(Vor-)Lesen macht wieder Schule: Entscheidung im Vorlesewettbewerb gefallen

Über eine besonderes Geschenk zum Nikolausabend durfte sich dieses Jahr Denise Elfert aus der 6d freuen:

Sie konnte die Jury, bestehend aus den Deutschlehrkräften der Jahrgangsstufe 6 – Frau Steier, Frau Dr. Drumm, Frau Weißbrich und Herr Mörchen – sowie der Organisatorin Frau Hans, von ihrer Kompetenz beim Lesen eines Ausschnitts aus dem vorbereiteten Text („Wüstenzauber”) und dem „Fremdtext“ („Frieda und das Glück der kleinen Dinge“) überzeugen. Sie wird unsere Schule in der nächsten Runde des Wettbewerbs, beim Kreisentscheid, vertreten. Dazu wünschen wir schon jetzt viel Erfolg!

Nichtsdestotrotz machte die starke Leistung der konkurrierenden Vorlesenden die Entscheidung nicht ganz leicht: Ida Rathmann (6a), Sebastian van Schie (6b), Ben Sünder (6c), Lenka Klemm (6e) sowie Luisa Kölling (6f) waren allesamt verdiente Klassensieger und -siegerinnen, deren Können ebenfalls mit einer Urkunde und einem vom Förderverein unserer Schule gesponserten Gutschein von „Bücher Volk” honoriert wurde.

Herzlichen Glückwunsch!

(ha)

Erstes Adventsfenster

Können wir Licht in der Dunkelheit sein?

Diese Frage war nicht nur Leitfrage für die Adventsfeier, die am 01.12.2025 für alle Orientierungsstufenschülerinnen und -schüler stattfand, sondern auch für die Ethikgruppe, die gemeinsam mit Frau Schedler das erste Adventsfenster gestaltet hat.

In verschiedenen Texten und im Alltag suchten sie nach einer Antwort darauf, ob sie Licht in der Dunkelheit sein können. Eine mögliche Antwort fanden sie in der Bergpredigt, in der die Rede davon ist, sein Licht nicht unter den Scheffel zu stellen, also sich selbst nicht klein zu machen.
Im Alltag begegnen uns immer wieder Situationen, in denen wir trotzdem unser Licht dimmen. Uns selbst kleiner machen als wir sind. Vielleicht aus falscher Bescheidenheit, vielleicht um andere nicht zu verletzen oder um nicht angeberisch zu wirken. Vielleicht aber auch einfach aus Gewohnheit.

Wie gut, dass es auch heute immer wieder Menschen gibt, die uns daran erinnern, dass wir zu uns selbst und unseren Fähigkeiten stehen dürfen.

Ganz deutlich wird diese Botschaft in den wunderbaren Worten von Marianne Williamson aus dem Buch „Return to love“.

Jeder Mensch ist dazu bestimmt zu leuchten!

Unsere tiefgreifendste Angst ist nicht, dass wir ungenügend sind,
unsere tiefgreifendste Angst ist,
über das Messbare hinaus kraftvoll zu sein.
Es ist unser Licht, nicht unsere Dunkelheit,
die uns am meisten Angst macht.

Wir fragen uns, wer bin ich,
mich brillant, großartig, talentiert, phantastisch zu nennen?
Aber wer bist Du, Dich nicht so zu nennen?

Du bist ein Kind Gottes.
Dich selbst klein zu halten, dient nicht der Welt.
Es ist nichts Erleuchtetes daran, sich so klein zu machen,
dass andere um Dich herum sich nicht unsicher fühlen.
Wir sind alle bestimmt, zu leuchten, wie es die Kinder tun.
Wir sind geboren worden, um den Glanz Gottes, der in uns ist,
zu manifestieren.
Er ist nicht nur in einigen von uns, er ist in jedem einzelnen.

Und wenn wir unser Licht erscheinen lassen,
geben wir anderen Menschen die Erlaubnis, dasselbe zu tun.
Wenn wir von unserer eigenen Angst befreit sind,
befreit unsere Gegenwart automatisch andere.

Wir dürfen und sollen also unsere Talente und Fähigkeiten entdecken und auch nach außen zeigen. Wir müssen uns nicht klein machen oder uns entschuldigen für das, was wir sind.

Im Gegenteil, wir dürfen uns so zeigen, wie wir sind. Wenn wir das tun, dann tun es auch andere. Dann können wir uns wirklich sehen und aus der Fülle unserer Möglichkeiten schöpfen.

Wir können leuchten.

Wir können eine Gemeinschaft sein, in der wir uns und andere annehmen.

Eine Gemeinschaft in der es Offenheit, Toleranz und Wohlwollen gibt. Für uns selbst und für andere.

Wenn wir uns erlauben zu leuchten, wenn wir uns erlauben so zu sein, wie wir sind, dann erlauben wir es auch den anderen. Dann hören wir auf zu vergleichen, dann hören wir auf missgünstig zu sein, dann hören wir auf, andere zu verachten.

Dann können wir gemeinsam leuchten, denn jeder darf einfach nur SEIN.

Also, fang DU an!

Erlaube Dir zu strahlen, so hell wie du es vermagst!

Die Ethikschülerinnen und -schüler der Klassen 6a und 6f
(slr)

Exkursion zur Landesausstellung zu Marc Aurel des 11 et1

Am 30. September besuchten wir, der Ethik-Grundkurs 1 der Jahrgangsstufe 11 unter der Leitung von Frau Dr. Olk, die Ausstellung über Marc Aurel im Rheinischen Landesmuseum Trier. Im Rahmen einer Führung erhielten wir interessante Einblicke in das Leben und die Herrschaft des römischen Kaisers und Philosophen.

Marc Aurel, der von 121 n. Chr. bis 180 n. Chr. lebte und im Jahr 161 zum Kaiser ernannt wurde, gilt bis heute als guter Herrscher und zugleich als einer der bekanntesten Vertreter einer Philosophie, die sich Stoizismus nennt. Diese Lehre beschäftigt sich mit der Frage, wie der Mensch ein glückliches Leben führen kann – nämlich, indem er sich auf die Dinge konzentriert, die in seiner eigenen Macht liegen, und sein Schicksal hinnimmt. Das Ziel des Stoizismus ist die sogenannte Tranquillitas animi, die „Seelenruhe“. Marc Aurel selbst setzte diese Gedanken in seinem Werk „Selbstbetrachtungen“ um, das ursprünglich als persönliche Reflexion diente. Gleichzeitig geht die Ausstellung der Frage nach, inwiefern diese Haltung auch sein Verständnis von Herrschaft prägte.

Im Museum konnten wir zahlreiche Originalstücke aus der Zeit Marc Aurels betrachten – darunter auch eines aus dem Louvre (siehe Foto). Die Ausstellung ist noch bis zum 23. November zu sehen und ist sehr empfehlenswert für alle, die sich vor allem für Geschichte und Philosophie interessieren. Ein Besuch lohnt sich!

(Astrid Cigale und Diana Pérez, 11 et1)

Kurzfilm zu „Emil und die Detektive“

Bereits im vergangenen Schuljahr hat eine Gruppe der damaligen Klasse 5b einen kleinen Film zu der im Deutschunterricht behandelten Lektüre „Emil und die Detektive“ selbständig und sehr kreativ umgesetzt. Wir möchten das Engagement dieser Gruppe gerne hier würdigen, indem wir den Kurzfilm hier veröffentlichen. Mit dem Klick auf das nebenstehende Bild werden Sie zu einem externen Dienstleister weitergeleitet.

Ausstellung zu Lyrik aus Palästina

Was ist möglich in einer nur 45 minütigen Vertretungsstunde? Ganz schön viel, wenn gut miteinander arbeitet und gut kommuniziert wird, wie die 8c bewiesen hat! Wir beschäftigten uns mit einem sehr eindrücklichen Gedicht der Palästinenserin Ni‘ ma Hassan in englischer Sprache. Hassan ist Autorin und Sozialarbeiterin. Sie stammt ursprünglich aus Rafah und wurde nach Mawasi vertrieben.

Wir lasen erst das Gedicht, erschlossen uns unbekannte Wörter, und sprachen dann über die Bedeutung des Textes. Und los ging’s: In Eigenregie sprach sich die Klasse ab, wer welche Zeilen in Gruppenarbeit aufs Papier bringt. Das Ergebnis kann in der Ausstellung im Südflügel Erdgeschoss begutachtet werden.

(shf)

Teilnahme am Bildungsausschuss im Mainzer Landtag

Ein informativer Tag im Mainzer Landtag: Gabriel Baudesson aus der MSS 12 und Frau Justinger vertraten den AbiBac-Kurs der Jahrgangsstufe 12 bei der Sitzung des Bildungsausschusses am 28.08.2025. Die Einladung war eine Anerkennung für die Teilnahme am Deutsch-Französischen Schülerlandtag im Januar, bei dem bildungspolitische Resolutionen besprochen wurden.

Der Tag begann mit einer Einführung durch Herrn Jäger aus der Abteilung Kommunikation des Landtags RLP und sein Team, die der Gruppe aus Saarburg sowie Schülerinnen und Schülern und deren Lehrkräften vom Humboldt Gymnasium Trier und dem Otto-Schott-Gymnasium Mainz den Ablauf der Sitzung erklärten. Unter der Leitung der Vorsitzenden Susanne Müller diskutierten die Abgeordneten nach Prüfung der Anwesenheit zunächst über den CDU-Antrag zum Verbot privater Mobilfunkgeräte an Schulen. Diese Debatte war besonders relevant, da sie die unterschiedlichen Ansichten der Fraktionen über die Eigenverantwortung der Schulen gegenüber zentralen Lösungen beleuchtete.

Ein Höhepunkt war die folgende Diskussion über die Ergebnisse des Deutsch-Französischen Schülerlandtags unter dem Titel: „Stärkung der Demokratie und der politischen Teilhabe junger Menschen“. Malu Steinmetz, die Schülerlandtagspräsidentin, stellte die Forderungen zur Stärkung der Demokratie und politischen Teilhabe junger Menschen vor. Erfreulicherweise hatten sich alle Mitglieder vorab intensiv mit den Themen beschäftigt, sodass die Aussprache sehr wertschätzend verlief. Einige Abgeordnete lobten die konstruktive Arbeitsweise der Schülerinnen und Schüler und boten an, den Dialog fortzusetzen. Es wurde durchaus kontrovers diskutiert: Während teilweise Zustimmung zur Forderung nach politischer Bildung in Grundschulen geäußert wurde, gab es vereinzelt auch eine ablehnende Haltung zur Absenkung des Wahlalters.

Die Staatssekretärin für Bildung, Bettina Brück, würdigte das Engagement der Schülerinnen und Schüler und zeigte auch die Fortschritte in Bezug auf die Forderungen der Schülerinnen und Schüler in den letzten Legislaturperioden auf. Sie sagte, dass die Forderung nach Sozialkundeunterricht im AbiBac-Lehrplan bei der aktuellen Überarbeitung der SEK-I-Lehrpläne und der daran anschließenden Überarbeitung der SEK-II-Lehrpläne sowie der Lehrkräftefortbildung Berücksichtigung finden solle.

Nach einem lehrreichen Austausch verabschiedeten sich die Teilnehmenden mit vielen neuen Eindrücken und kehrten schließlich zurück, bereit, ihre Erfahrungen zu teilen und dankbar gegenüber Herrn Jäger und seinem Team für die Organisation dieses bereichernden Erlebnisses, das den jungen Menschen einen Einblick in die politische Arbeit und die Möglichkeit zur Mitgestaltung bot.

Neue Tischtennisplatten dank Crowdfunding

In Kooperation mit dem Förderverein der Schule und dank der Unterstützung der Volksbank Trier Eifel konnten wir das Crowdfunding-Projekt zum Kauf von zwei neuen Tischtennisplatten erfolgreich abschließen.

Die Volksbank Trier Eifel hatte in Form eines Cofunding-Modells sämtliche Spenden zwischen 5 und 50 € verdoppelt und so knapp die Hälfte der Gesamtkosten beigesteuert. Mit dem Kauf der Tischtennisplatten kann nun das Bewegungsangebot an unserer Schule erweitert werden. Gleichzeitig werden die alten Platten renoviert. Neben dem sportlichen Aspekt freuen wir uns aber auch darüber, dass dieses erfolgreiche abgeschlossene Projekt ein Zeichen einer starken Schulgemeinschaft ist.

Wir bedanken uns noch einmal ganz herzlich bei allen Spenderinnen und Spendern.

„Organspende-Schultour“

Kurz vor dem Start der Sommerferien stand für die 11. und 12. Jahrgangsstufe mit dem Besuch der „Organspende-Schultour“ in unserer Aula ein besonders lehrreicher und interessanter Programmpunkt an.

In einer Doppelstunde informierten ein lebertransplantierter Referent sowie zwei OP-Mitarbeiter und Organspende-spezialisten des Krankenhauses der Barmherzigen Brüder Trier (BKT) rund um das Thema Organspende. Vor allem die Lebensgeschichte von Herrn Sauer, der bereits sein zweites Spenderorgan besitzt, begeisterte die Schülerinnen und Schüler. Auch wissenswert waren die praktischen Erfahrungen aus dem Klinikalltag, von welchen Herr Weiszenbacher und Herr Koster (BKT) zu berichten hatten.

Die vielleicht wichtigste Frage zum Thema „Organspende“ ist, dass man eine Entscheidung fällt, ob man einer solchen zustimmen möchte oder diese ablehnt und dass man diese Entscheidung dann auch seinen Mitmenschen mitteilt sowie auf einem Organspendeausweis vermerkt. Neben verschiedenen Broschüren konnten sich die Schülerinnen und Schüler bei der Veranstaltung auch direkt einen solchen Organspendeausweis mitnehmen.

Wir bedanken uns für die interessanten Einblicke und Informationen bei der „Organspende-Schultour“!

Schüleraustausch mit der Sir William Borlase’s Grammar School – Ein Rückblick auf das Schuljahr 2024/25

Auch im Schuljahr 2024/25 fand wieder der traditionelle Schüleraustausch mit unserer langjährigen Partnerschule in Marlow, der Sir William Borlase’s Grammar School, statt. Begleitet von Frau Maya Szabó und Frau Elke Nonn machten sich im November 2024 13 Schülerinnen und Schüler der 9. Klassen auf den Weg nach England, um Land, Leute und Kultur kennenzulernen – und natürlich ihre Austauschpartnerinnen und -partner persönlich zu treffen.

Der Austausch begann mit einem spannenden Programm in England. Gemeinsam mit ihren Gastgebern unternahmen die Schülerinnen und Schüler einen Ausflug nach London, wo unter anderem der Tower of London und das London Eye auf dem Programm standen. Auch ein Besuch in Windsor durfte nicht fehlen – das berühmte Windsor Castle beeindruckte mit seiner Geschichte und Architektur. In Brighton erkundeten die Jugendlichen den prunkvollen Royal Pavilion, bevor sie bei einem weiteren Ausflug – dieses Mal ohne ihre englischen Austauschpartnerinnen und -partner – das Natural History Museum, den Hyde Park und das berühmte Harrods in London erkundeten.

Im Mai 2025 stand dann der Gegenbesuch der englischen Gäste an. Auch hier erwartete die Jugendlichen ein abwechslungsreiches Programm: Ein Besuch in Trier, der ältesten Stadt Deutschlands, sowie ein gemeinsamer Ausflug nach Koblenz inklusive einer Fahrt mit der Seilbahn über den Rhein zur Festung Ehrenbreitstein bildeten einige der Highlights.

Die bereits seit über 30 Jahren bestehende Schulpartnerschaft zwischen unserer Schule und der Sir William Borlase’s Grammar School ist ein fester Bestandteil unseres Schulprofils und gelebte europäische Freundschaft.

Wir freuen uns, dass auch im kommenden Schuljahr wieder 13 Schülerinnen und Schüler der 9. Klassen am Austausch teilnehmen werden – der Besuch in England ist für November 2025 geplant.

Möge diese wertvolle Partnerschaft auch in den kommenden Jahren fortbestehen!

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