motiviert gingen wir aus der Veranstaltung heraus, mit dem Wissen, ein Stück besser auf eine mögliche Bewerbung in unseren späteren Leben vorbereitet zu sein.

Deshalb, liebe Schülerinnen und Schüler und vor allem liebe 11er: Wir können euch diese Veranstaltung nur ans Herz legen. Egal, ob ihr nach dem (Fach-)Abitur direkt studieren geht, eine Ausbildung anfangt oder etwas gänzlich anderes plant – für die Einblicke und den Austausch bei dieser spannenden Veranstaltung lohnt es sich in jedem Fall teilzunehmen.

Alles Liebe
Eva, Alexis und Jonas

Tag der Berufs- und Studienorientierung 2025 ein voller Erfolg

Am 17. Mai 2025 fand an unserer Schule der Tag der Berufs- und Studienorientierung (BOSO) statt – eine Pflichtveranstaltung für die 11. Klassenstufe, die in diesem Jahr auch zahlreiche Schülerinnen und Schüler der Klassen 10 sowie der MSS 12 zur freiwilligen Teilnahme motivierte.

In der Vorbereitung auf diesen bedeutenden Tag formierte sich ein engagiertes BOSO-Team aus Schülerinnen und Schülern der 11. Klasse, die unter der Leitung von Herrn Pfortner, dem Berufswahlkoordinator der Schule, die Veranstaltung organisierten. Nach intensiven Diskussionen über die Interessen der Jugendlichen und der Kontaktaufnahme mit verschiedenen Unternehmen wurde ein abwechslungsreicher Ablauf für den Tag erstellt.

Alle Schülerinnen und Schüler hatten die Möglichkeit, sich in fünf der insgesamt zwölf angebotenen Workshops einzutragen, die ihr Interesse weckten. Der BOSO-Tag begann mit einer herzlichen Begrüßung und Eröffnung im Mehrzweckraum, während das Empfangskomitee aus BOSO-Schülerinnen und -Schülern sowie dem BOSO-Lehrer-Team die Referentinnen und Referenten in ihre jeweiligen Räume geleitete. Im Laufe des Tages besuchten die Teilnehmenden nach und nach ihre individuell gewählten Workshops und erhielten wertvolle Einblicke in verschiedene Berufsfelder.

Das Angebot der Workshops war vielfältig und umfasste unter anderem die DZ PRIVATBANK S.A. (Lux), die Einblicke in die Finanzwelt und Karrieremöglichkeiten im Bankwesen bot. Auch die Karriere bei der Polizei wurde vorgestellt, wobei Informationen über den Polizeidienst und die unterschiedlichen Laufbahnen innerhalb der Polizei vermittelt wurden. Die Bundeswehr präsentierte verschiedene Karrierewege und Möglichkeiten im zivilen und militärischen Dienst.

Ein besonders spannender Workshop behandelte die Themen KI und Startup, in dem die Schülerinnen und Schüler die Chancen und Herausforderungen für junge Unternehmer im Bereich der Künstlichen Intelligenz und Startups kennenlernen konnten. Das Studienseminar Trier für Gymnasium und Realschule Plus informierte über die Lehrerbildung und die Anforderungen an zukünftige Lehrkräfte.

Darüber hinaus erhielten die Teilnehmenden Einblicke in das Studium der Psychologie und die vielfältigen Berufsmöglichkeiten in diesem Bereich. Ein weiterer Workshop widmete sich dem Übersetzen und Dolmetschen an der Uni Germersheim, wo die Schülerinnen und Schüler mehr über die Karrierechancen in der Sprachdienstleistung erfuhren. Das Rubikonmodell und der Studieninteressenstest der Uni Trier halfen den Teilnehmenden dabei, ihre eigenen Studien- und Berufswünsche zu reflektieren. Abgerundet wurde das Angebot durch einen Workshop der Maler- & Lackierer-Innung, der praktische Einblicke in diesen Handwerksberuf bot.

Am Ende des Tages fand eine Reflexion im Mehrzweckraum statt, bei der alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie Referentinnen und Referenten zusammenkamen.

Die Rückmeldungen der Schülerinnen und Schüler waren durchweg positiv. Viele empfanden die Vorträge als informativ und lehrreich. Ein breites Spektrum an Berufen wurde auf vielfältige Weise präsentiert, wobei die Teilnehmenden spannende Einblicke hinter die Kulissen erhielten. Diese Veranstaltung bot nicht nur die Möglichkeit, verschiedene Berufe kennenzulernen, sondern auch, Orientierung im Berufsmarkt zu finden. Besonders geschätzt wurde der praktische Anteil in einigen Workshops, wie etwa die Arbeit mit dem 3D-Drucker im Maschinenbau oder die Gartenplanzeichnungen im Workshop Garten- und Landschaftsbau. Trotz der langen Dauer des Tages und der kurzen Pausen war das Zeitmanagement gut organisiert, sodass jede Präsentation ausreichend Zeit für Fragen bot.

Auch die Referentinnen und Referenten zogen ein positives Fazit. In der Mittagspause bot sich die Gelegenheit, mit ihnen ins Gespräch zu kommen. Sie betrachteten den BOSO-Tag als ein bedeutendes Ereignis für uns Schülerinnen und Schüler, da frühzeitige Orientierung im Berufsleben als wichtig erachtet wird. Die Unternehmen erhoffen sich durch die Veranstaltung nicht nur eine bessere Vermarktung und Bekanntmachung ihrer Firmen, sondern auch die Anwerbung potenzieller neuer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Einige Unternehmen, die bereits in den Vorjahren teilgenommen hatten, nutzten die Gelegenheit, um sich erneut zu präsentieren und konnten sich dank der gesammelten Erfahrungen gut auf die Schülerinnen und Schüler einstellen. Die Referenten waren zudem begeistert von dem Interesse, der Disziplin und den Fragen der Teilnehmenden.

Abschließend lässt sich sagen, dass der BOSO-Tag ein voller Erfolg war. Diese Veranstaltung ist zum einen gewinnbringend für die Referentinnen und Referenten und zum anderen absolut empfehlenswert für uns Schülerinnen und Schüler, weil sie eine wertvolle Plattform für den Austausch und die Orientierung im Berufsleben bietet.

(nach einem Artikel von Aurea Thielen, 11 CH)

Berufsorientierung: Stärken und Interessen

Great Lehnert, 10a:

Bei einer BOSO-Veranstaltung zur Potentialanalyse für das spätere Berufsleben wurde die RIASEC-Theorie von John Holland vorgestellt. Die Psychologin Aurita K. Zega vermittelte dabei, wie die Berufswelt auf Grundlage individueller Stärken und Interessen besser verstanden werden kann.

Zu Beginn der Veranstaltung bearbeiteten die Teilnehmerinnen und Teilnehmerinnen schriftliche Fragen, die anfangs die schulische Laufbahn behandelten und später zunehmend persönlicher wurden. Diese Fragen dienten dazu, ein besseres Verständnis für die eigenen Präferenzen und Eigenschaften zu entwickeln.

Durch die Vorstellung der RIASEC-Theorie, welche sich in sechs verschiedene Berufstypen unterscheidet – Realist, Investigativ, Künstler, Sozial, Unternehmer und Konventionell – konnten sich die Teilnehmenden in entsprechende Gruppen einteilen. Diese Einteilung half dabei zu erkennen, welche beruflichen Bereiche am besten mit den eigenen Interessen und Stärken übereinstimmen.

Im weiteren Verlauf der Veranstaltung wurde die Theorie detaillierter erläutert. Besonders aufschlussreich war der Selbsttest der Agentur für Arbeit, der den Teilnehmenden ermöglichte, ihre persönlichen Neigungen und Talente mit bestimmten Berufsfeldern abzugleichen. Durch eine präzise Zuordnung der Persönlichkeitsgruppen zu spezifischen Berufsfeldern konnten die Teilnehmenden ihre wahren Interessenfelder und Potenziale noch besser erkennen.

Emma Menzel, MSS 12

„Das Training war eine gewinnbringende Erfahrung hinsichtlich unserer beruflichen Zukunft.“ Dieses Zitat beschreibt ziemlich gut die Erfahrungen einiger Schülerinnen und Schüler der MSS 12, die am 20.01.2025 an dem freiwilligen Bewerbungstraining der AOK teilnahmen. Organisiert wurde die Veranstaltung von Herr Pfortner, welcher für die Berufs- und Studienorientierung verantwortlich ist. Durchgeführt wurde das Training von Frau Ludwig, die gut durch das Projekt leitete und informierte. In einer ausführlichen Powerpoint-Präsentation über einen erfolgreichen Bewerbungsablauf, von der Idee bis hin zur Umsetzung, wurden Fragen wie „Welche Ausbildungswege gibt es?“ oder auch „Woher weiß ich, welcher Beruf zu mir passt?“ beantwortet.

Danach wurde der praktische Teil geübt. Hierbei stand das Assessmentcenter im Vordergrund und es wurde folgende Situation geübt: Die Gruppe wurde in jeweils sieben Teilnehmende unterteilt. Eine Seite stellte die Beobachtenden dar, die anderen Sieben die Ausführenden der Gruppenarbeit bzw. Gruppendiskussion. Die erste Aufgabenstellung lautete: „Planung eines Azubi-Ausflugs“. Nach einer kurzen Zeit für sich, hatte jeder seine eigene Prioritätenliste zur genauen Planung des Ausflugs ausgearbeitet. Daraufhin fand eine 25-minütige Diskussion unter den Teilnehmern statt, in welcher man sich auf eine eigene Prioritätenliste einigen musste. Bei der darauf folgenden Reflexionsrunde durch die Gruppe selbst, aber auch durch die beobachtende Gruppe, wurde eine positive Rückmeldung gegeben. Die Rollen der Ausführenden und die der Beobachtenden wurden getauscht und die neue Aufgabe war die Vermarktung eines Kissens mit Weckerfunktion. Auch die zweite Gruppe löste die Aufgabe gut.

Zum Abschluss informierte uns Frau Ludwig über die vielfältigen Ausbildungsmöglichkeiten bei der AOK. Insgesamt hat die Teilnahme an dem Bewerbungstraining allen Spaß gemacht und hat uns für die Zukunft weitergebracht.

Berichte zur Potentialanalyse

Zunächst füllten wir eine umfassende, sechsseitige Potenzialanalyse aus, die eine Selbsteinschätzung, eine Einschätzung darüber, wie wir von anderen wahrgenommen werden, sowie eine Bewertung durch eine dritte Person beinhaltete. Hierbei wurde von unserer Klasse jedoch bemängelt, dass wir keine richtige Auswertung dieses Test hatten, woraus der Vorschlag resultierte eine Tabelle zu erstellen, in welcher Fachbereiche von Ausbildungs- und Studiengängen, wichtige Schulfächer sowie vorher abgefragten Kompetenzen zugeordnet werden, um bereits für die Recherche möglicherweise einen Anhaltspunkt zu haben. Im nächsten Schritt trugen wir unsere Lieblingsfächer und angestrebten Grund- bzw. Leistungsfächer in Wegplatten ein. Zudem identifizierten wir unsere besten außerschulischen Fähigkeiten und Kompetenzen, die wir verbessern möchten. Die Verwendung von Wegplatten half uns, visuelle und greifbare Darstellungen unserer Interessen und Ziele zu schaffen.

Eine weitere Aufgabe war die Recherche über Berufe und Berufsfelder, in denen ein Fachkräftemangel herrscht. Diese Recherche gab uns informative Einblicke in die aktuellen Bedürfnisse des Arbeitsmarktes und half uns, potenzielle Karrierewege zu identifizieren. Auf Basis dieser Recherchen bereiteten wir Kurzvorträge zu spezifischen Berufen mit Fachkräftemangel vor, wobei wir auch die Voraussetzungen für die Ausübung dieser Berufe thematisierten. Danach diskutierten wir, inwiefern der Fachkräftemangel unsere Berufswahlentscheidungen beeinflusst. Dabei wurde deutlich, dass wir nicht in Berufsfeldern einsteigen wollten, in denen es viele Menschen gibt, aber auch nicht wirklich unsere Entscheidung davon abhängig machen wollen. Zudem wurde uns durch eine Karikatur erklärt, dass unsere Berufswahlentscheidungen eine Mixtur aus sowohl rationalen als auch emotionalen Faktoren ist.

Abschließend widmeten wir uns der Recherche nach Ausbildungen, dualen Studiengängen und Studiengängen, die unseren persönlichen Interessen entsprechen. Die uns hierbei zur Verfügung gestellten QR-Codes waren sowohl hilfreich, da sie besser zu benutzen waren als womöglich lange Websitelinks, und bieten uns auch im Nachhinein nun die Möglichkeit unsere Recherchen im privaten Rahmen auszuweiten.

Markus Pütz, Arne Uder, Klasse 10a

Bericht über den Besuch der Universität Trier

Am Donnerstag, den 19. September 2024, fuhren wir, die Jahrgangsstufe 11, in Begleitung von Frau Thielen-Löhnertz, Herrn Weirich und Herrn Pfortner zur Universität nach Trier-Tarforst. An diesem Tag fand ein Infotag der Universität statt, der uns die Möglichkeit bot, Einblicke in die verschiedensten Studiengänge zu erhalten. Die jeweiligen Dozenten sorgten für eine übersichtliche und detaillierte Zusammenstellung der Inhalte, Vor- und Nachteile sowie Erwartungen zu den vorgestellten Studiengängen.

Zudem waren zahlreiche Stände vertreten, darunter der Stand des Arbeitsamtes, an dem wir mit Verantwortlichen über allgemeine Themen im Bereich „Studium und Arbeit“ sprechen konnten. Nach unserer Ankunft an der Universität begaben sich die Schüler um 9 Uhr in die erste Vorstellung eines Studiengangs. Zur Auswahl standen sieben Studiengänge: Betriebswirtschaftslehre, Klinische Pflege, Interkulturelle Kommunikation und Management, Informatik/Wirtschaftsinformatik & KI, Umweltwissenschaften, Anglistik/English Language, Linguistics & Literature sowie Japanologie. Jede Präsentation dauerte etwa eine Stunde und beinhaltete einen „extra“ Vortrag zur Finanzierung eines Studiums.

Nach jeder Präsentation hatten die Teilnehmenden die Möglichkeit, eine 15-minütige Pause einzulegen, um den nächsten Hörsaal aufzufinden oder den Dozenten spezifischere und persönlichere Fragen zu stellen. Um 10:15 Uhr begann dann der zweite Block der Präsentationen, bei dem die Auswahl auf acht Studiengänge fiel, darunter Psychologie, Gesundheitswissenschaften, Germanistik, Volkswirtschaftslehre, Mathematik/Wirtschaftsmathematik, Altertumswissenschaften, Umweltbiowissenschaften und Romanistik (Französisch/Spanisch/Italienisch).

Anschließend fanden die letzten Präsentationen vor der 60-minütigen Mittagspause statt. Hier konnte man sich zwischen Rechtswissenschaft, Chemie, Soziologie, Geschichte, Modernes Osteuropa: Slawische Sprache, Literaturen, Kulturen, Sportwissenschaften, Maschinenbau und Katholische Theologie entscheiden. In der Mittagspause hatten wir die Gelegenheit, den gesamten Campus zu erkunden oder in der Mensa der Universität zu essen. Dabei war zu beachten, dass Verzehr und Getränke nur mit einer Karte und nicht bar bezahlt werden konnten.

Frisch gestärkt ging es um 13:30 Uhr in die nächste und somit vorletzte Vorstellung eines Studiengangs. Wie auch in den vorherigen Vorstellungen hatten wir wieder Zugriff auf acht verschiedene Themen, darunter Politikwissenschaft, Tourismusgeographie, Chinastudien, Kunstgeschichte, Physik, Erziehungswissenschaft: Sozial- und Organisationspädagogik, Phonetik sowie eine Vorstellung über die Inhalte des Lehramtsstudiums für die nächsten Lehrer unserer Schule.

Aufgrund eines plötzlichen Ausfalls eines Dozenten der Humanmedizin reduzierte sich die Auswahl in der letzten Vorstellung von 14:45 bis 15:45 Uhr auf sieben Studiengänge: Elektrotechnik und Informationstechnik, Dolmetschen, Sprache/Technologie/Medien, Freie Kunst/Design, Medien- und Kommunikationswissenschaft, FFA/Bachelor International Legal Studies und Philosophie.

Somit war unser erster Tag als „Studenten“ schnell vorbei, und wir fuhren pünktlich um 15:50 Uhr wieder zurück nach Saarburg.

Ich war positiv überrascht von unserem Aufenthalt an der Universität Trier, da wir die Möglichkeit hatten, viele Studiengänge besser kennenzulernen und den Campus genau zu erkunden.

Artikel von Leo Simons (MSS 11)

Tag der Berufs- und Studienorientierung 2024

Donnerstag, 27.06.2024, eine Auswahl an 17 Workshops, ein Schultag. Dieser Tag konnte einem so viel beibringen, wenn man dazu bereit war, offen zu sein und diesen so unterschiedlichen Menschen zu begegnen und sie für das wahrzunehmen und anzuerkennen, was sie ausmacht. Wenn man sich die Zeit genommen hat, ihnen zuzuhören und zu verstehen, welche einzigartigen Geschichten sie zu erzählen haben und welche Lebenserfahrungen sie mitbringen.

Ich konnte nicht nur als Mitglied des diesjährigen BOSO-Teams einen Blick hinter die Kulissen erlangen, sondern auch, weil ich die Chance ergriffen hatte, ein paar der Referenten zu interviewen. Ich empfand es als unglaublich inspirierend, ihre Geschichten zu hören und zu sehen, wie sie in Integrität mit sich selbst leben und dem Weg gefolgt sind und immer noch folgen, der, einzig und allein, vollkommen ihr eigener ist. Dank dieser individuellen, authentischen und so unterschiedlichen (was unter anderem wahrscheinlich auf diese Bandbreite an den verschiedensten (Berufs)Wegen zurückzuführen ist) Menschen konnte ich einiges über mich selbst lernen.

Wenn ich eines nochmals durch diesen Tag realisieren durfte, dann das: Wir sind nicht gleich. Und das ist gut so. Wir alle sind so unglaublich unterschiedlich und bringen unsere ganz eigenen Gaben mit an den Tisch. Anstatt uns anzupassen und dem vorgegebenen Weg zu folgen, müssen wir unseren ganz eigenen Weg gehen.

Die Welt braucht dich, genau so wie du bist, mit all dem, was du kannst und zu sagen hast. Denn niemand ist du und das ist deine Stärke. Die Welt braucht jeden einzelnen von uns. Und ich bin mir sicher, dass auch du etwas unglaublich Wertvolles zu dieser Welt beitragen kannst.

Es folgen fünf Lektionen, die ich vom BOSO-Tag mitnehmen konnte und gerne mit dir teilen möchte – sowohl bezogen auf den Berufsweg, aber auch auf das Leben generell:

  1. Finde dich selbst, dann wirst du auch deinen Weg finden.
    Lerne dich selbst kennen. Deine Stärken. Deine Schwächen. Alles von dir. Und lerne, es zu akzeptieren. Wisse, dass all diese Teile zu dir gehören und dich zu etwas ganz Besonderem machen. Nur wenn du dir deiner selbst bewusst bist, weißt, was du kannst und was du (noch) nicht kannst, was du magst und was du nicht magst, kannst du dir auch dem bewusst werden, was du willst. Auch die Dinge, die du nicht willst, bringen dich deinem Ziel näher. Um beantworten zu können, welchen Beruf du ausüben willst, hilft es, zu wissen, welcher Mensch du bist. Im Studieninteressentest-Workshop der Universität Trier wurde eine Schnittmenge vorgestellt, die der japanischen Philosophie des Ikigai ziemlich ähnelt. Nach diesem System soll ein jeder seine ganz individuelle Bestimmung in dieser Welt und somit das finden, was dem eigenen Leben Bedeutung verleiht und Erfüllung bringt – aus der Schnittmenge all dieser Teilbereiche ergibt sich demnach das eigene Ikigai (jap. Lebenssinn):

    1. Deine Stärken – sind das, was du gut kannst, deine Talente. Es kann Dinge geben, die dir leicht fallen, auch wenn sie dich nicht sonderlich begeistern, womit wir zur nächsten Teilmenge kommen:
    2. Deine Leidenschaften – sind die Dinge, für die du dich so richtig interessierst. Die dich wirklich begeistern und faszinieren.
    3. Der Wert – ist nicht nur die Bezahlung mit Geld, sondern auch mit Freundlichkeit und Güte von anderen Menschen, die du für deine Tätigkeit erhältst. All das kann wertvoll für dich sein und deine Tätigkeit „entlohnen“. Und letztlich:
    4. Deine Mission – ist das, was dich antreibt. Das, wofür du tust, was du tust, und was du bewirken willst. Womit kannst du die Welt verändern? Und was würde der Welt fehlen, wenn du diese Tätigkeit nicht ausüben würdest?

  2. Du musst dich nicht für nur eine Sache entscheiden.
    Du kannst all das, was du bist, miteinander vereinen und in irgendeiner Weise ausleben. Wie Frau Chung (Universität Trier) meinte: „Man ist nie immer nur eine Sache.“
  3. Der Weg entsteht, wenn man ihn geht. + learning by doing
    Von Herrn Grün, der als ausgebildeter Mediengestalter Bild und Ton als Kameramann bei project2media arbeitet, durfte ich nochmals mitnehmen, dass wir aus Fehlern lernen und ganz oft „einfach machen“, einfach ausprobieren müssen. Denn klar, es könnte scheitern, aber du wirst niemals wissen, ob es nicht doch funktioniert hätte, wenn du es nicht versuchst. Lieber versagen, als es nie versucht zu haben.
    Man kann noch so viele Pläne schmieden und darüber nachdenken, wie man etwas tun sollte – aber all das bringt recht wenig, wenn man es nicht ausprobiert.
    Sammle zwar Informationen, aber lasse dich zur gleichen Zeit nicht zu sehr von ihnen verunsichern oder gar abhalten. Glaube an dich selbst und vertraue in deine Fähigkeiten.
  4. Wer du bist und was du kannst > wer du auf Papier bist
    In manchen Fällen bringt uns selbst der vollste Lebenslauf und das schönste Diplom nicht weiter. Im Endeffekt wiegen deine Motivation und dein Charakter schwerer als das, was du schwarz-auf-weiß nachweisen könntest. Du als Person solltest überzeugen. Man kann Menschen nicht unbedingt anmerken, welche Leistungen sie alle schon erbracht, was sie erreicht und welche Studiengänge sie abgeschlossen haben, aber immer, wer sie sind. Und wer du bist zeigt sich in allem, was du tust.
  5. Nimm dir Zeit
    Nimm dir Zeit, dich selbst kennenzulernen. Nimm dir Zeit, deine Möglichkeiten zu erkunden und herauszufinden, was für dich ist und was nicht.
    Denn im Endeffekt handelt es sich bei deinem Berufsweg wie bei jedem anderen Weg auch um einen Prozess. Eine Reise, die lange weitergehen wird und sich jederzeit verändern kann und darf. Lasse dir Zeit und gib dir Raum, den Kurs ändern und andere Ziele ansteuern zu dürfen – immer wieder, im Laufe deines Lebens.
    Und – am allerwichtigsten -, egal, wo du dich gerade auf diesem Weg befindest, versuche, den Prozess zu genießen und während du weitergehst, einmal anzuerkennen, wie weit du schon gekommen bist. Während du nach mehr strebst, zu sehen, was auch jetzt schon unglaublich gut ist.
    Nimm dir Zeit, andere Menschen kennenzulernen, andere Kulturen, die Welt. Nimm dir Zeit, mit Menschen zu sprechen, sie wahrzunehmen und ihnen zuzuhören. Wir können voneinander so viel lernen.
    Offen sein, offen bleiben.

(Eva Witt, MSS 11)

Erfahrungsberichte vom Girls‘ Day 2022

Der Girls‘ und Boys‘ Day bietet Schülerinnen und Schülern die Gelegenheit, Berufe, die meist vom anderen Geschlecht ausgeübt werden, kennenzulernen und somit eine Vorstellung für ihr späteres Berufsleben zu erhalten. Fünf unserer Schülerinnen und Schüler aus der Klasse 8f haben ihre Erlebnisse in einem Erfahrungsbericht niedergeschrieben.

#1

Für den Girls‘ & Boys‘ Day habe ich mich in einem Kindergarten beworben und habe mich für den Kindergarten entschieden, in dem ich auch früher selbst war. Es hat mich einerseits interessiert, was sich seitdem verändert hat und andererseits wollte ich auch einmal wissen, wie die Erzieherinnen und Erzieher zusammenarbeiten und was alles zu ihrem Alltag gehört, weil ich mir nicht so viel darunter vorstellen konnte. Ich habe nicht erwartet, dass man bei diesem Beruf viel kooperieren kann und das hat sich dann auch so bestätigt. Alle waren in ihren Gruppen und wenn irgendetwas gebraucht wurde, ist man kurz in eine andere Gruppe gegangen. Ich habe an dem Tag keine besonders großen Aufgaben bekommen, sollte mich aber vor allem mit den Kindern beschäftigen. Hin und wieder habe ich beim Tragen von Dingen geholfen oder irgendwo kurz angepackt. Mit einem weiteren Praktikant habe ich dann die Mittagspause im Pausenraum verbracht.

Für mich war der Tag eine gute Erfahrung und hat mir gute Einblicke in den Job der Erzieher gegeben, auch wenn es mir ab und zu etwas langweilig vorkam. Insgesamt war es eine schöne Erfahrung, würde aber, wenn ich nochmal entscheiden könnte, mich eher in der Grundschule bei etwas älteren Kindern bewerben.

#2

Am Girls‘ & Boys‘ Day war ich im Musée National in Luxemburg. Dort konnte ich viele gute Erfahrungen sammeln, einerseits wie man eine kleine Führung und Betreuung von Grundschulkindern leitet und wie man eine Tour mit älteren Jugendlichen gestaltet, die Englisch sprechen. Davor wusste ich noch nicht so ganz, wie man am besten kleinere Kinder betreut und habe jetzt genauere Vorstellungen davon, worauf man da achten muss. Ich selbst durfte vor allem dabei zuschauen, wie der Guide seinen Job macht und bei der Kinderbetreuung helfen. Ebenso habe ich beim Auf- und Abbau geholfen. Im Endeffekt fand ich es ganz gut und hilfreich, um einmal kleine Einblicke in ein Arbeitsleben zu bekommen. Das einzige, was ich nicht so gut fand, war, dass es nur ein Tag war und ich glaube, dass ich mit mehr Zeit noch viel mehr hätte mitnehmen können.

#3

Ich hatte mich am SAE-Institut Stuttgart im Bereich Game Art & 3-D-Animation angemeldet. Dort hatte ich mich beworben, da ich mich für Animation und Kunst interessiere. Der Plan war, dass wir über einen Videochat zwei Angestellten beim Arbeiten zuschauen konnten und sie zu ihrer Arbeit verschiedene Erklärungen geben sollten. Unsere erste Aufgabe war, einen Charakter zu malen. Eine der Betreuerinnen hat mitgemalt und erklärt, was genau sie immer macht. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnten Fragen stellen, z.B. wie man etwas darstellen kann oder um Tipps bitten. Nachdem jeder seinen eigenen Charakter entworfen hatte, sollte es eigentlich weiter in die 3-D-Animation gehen, aber die Teilnehmer hatten so viele Fragen, dass wir am Ende keine Zeit mehr dafür hatten. Ehrlich gesagt war das für mich etwas enttäuschend, weil ich und viele andere sich darauf eigentlich am meisten gefreut hatten.

Abschließend kann ich sagen, dass es wirklich Spaß gemacht hat, aber an manchen Stellen es etwas langweilig war und wie schon geschrieben der Teil, der mich am meisten interessiert hat, leider weggefallen ist.

#4

Am 25.04.2024 war ich in der Kriminalinspektion Trier und bin dort um 8.30 Uhr angekommen. Meine Erwartungen waren, dass es ein tolles Erlebnis wird. Wir waren zunächst bei der Spurensicherung und bei den Polizeihunden. Zuvor hatten wir uns die Zellen angeschaut, in denen man aber höchstens 24 Stunden verbringen darf. Auch wenn wir viel gesessen haben und viel zuhören mussten, haben wir wirklich viele Informationen bekommen und viel gelernt.

Besonders spannend fand ich die Vorführung eines Polizisten mit einem Polizeihund, wo wir sehen konnten, wie er andere angreift und wir selbst konnten entscheiden, ob wir auch mal den Schutzhandschuh tragen wollten und uns angreifen lassen.

In der Spurensicherung wurde uns gezeigt, wie man Spuren sichert, was wir auch alle einmal ausprobieren durften.

Meine Erfahrungen mit diesem Job waren gut und es hat mir wirklich Spaß gemacht, mich einmal dort umzuschauen.

#5

Ich habe den Girls‘ & Boys‘ Day in einem Schwimmbad verbracht. Diesen Ort habe ich ausgewählt, da der Beruf Bademeister überwiegend von Männern ausgeübt wird und ich mich schon immer gefragt habe, wie die Abläufe in einem Schwimmbad sind.

Bevor ich dort angekommen bin, war ich schon neugierig und etwas aufgeregt, was ich dort wohl machen darf und ob es mir gefallen wird. Doch ich habe mir einfach gesagt, dass es bestimmt gut laufen wird und es auch bestimmt interessant werden wird.

Als ich dort eingetroffen bin, habe ich mich an der Kasse gemeldet und wurde zum Chef des Bads weitergeleitet. Dieser hat mir den Tagesablauf erklärt und mir erläutert, mit wem ich wann was machen werde. Ein Mitarbeiter hat mir das ganze Gebäude mitsamt der Technik unter den Schwimmbereichen gezeigt und danach haben wir die Chlor-Werte des Wassers gemessen. Im Anschluss gab es eine Zeitlang nichts zu tun, da ein großer Teil der Arbeit im Beobachten der Becken und Präsenz für Schwimmbadgäste besteht.

Nachdem mir auch die Aufgaben an der Kasse gezeigt wurden, habe ich mit einer Auszubildenden die Mittagspause verbracht und im Anschluss durften wir Bahnen schwimmen, da Bademeister natürlich gute Schwimmer sein müssen und die Azubis zweimal die Woche trainieren müssen. Am Nachmittag war mein Tag dort schon zu ende und ich habe mich überraschend müde und ausgepowert gefühlt. Besonders überrascht hat mich, dass jeden Abend zwei Stunden lang nach Schließung des Bads der Bereich um die Schwimmbecken geputzt wird und jeden Dienstag das gesamte Schwimmbad gereinigt wird. Darüber hatte ich vorher noch nie nachgedacht.

Berichte zur Potentialanalyse

Aurea Thielen, 10c:

In der Potentialanalyse am 02.11.2023 befassten wir uns in der Klasse 10c mit dem Thema der weiteren Berufsbildung. Zunächst wurde uns ein Einblick auf unsere Fähigkeiten gegeben, indem wir uns in einer Selbsteinschätzung damit auseinandersetzen mussten, worin unsere Stärken und Schwächen liegen, was wir gut können und was nicht.

Ergänzend dazu führten wir eine Fremdeinschätzung durch, welche uns zeigte, ob wir unsere eigene Meinung nach außen hin ebenfalls widerspiegeln. Nach dieser Einschätzung sammelten wir auf einem Arbeitsblatt, welches einen Gehweg darstellte, der ein festes Fundament symbolisierte, Eigenschaften, die wir bereits besitzen und die ausschlaggebend für eine spätere Berufswahl sein könnten.

Auf losen Gehwegplatten wurden dann weitere nützliche Eigenschaften eingetragen, von denen wir glauben, dass sie für eine Berufswahl entscheidend sein könnten.

Weiterhin konnten wir uns über Links auf bestimmten Websites, z. B. https://berufe.tv, informieren, welche Fähigkeiten für gewisse Berufe hilfreich sind.

Zuletzt zogen wir daraus die Schlussfolgerung, dass der perfekte Job sich aus drei Komponenten zusammensetzt: Zum einen ist das Einkommen wichtig. Ein Beruf, in dem man nichts verdient, ist ungünstig. Zum anderen müssen deine Fähigkeiten berücksichtigt werden. Eine Person, die mit Programmierungen gut umgehen kann, hat in diesem Bereich bessere Voraussetzungen als in einem handwerklichen Beruf. Aber am wichtigsten ist der Faktor Spaß! Wenn einem die tägliche Arbeit keinen Spaß macht, ist es egal, wie hoch der Verdienst ist, dieser Beruf ist dann nicht der richtige.

Der perfekte Job setzt sich also aus Spaß an der Arbeit, einem guten Gehalt und der Erfüllung und Nutzung deiner Fähigkeiten zusammen. Nur wenn man ein Zusammenspiel aller drei Faktoren findet, findet man den perfekten Job.

 

Lucia Klein, 10a:

In der ersten von drei Stunden Unterricht zum Thema „Potentialanalyse“ am 03.11.2023 wurden wir zunächst über das Thema Potentialanalyse aufgeklärt und erfuhren dabei, dass es sich nicht nur um einen Test zur Ermittlung der eigenen Stärken und Schwächen handelt, sondern auch um eine Selbst- und Fremdeinschätzung von Eigenschaften. Dazu wurden uns drei Blätter ausgeteilt, auf denen zunächst die Selbsteinschätzung vorgenommen wurde. Dabei sollten verschiedene Kompetenzen von eins bis sechs (eins = sehr gut, sechs = schlecht) eingeschätzt werden und ggf. Beispiele genannt werden. Danach folgte die Fremdeinschätzung von einem Mitschüler. Das Ziel dieses Fragebogens war es, herauszufinden, worin man sich selbst anders einschätzt als andere Personen es tun. Dies war eine gute Übung, um Stärken wahrzunehmen, die der
Schüler oder die Schülerin zuvor in sich selbst nicht gesehen hatte.

Nach einer kurzen Pause ging es dann in der nächsten Stunde mit einer Einzel- oder Partnerarbeit weiter. Dabei handelte es sich um die Recherche und Vorstellung eines Berufes mit Fachkräftemangel. Für diese Recherche verwendeten wir die iPads, die uns von Herrn Pfortner zur Verfügung gestellt wurden. Dabei sollten zunächst ein kurzer Einblick in den Beruf, die Dauer der Ausbildung oder des Studiums und der Grund, warum diese Berufe unter Fachkräftemangel leiden, erläutert werden. Gründe waren zum Beispiel das monatliche Gehalt oder die Arbeitszeiten. Später wurden alle Notizen von mehreren Schülerinnen und Schülern vor der ganzen Klasse vorgetragen, und dabei gaben Herr Pfortner und andere Schülerinnen und Schüler ihr Feedback, und weitere Ergänzungen wurden genannt. Es wurden Berufe wie Erzieher, Berufskraftfahrer und IT-Berufe vorgestellt.

In der dritten und somit letzten Stunde erhielten wir ein Arbeitsblatt, in dem die Lieblingsfächer und seine eigenen besten außerschulischen Fähigkeiten in einem aufgemalten Weg eintragen werden sollten. Dieser Weg führte zu einer Zielflagge, die das Ziel, also den Beruf, Studiengang oder die Ausbildung, darstellen sollte. Dies war eine Möglichkeit, Schulfächer mit außerschulischen Fähigkeiten zu verknüpfen, um dann vielleicht einen Studiengang, eine Ausbildung oder einen Beruf zu finden, für die man diese Schulfächer und Fähigkeiten benötigt und die daher auch von Interesse sein könnten. Ergänzt man dazu noch die Ergebnisse
der Fremd- und Selbsteinschätzung kann man die Suche nach einer Ausbildung, einem Studiengang oder einem Beruf eingrenzen. Ebenfalls schränkt es die Wahl der Leistungskurse ein, die in Klassenstufe zehn für die Oberstufe gewählt werden müssen.

Insgesamt waren diese drei Stunden sehr informativ und interessant, wobei mir persönlich die Fremdeinschätzung sehr geholfen hat, um mich selbst anders einzuschätzen. Bei manchen Eigenschaften war ich sehr über die Einschätzung meiner Mitschülerin überrascht, jedoch oftmals positiv, was mein Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein stärkte. Natürlich ist die Enttäuschung groß, wenn man sich bei etwas sehr gut einschätzte und bei der Fremdeinschätzung als schlecht darin eingeschätzt wurde. Allerdings finde ich, dass es eine gute Übung ist, um sich Gedanken zu machen, warum man von anderen Personen so eingeschätzt wurde und was man verbessern kann. Abschließend finde ich das Prinzip der Potentialanalyse sehr gut und hoffe daher, dass alle Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit bekommen eine solche
durchzuführen.

Besuch des „Forum Franco-Allemand“ in Straßburg

Am Freitag, dem 24.11. 2023, fuhren die beiden AbiBac-Kurse der Klassen 11 und 12, begleitet von Frau Wallrich und Frau Saunier, mit anderen Kursen aus Trier zur Ausbildungsmesse „Forum Franco-Allemand“ in Straßburg, um sich dort über berufliche Perspektiven im Zusammenhang mit dem Fach Französisch zu informieren.

Auf dem Messegelände konnten sich Schülerinnen und Schüler aus ganz Deutschland und Frankreich an den zahlreichen Ständen von Universitäten, Hochschulen und anderen weiterführenden Bildungseinrichtungen über ihre Zukunft im Zuge deutsch-französischer Bildungsperspektiven erkundigen.

Sämtliche Einrichtungen aus Deutschland, Frankreich, aber auch Luxemburg und der Schweiz stellten sich vor, sodass eine große Vielfalt an beruflichen Möglichkeiten abgedeckt wurde und jeder oder jede die ein oder andere Information für sich persönlich mitnehmen konnte.

Nach unserem Besuch des Forums konnten wir uns noch für eine Weile in der wunderschönen Straßburger Innenstadt aufhalten, in der passenderweise am selben Tag der Weihnachtsmarkt begonnen hatte.

Insgesamt war der Ausflug sehr informativ und wir empfanden ihn als einen tollen Weg, uns in der Berufs- und Studienorientierung, ganz individuell und unseren Interessen und Wünschen entsprechend, einen Überblick zu verschaffen. Wir danken den betreuenden Lehrkräften für diese Möglichkeit.

(Artikel von Finja Bach & Naomi Müller, 11FR2)

Tag der Berufs- und Studienorientierung 2023

„Sehr schöner Einblick in die Berufe!“ Solche und auch andere positive Rückmeldungen gab es am Ende des diesjährigen Berufs- und Studienorientierungstages unserer Schule von den Teilnehmenden – traditionell unsere MSS 11, aber auch interessierte Schülerinnen und Schüler der zehnten und zwölften Jahrgangsstufe.

Der Tag startete mit einer Begrüßung der Schülerschaft durch unseren Berufswahlkoordinator Herrn Pfortner und Herrn Dr. Gumny, dem für unsere Schule zuständigem Berufsberater. Mit dabei war auch unser Schülerinnenteam bestehend aus Maura Greweldinger, Elena Heinz, Mia Schwall und Sarah Zillinger, das professionell und gut organisiert bei der Vorbereitung und Durchführung der Veranstaltung geholfen hatte.

In insgesamt 15 Workshops wurden verschiedene Studienfächer und Berufe aus allen Bereichen vorgestellt, von BWL/VWL, Jura und Informatik über Translations-, Sprach- und Kulturwissenschaften bis hin zum Weinbau. Geleitet wurden die einzelnen Workshops von Universitätsprofessoren, Managern, Unternehmern, Polizisten, einem Lehrerinnenteam unserer Schule sowie ehemaligen Schülerinnen und Schülern. So informierte beispielsweise der Inhaber des Hotels St. Erasmus Trassem, Herr Boesen, in einem Workshop über den Studiengang Hotelmanagement.

Die Schülerinnen und Schüler besuchten insgesamt jeweils fünf Workshops. Im abschließenden Plenum in der Aula fiel das Feedback seitens der Schülerschaft, aber auch seitens der Referenten, sehr positiv aus. Für den Tag der Berufs- und Studienorientierung im kommenden Jahr wünschten sich die Schülerinnen und Schüler ein um kreative Studiengänge und Berufe erweitertes Angebot. Herr Pfortner nahm diese Wünsche gerne entgegen und versprach, sich darum zu bemühen Referentinnen und Referenten für diese Bereiche zu gewinnen.

Im Namen der gesamten Schülerschaft der MSS 11 bedanke ich mich bei Herrn Pfortner, Herrn Dr. Gumny, dem Team der Berufs- und Studienorientierung sowie dem Schülerteam für die Organisation. Ein weiterer Dank gilt den sehr freundlichen und kompetenten Referentinnen und Referenten für ihr Engagement und die damit verbundene Möglichkeit, die verschiedenen Berufe und Studiengänge tiefgehend zu erkunden. Wir freuen uns, wenn wir im kommenden Jahr auch wieder dabei sein dürfen.

(Charlotte Hallmanns, 11 DE1)

1 2 3 4