Starke Kinder, starke Zukunft

„Starke Kinder, starke Zukunft“ lautet das das Motto des diesjährigen Weltkindertages, der am 20.09.2026 stattfand.

Wir, die Ethikschülerinnen und -schüler der Klasse 5e, haben uns in den letzten Unterrichtsstunden zusammen mit unserer Lehrerin Frau Schedler mit den Kinderrechten beschäftigt. Wir haben uns auch gefragt, was unsere Stärken sind und wie wir diese für eine gute, gemeinsame Zukunft einsetzen können.

Zusammen haben wir überlegt, was wir uns wünschen würden, damit in Zukunft alle Kinder stark und gut aufwachsen können und welche Rolle die Kinderrechte dabei spielen. Sichtbar gemacht haben wir unsere Ideen durch einen großen Baum, der aus den Kinderrechten wurzelt und dessen Blätter eine wünschenswerte Zukunft sind.

Im Laufe des Monats sind dann unterschiedliche Lerngruppen unserer Schulgemeinschaft mit Ihren Lehrerinnen und Lehrern vor unserem Baum zusammengekommen, um ihn als Gesprächsanlass zu nutzen und selbst weitere Ideen und Wünsche in Form von Blättern anzubringen. Diese wurden in verschiedenen Sprachen aufgeschrieben, die wir sprechen.

Die so entstandene Vielfalt spiegelt nicht nur die Vielfalt an unserer Schule wider, sondern zeigt auch, dass unsere Wünsche für eine gute Zukunft weder Grenzen noch Nationalitäten kennen und uns als Menschen miteinander verbinden.

Wir möchten uns bei allen bedanken, die sich an dieser Aktion beteiligt haben, und noch einmal herzlichst dazu einladen, den Baum im Lehrergang neben dem Raum 530 zu besichtigen.

(Sdl und der Ethikkurs 5e)

AG Starthilfe Latein

Zeit: wöchentlich einstündig; konkrete Zeit wird gemeinsam vereinbart
Ort: tba
Leitung: Frau Beck
Klassenstufen: 6-7 (nur aus den Lateinklassen)

Die AG Starthilfe Latein richtet sich zuallererst an die SuS der sechsten Klasse, die gerade mit der 2. Fremdsprache Latein begonnen haben. Sie startet im zweiten Halbjahr und möchte einen zusätzlichen Übungsraum schaffen, um Startschwierigkeiten aufzufangen. Inhalte des Lateinunterrichts werden hier eher spielerisch wiederholt und eingeübt. Dabei sind natürlich besonders jene Lateinschüler und -schülerinnen der Klassenstufe 6/7 angesprochen, bei denen zusätzlicher Förderbedarf besteht. Die AG ist jedoch offen für alle, die einfach Spaß am Fach haben!

AG Auschwitz verstehen

Zeit: wechselnd mittwochs 5./6. Std., donnerstag 9./10. Std., freitags 7./8. Std. – Die genauen Daten werden beim ersten Treffen festgelegt.
Ort: R. 612
Leitung: Herr Pacione, Herr Hoffmann
Klassenstufen: 10-12

Die AG beschäftigt sich mit der Geschichte des Nationalsozialismus, dem Holocaust und der Erinnerungskultur. Die Teilnehmenden setzen sich anhand von historischen Quellen, Zeitzeugenberichten, Filmen und Diskussionen mit den Verbrechen des NS-Regimes auseinander. Ziel ist es, historisches Wissen zu vertiefen, demokratische Werte zu stärken und die Bedeutung von Menschenrechten und Toleranz zu reflektieren. Den Abschluss der AG bildet eine mehrtägige Fahrt zur Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau. Vor Ort erhalten die Teilnehmenden die Möglichkeit, die historischen Orte kennenzulernen und sich intensiv mit der Geschichte und den Schicksalen der Opfer auseinanderzusetzen. Die Fahrt wird pädagogisch begleitet und gemeinsam vor- und nachbereitet.

Erfolge beim Landeswettbewerb Mathematik

Am 15.06.2026 nahmen drei Schülerinnen und Schüler unserer Schule am Kolloquium der zweiten Runde des Landeswettbewerbs Mathematik in Trier teil und überzeugten gegen starke regionale Konkurrenz. Lukas Pytlik (Jahrgang 9), Tabea Rüttjes (Jahrgang 9) und Anna Weber (Jahrgang 8) zählten zu den Preisträgerinnen und Preisträgern der Runde; insgesamt traten 21 Jugendliche aus der Region zum Kolloquium an. Aus den sieben verfügbaren Plätzen für die Endrunde sicherten wir uns zwei Startplätze, die an die beiden Schülerinnen vergeben wurden.

Der Erfolg bestätigt die beständige Förderung mathematischer Begabungen an unserer Schule und zeigt die hohe Leistungsbereitschaft der beteiligten Jugendlichen. Die Teilnehmenden hatten sich in anspruchsvollen schriftlichen Runden qualifiziert und stellten ihre Lösungen und Denkwege im Kolloquium vor einer Fachjury dar.

„Die Schülerinnen und Schüler haben mit präziser Argumentation und großer Ausdauer beeindruckt“, erklärt Stefan Weirich, unser Wettbewerbskoordinator. „Solche Leistungen sind Ergebnis von Neugier, Übung und der Unterstützung durch die Lehrkräfte. Der Wettbewerb bietet nicht nur die Chance auf Auszeichnungen, sondern fördert auch fächerübergreifendes Denken und Selbstvertrauen – Kompetenzen, die weit über die Mathematik hinaus tragen.“

38 Lernende bestehen DELF B1-Prüfung am Gymnasium Saarburg

Bereits zum zweiten Mal boten wir den Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufe 10 die Möglichkeit, im Französischunterricht das französische Sprachenzertifikat DELF B1 zu erwerben. Anders als beim herkömmlichen DELF finden die Prüfungen beim DELF scolaire intégré direkt an der Schule statt: Die gesamte Klasse legt die schriftliche Prüfung im Rahmen einer regulären Klassenarbeit ab; die mündliche Prüfung ist freiwillig und wird ebenfalls vor Ort abgenommen.

In diesem Jahr nutzten 38 Lernende dieses Angebot und damit fast doppelt so viele wie im vergangenen Jahr, als die Prüfungen zum ersten Mal abgelegt wurden. Möglich wurde die Ausweitung des Angebots, weil Schulleiter Andreas Schreiner frühzeitig die Fortbildung der Französischfachschaft unterstützte, mehrere Lehrkräfte als Prüferinnen und Prüfer zertifizieren zu lassen. Das erleichtert Organisation und Ablauf und stärkt zugleich das Vertrauen der Schülerinnen und Schüler in die Prüfungsbedingungen.

Mit dem bestandenen DELF B1 halten die Absolventinnen und Absolventen einen europaweit anerkannten Nachweis ihrer Französischkenntnisse in den Händen. Für manche bedeutete das Bestehen eine wohlverdiente Bestätigung, während andere die Anforderungen deutlich übertrafen. Alle Schülerinnen und Schüler zeigten Einsatz und Engagement und profitierten auch von einer Prüfungserfahrung, die sie für künftige Prüfungen stärkt.

Wir freuen uns, mit dem integrierten DELF-Angebot die sprachliche Bildung der Schülerinnen und Schüler nachhaltig zu fördern und ihnen zusätzliche Chancen für Studium und Beruf zu eröffnen.

Europa hautnah: Parlamentssimulation in Luxemburg

Europa erleben statt nur darüber zu sprechen: Am 17.06.2026 nahmen die beiden Leistungskurse Sozialkunde und Erdkunde aus der Jahrgangsstufe 12 unter der Leitung von Nicole Molitor und Björn Juchem an einem Rollenspiel im Europäischen Parlament in Luxemburg teil. Die Exkursion bot den Teilnehmenden die Gelegenheit, EU-Institutionen hautnah zu erleben und das Gesetzgebungsverfahren praktisch nachzuvollziehen.

In der Simulation debattierten die Schülerinnen und Schüler in Fraktionen, Ausschüssen und im Plenum über zwei fiktive Richtlinien zu „Nachhaltigem Konsum“ sowie „Gratis Internet für alle EU-Bürger“ und stimmten darüber ab. Die intensive Auseinandersetzung förderte nicht nur politisches Verständnis, sondern auch rhetorische Fähigkeiten, Teamarbeit und Urteilsvermögen.

Im Anschluss an das Rollenspiel hielten die Kursteilnehmenden während eines Stadtrundgangs Referate zu Luxemburg. Bei hochsommerlichen Temperaturen bot die Führung Einblicke in Geschichte, Politik und Alltag des Nachbarlandes. Ziel der Exkursion war es, das Bewusstsein für das europäische Miteinander zu schärfen und die praktische Bedeutung grenzüberschreitender Zusammenarbeit für die Großregion hervorzuheben.

Zudem verknüpfte die Exkursion mehrere Nachhaltigkeitsziele der Agenda 2030, wodurch sie zu einem gelungenen Baustein der politischen Bildung wird: Sie macht abstrakte Prozesse sichtbar und zeigt den Schülerinnen und Schülern konkret, welche Chancen und Vorteile europäische Zusammenarbeit bietet.

Sechs Siebtklässlerinnen überzeugen beim Vorlesewettbewerb – Förderverein stiftet Buchgutscheine

Unsere Schulbibliothek wurde zur Bühne für den diesjährigen Vorlesewettbewerb in englischer Sprache. Sechs Leserinnen aus der Jahrgangsstufe 7 traten an und zeigten in zwei Runden ihr Können. Am Ende gewann Laura-Iulia Ghişoiu aus der Klasse 7a den ersten Platz.

In der ersten Runde präsentierten die Teilnehmenden einen bekannten und vorbereiteten Text. In der zweiten Runde lasen sie einen unbekannten Text, bei dem es auf fehlerfreies Lesen, passende Betonung und ein angemessenes Tempo ankam. Alle sechs Schülerinnen überzeugten mit soliden Leistungen und machten der Jury die Entscheidung nicht leicht.

Die vierköpfige Jury setzte sich aus einem kanadischen Gastschüler sowie Lennart Sands (MSS 11), Lara Mathä (MSS 12) – beide ebenfalls Englischmuttersprachler – und der Englischlehrerin Maya Szabó zusammen. Bewertet wurden unter anderem Aussprache, Lesefluss und die Gestaltung des Vortrags. Für eine unterstützende Atmosphäre sorgten Mitschülerinnen und Mitschüler im Publikum, die mit Applaus motivierten.

Dank der Unterstützung des Fördervereins erhielten alle Teilnehmenden Buchgutscheine der Bücherei Volk. Die Siegerin Laura-Iulia Ghişoiu wurde mit einem Gut-schein im Wert von 15 Euro ausgezeichnet, die weiteren fünf Teilnehmerinnen er-hielten jeweils einen Gutschein über 10 Euro.

Die Schulgemeinschaft gratuliert Laura-Iulia herzlich und dankt allen Beteiligten für einen rundum gelungenen Wettbewerb.

Voller Einsatz im Stadion Konz: Leichtathletik-Teams überzeugen beim Regionalentscheid

Beim Regionalentscheid des renommierten Schulsportwettbewerbs „Jugend trainiert für Olympia“ gingen drei Teams unserer Schule in der Sportart Leichtathletik an den Start: jeweils ein Mädchen- und Jungenteam in der Wettkampfklasse IV sowie eines in der Wettkampfklasse I (Jungen) für die älteren Schüler. Betreut wurden die Mannschaften von Maya Szabó und Bodo Hellmann.

Die Bedingungen im Stadion in Konz waren herausfordernd: wechselhaftes Wetter und phasenweise nasse Tartanbahnen verlangten den Teilnehmenden viel ab. Dennoch bewiesen die Schülerinnen und Schüler in Sprint, Weitsprung, Ballwurf, Kugel-stoßen und in den Staffelläufen hohe Konzentration, Einsatzbereitschaft und Teamgeist. Jede Athletin und jeder Athlet steuerte wertvolle Punkte zum Mannschaftsergebnis bei. Besonders knapp war dabei die Entscheidung in der Wettkampfklasse I, wo das Team der Schule einen starken zweiten Platz belegte, nur knapp hinter dem Erstplatzierten aus Bitburg.

Wir gratulieren allen Beteiligten und danken den Betreuenden für die hervorragende Unterstützung.

Zeitzeugen im Klassenzimmer – Geschichtskurse beleuchten französische Garnison in Saarburg

Eine besondere Geschichtsstunde erlebten die deutsch- und französischsprachigen Grundkurse Geschichte der MSS 12: In Kooperation mit der Deutsch-Französischen Gesellschaft Saarburg wurde im Unterricht zunächst der Film „Die Geschichte der Kaserne De Lattre de Tassigny“ gezeigt. Anschließend berichtete Bernard Bedrossian von dem Leben als französischer Soldat in Saarburg. Da er nach seinem Wehr-dienst als Filmvorführer im französischen Kino in Beurig sowie immer wieder als DJ bei Partys und Bällen auf dem Kasernengelände tätig war, konnte er sehr anschaulich den Alltag der französischen Militärangehörigen in Saarburg schildern. Besatzungssoldaten wurden zu Nachbarn, Freunden und manchmal sogar Ehepartnern. Obwohl eine „Stadt für sich“, eine „verschlossene Welt“, bot die Kaserne auch Saarburgern Arbeitsplätze. Das französische Kino stand allen interessierten Besuchern offen. Nach anfänglicher Reserviertheit nahm die Saarburger Bevölkerung die französischen Militärangehörigen als Teil ihrer Stadt an und empfand deren Abzug im Jahr 2010 schließlich als Verlust.

Mit Anschauungsmaterial wie alten Filmrollen, Fotos und zahlreichen Anekdoten schlug Bedrossian den Bogen von der alliierten Besatzungspolitik nach dem 2. Welt-krieg zu dem Alltag der Saarburger – ein sehr interessanter, für alle bereichernder Blickwinkel.

Einige Schülerinnen und Schüler brachten Berichte ihrer Eltern und Großeltern zum Zusammenleben mit den französischen Soldatinnen und Soldaten ein – ein Beitrag, den Marie Boos, Vorsitzende der Deutsch-Französischen Gesellschaft Saarburg, und ihr Ehemann Bernhardt Boos ausdrücklich begrüßten. Die Gesellschaft hat sich der Aufarbeitung der Geschichte der ehemaligen französischen Kaserne in Saarburg verschrieben und beleuchtet dieses besondere Kapitel der deutsch-französischen Beziehungen. Sie bedankt sich für jede übermittelte Erinnerung und freut sich über weitere Zuschriften.

(ca)

Auszeichnung im Mainzer Landtag


(C) Landtag Rheinland-Pfalz

Drei Schülerinnen und Schüler der Klasse 9d haben stellvertretend für ihre Gruppe im Mainzer Landtag einen 1. Landespreis beim 73. Europäischen Wettbewerb entgegengenommen. Ausgezeichnet wurde ein selbst komponiertes und getextetes Lied zum Thema Menschenrechte, das die Lernenden eigenständig produziert haben.

Der Wettbewerbsbeitrag entstand im Rahmen des Musikunterrichts: Die Aufnahme kombiniert Klavier und Gesang und wird durch selbst erstellte Zeichnungen visuell ergänzt. Die Verbindung aus musikalischer Gestaltung und bildnerischen Elementen überzeugte die Jury durch inhaltliche Klarheit und künstlerische Eigenständigkeit.

An dem Projekt beteiligt waren Óscar Molina Baasch, Caroline Becker, Isabelle Becker, Jay Kamara, Aileen Winkel und Julius Wehling. Die Schule gratuliert herzlich zu dieser besonderen Auszeichnung und würdigt das Engagement der Beteiligten, die mit Kreativität und Haltung ein wichtiges europäisches Thema eindrucksvoll umgesetzt haben.

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