{"id":3633,"date":"2018-02-16T13:46:50","date_gmt":"2018-02-16T12:46:50","guid":{"rendered":"https:\/\/www.gymnasium-saarburg.de\/?p=3633"},"modified":"2020-02-12T13:59:39","modified_gmt":"2020-02-12T12:59:39","slug":"impressionen-vom-israel-austausch-2017","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gymnasium-saarburg.de\/hp\/2018\/02\/16\/impressionen-vom-israel-austausch-2017\/","title":{"rendered":"Impressionen vom Israelaustausch 2017"},"content":{"rendered":"<p class=\"silbentrennung\"><strong>Freitag, 22. September 2017<\/strong><br \/><em>Mara Holbach, Marco Ihl, Lukas \u00d6stlund<\/em><\/p>\n<p class=\"silbentrennung\">An diesem Morgen sind wir alle noch ein letztes Mal vor den Ferien in die Schule gegangen. Einige haben sogar noch Tests geschrieben, doch die Vorfreude auf Israel war so gro\u00df, dass das keinem etwas ausmachte. 13:00 Uhr. Endlich! Alle fuhren heim, packten ihren Koffer zu Ende und a\u00dfen noch was vor dem Flug. Dann machten wir uns auf den Weg zum Flughafen. Treffpunkt war 18:30 Uhr, doch wer kam sp\u00e4ter? Herr Scheid\u2026 Perfekter Start in die Israel-Reise, denn dieses nicht allzu deutsche Timing w\u00fcrde uns noch \u00f6fter Probleme bereiten .<\/p>\n<p class=\"silbentrennung\">21:50 Uhr flogen wir dann nach M\u00fcnchen. Dort hatten alle Riesenhunger, doch alle Restaurants hatten bereits geschlossen. Wir mussten also m\u00fcde und hungrig weiter nach Tel Aviv. Im Flugzeug gab es gl\u00fccklicherweise eine warme Mahlzeit und schlafen konnte man auch. Unser erster Tag endete also mehrere tausend Kilometer in der Luft und die Freude war weiterhin mindestens genauso hoch.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p class=\"silbentrennung\"><strong>Samstag, 23.September 2017<\/strong><br \/><em>Franz Rommelfanger<\/em><\/p>\n<p class=\"silbentrennung\">Samstagmorgens kamen wir in Nazareth an. Es war dort relativ warm und ich freute mich meinen Austauschpartner wieder zu sehen, jedoch waren wir alle noch sehr m\u00fcde, weshalb ich erst einmal zuhause ein paar Stunden geschlafen habe. Danach sind wir mit einigen Freunden in Nazareth durch die Stadt gegangen, wobei man sagen muss, dass dort gef\u00fchlt jeder jeden kennt, und haben uns zwei Kirchen angeschaut, die St. Joseph Kirche und die Verk\u00fcndigungskirche. Als wir dort fertig waren, sind wir wieder nach Hause gefahren, wo die Oma meines Austauschpartners gekocht hatte. Das Essen war lecker, jedoch auch etwas gew\u00f6hnungsbed\u00fcrftig. Nach ein paar weiteren Stunden Schlaf war es schon wieder Abend und wir sind zu einem der Austauschpartner gegangen, bei dem alle m\u00e4nnlichen Austauschsch\u00fcler eingeladen waren. Dort haben wir entspannt mit etwas Bier und Pizza den restlichen Abend verbracht.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p class=\"silbentrennung\"><strong>Sonntag, 24. September 2017<br \/><\/strong><em>Jonas Paule<\/em><\/strong><\/p>\n<p class=\"silbentrennung\">Der erste \u201eganze\u201c Tag begann f\u00fcr die meisten von uns schon relativ fr\u00fch, da der Plan war, mit dem Bus von Nazareth in die ca. 40 km entfernte Stadt Haifa zu fahren und dort an den Strand zu gehen. Das hie\u00df f\u00fcr uns, dass wir zwischen 8 und 9 Uhr aufstehen mussten. Als wir dann nach einer langen Busfahrt endlich in Haifa ankamen und die anderen, welche schon fr\u00fcher da waren, gefunden hatten, wurde es entspannt. Die Str\u00f6mung und Wellen waren f\u00fcr das Mittelmeer doch unerwartet stark, wodurch man auch nur in bestimmten, ausgewiesenen Bereichen schwimmen durfte, was einige der Deutschen anfangs etwas verwundert hat. Aufgrund des guten Wetters haben wir dennoch recht viel Zeit im Wasser, und danach wieder im Schatten, verbracht. Nach einem wirklich guten und entspannten Tag mit allen Deutschen und Arabern ging es dann um 19 Uhr wieder auf den Heimweg mit dem Bus. Um ca. 21 Uhr kamen die meisten von uns ersch\u00f6pft, und manche mit Sonnenbrand, wieder in Nazareth an.<\/p>\n\n\t\t<style>\n\t\t\t#gallery-1 {\n\t\t\t\tmargin: auto;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 .gallery-item {\n\t\t\t\tfloat: left;\n\t\t\t\tmargin-top: 10px;\n\t\t\t\ttext-align: center;\n\t\t\t\twidth: 33%;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 img {\n\t\t\t\tborder: 2px solid #cfcfcf;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 .gallery-caption {\n\t\t\t\tmargin-left: 0;\n\t\t\t}\n\t\t\t\/* see gallery_shortcode() in wp-includes\/media.php *\/\n\t\t<\/style>\n\t\t<div id='gallery-1' class='gallery galleryid-3633 gallery-columns-3 gallery-size-medium'><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.gymnasium-saarburg.de\/hp\/schule-israel\/'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"169\" src=\"https:\/\/www.gymnasium-saarburg.de\/hp\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/Schule-Israel-300x169.jpg\" class=\"attachment-medium size-medium\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/www.gymnasium-saarburg.de\/hp\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/Schule-Israel-300x169.jpg 300w, https:\/\/www.gymnasium-saarburg.de\/hp\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/Schule-Israel-768x432.jpg 768w, https:\/\/www.gymnasium-saarburg.de\/hp\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/Schule-Israel-1024x575.jpg 1024w, https:\/\/www.gymnasium-saarburg.de\/hp\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/Schule-Israel-e1518106651926.jpg 1000w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.gymnasium-saarburg.de\/hp\/stadtisrael\/'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"169\" src=\"https:\/\/www.gymnasium-saarburg.de\/hp\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/StadtIsrael-300x169.jpg\" class=\"attachment-medium size-medium\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/www.gymnasium-saarburg.de\/hp\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/StadtIsrael-300x169.jpg 300w, https:\/\/www.gymnasium-saarburg.de\/hp\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/StadtIsrael-768x432.jpg 768w, https:\/\/www.gymnasium-saarburg.de\/hp\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/StadtIsrael-1024x575.jpg 1024w, https:\/\/www.gymnasium-saarburg.de\/hp\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/StadtIsrael-e1518106742209.jpg 1000w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl>\n\t\t\t<br style='clear: both' \/>\n\t\t<\/div>\n\n&nbsp;<\/p>\n<p class=\"silbentrennung\"><em>Fabian Hein<\/em><\/p>\n<p class=\"silbentrennung\">Am Sonntag mussten wir etwas fr\u00fcher raus, da wir nach Haifa an den Strand fuhren. Nachdem wir das Haus verlie\u00dfen, sammelten wir nach und nach alle Austauschteilnehmer ein. Diese begr\u00fc\u00dften Rageed und ich nat\u00fcrlich nach \u201eisraelischer Art\u201c mit Handschlag und Schulterklopfen. Au\u00dferdem wurde dann und wann mal f\u00fcr einen kurzen Einkauf oder ein Gespr\u00e4ch mit Kollegen angehalten, sodass es etwas dauerte, bis wir beim Bus waren. Das bot sich wohl hervorragend an, um uns ein wenig auf die Schippe genommen: Die Israelis behaupteten, dass der gerade ankommende Bus w\u00e4re unserer. Also nahmen wir alle die Beine in die Hand und rannten los, nur um dann von den lachenden Israelis an der Bushaltestelle die Wahrheit mitgeteilt zu bekommen. Als wir dann nach vielem Umsteigen in Haifa ankamen, ging es nat\u00fcrlich direkt zum Strand. Und ich muss schon sagen, der Anblick des Mittelmeers war die lange Fahrtzeit auf jeden Fall wert. Genauso wie das erste Mal ins Wasser zu laufen. Zu meiner Entt\u00e4uschung machten die hohen Wellen das Schwimmen ziemlich schwierig; war aber nicht weiter schlimm, denn man durfte ja sowieso nur in einem gef\u00fchlt winzigen Feld direkt vor den Nasen der Bademeister in Nichtschwimmertiefe planschen. Naja, nichtsdestotrotz hat es echt Spa\u00df gemacht und wenn man mal nicht im Wasser war, hat man sich mit den anderen im Schatten unterhalten. Meiner Meinung nach war der Strand auch ein guter Einblick in die Kultur der Israelis, vor allem kurz nach der Ankunft. Die \u00e4lteren M\u00e4nner, die eigenartige, aber interessante Brettspiele spielten, Jugendliche, die mit lauter Musik den Sonntag genossen und Eltern die mit ihren Kindern am Strand spielten. Irgendwann ging der Tag dann auch zu Ende und wir machten uns mit dem Bus wieder auf den Heimweg. Zum Gl\u00fcck wurde uns dieser Abend zu Hause geg\u00f6nnt, sodass wir etwas Schlaf nachholen konnten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p class=\"silbentrennung\"><strong>Montag, 25. September 2017<\/strong><br \/><em>Luca Repplinger<\/em><\/p>\n<p class=\"silbentrennung\">Da ich aus gesundheitlichen Gr\u00fcnden nachgeflogen war, kam ich erst um ein Uhr nachts nach einer stressigen und von Hindernissen belastenden Reise am Ben Gurion Airport in Tel Aviv an. Dort brauchte ich dann erstmal ein bisschen Zeit um mich zu orientieren, habe es aber fertiggebracht, ohne gr\u00f6\u00dfere Probleme durch die Passkontrolle zu kommen und meinen Koffer zu finden. Am Ausgang wurde ich dann auch schon von dem stellvertretenden Schulleiter unserer Partnerschule und dessen Familie erwartet, welche sich freundlicherweise dazu bereit erkl\u00e4rt hat, mich mitten in der Nacht am Flughafen abzuholen und mir f\u00fcr die zwei Stunden Schlaf, die mir noch blieben, ein Bett bereitzustellen.<\/p>\n<p class=\"silbentrennung\">Am Morgen wurde ich dann von ihm zur Schule mitgenommen, wo ich auf meinen Austauschsch\u00fcler Majd traf. In der Schule wurden wir Deutsche in Anwesenheit aller Sch\u00fcler vom Direktor begr\u00fc\u00dft. Dann gingen wir mit unseren Austauschsch\u00fclern und zwei Fremdenf\u00fchrern zu einer Orthodoxen Kirche, in der sich der Legende nach der Brunnen befindet, aus dem Maria damals Wasser gesch\u00f6pft hat. Danach besuchten wir eine Moschee. Dort war es wichtig, dass Schultern und Oberschenkel bedeckt waren. Im Endeffekt war das ziemlich interessant, da ich noch nie zuvor in einer Moschee gewesen war.<\/p>\n<p class=\"silbentrennung\">Im Anschluss gingen wir zu den Ruinen eines Hauses aus der Zeit Jesu. Auf dem Weg dorthin gingen wir \u00fcber den Markt von Nazareth, welcher ganz anders ist, als alles, womit man ihn in Deutschland vergleichen k\u00f6nnte, \u00fcberall waren kleinere und gr\u00f6\u00dfere St\u00e4nde aufgebaut, welche mit dem Laden dahinter verbunden waren. An dem Haus selbst war es interessant zu sehen, wie die Leute damals gelebt haben, aber dazu kamen auch noch zwei f\u00fcnfzehn Minuten lange Filme, welche die Kindheit Jesus anpreisen und kaum Informationen enthielten.<\/p>\n<p class=\"silbentrennung\">Des Weiteren statteten wir der Annunciation Church (= Verk\u00fcndigungskirche) einen Besuch. Das war ziemlich beeindruckend, da die Kirche Bilder aus sehr vielen verschiedenen L\u00e4ndern beinhaltet. Wir schlossen die Stadttour mit dem Besuch eines Gew\u00fcrz-und Kochladens ab, bei dem uns der Inhaber einen Vortrag \u00fcber die Geschichte seines Laden und seiner Familie hielt. Zus\u00e4tzlich konnten wir Gew\u00fcrze kaufen und kostenlos einen extrem starken, aber bitteren Kaffee probieren, der mir in Anbetracht meines Zustandes stark half.<\/p>\n<p class=\"silbentrennung\">Als das Programm f\u00fcr den Tag vorbei war, traf ich das erste Mal meine Gastfamilie und konnte mich in meinem Zimmer niederlassen. Am Abend gingen wir dann auf den Geburtstag eines israelischen Austauschsch\u00fclers. Dies war ziemlich interessant, da \u00fcber hundert Leute eingeladen waren. Im Gegensatz zu Geburtstagen in Deutschland wurden Poloshirts und Hemden getragen und statt Alkohol zu trinken wurde getanzt. Das war eine Erfahrung, welche es auf jeden Fall wert war sie zu machen.<\/p>\n<p>&nbsp;<br \/>\n<em>Michael Meier<\/em><\/p>\n<p class=\"silbentrennung\">Nach dem Aufstehen und Fr\u00fchst\u00fccken waren mein Austauschpartner und ich \u00fcberraschenderweise p\u00fcnktlich um 8 Uhr an der Schule. Es war eine gemeinsame Stadtf\u00fchrung in Nazareth angesagt. Erst gingen wir zu der griechisch-orthodoxen Kirche (The Greek Orthodox Church of the Annunciation oder Church of St. Gabriel). In dieser befindet sich die Quelle, an der Maria Wasser f\u00fcr Jesus entnahm. Auf unserem weiteren Weg kamen wir an einer Mauer vorbei, die von der orthodoxen Gemeinschaft mit Kritik an der Vertreibung der Pal\u00e4stinenser aus Israel am 15. Mai 1948, der Erkl\u00e4rung des Staates Israel bemalt war und regelm\u00e4\u00dfig an j\u00fcdischen Feiertagen auch \u00fcbermalt wurde. Daraufhin nahmen wir in einer Art Begegnungscafe in der Altstadt Platz. Dieses entspricht dem Versuch, die momentan gr\u00f6\u00dftenteils leerstehende Altstadt wieder zu beleben. Zur Mittagszeit besuchten wir die Wei\u00dfe Moschee, welche die \u00e4lteste Moschee Israels ist. Es war sehr interessant f\u00fcr mich als Christ einmal ein Gebetshaus des Islam zu besuchen und von innen die R\u00e4umlichkeiten zu sehen. Danach besichtigten wir ein Museum, welches die Grundrisse eines Hauses aus der Zeit Jesu arch\u00e4ologisch wieder ans Tageslicht brachte. Des Weiteren wurden uns dort einige Filme gezeigt, die das Leben und Wirken Jesu verdeutlichten. Auf dem Dach des Museums, dessen Geb\u00e4ude gleichzeitig ein ehemaliges der Schule unserer Austauschpartner war, hatten wir die M\u00f6glichkeit Bilder von Nazareth zu machen, da man dort eine sehr gute Aussicht hatte.<\/p>\n<p class=\"silbentrennung\">Einige Meter weiter der Stra\u00dfe entlang stand die Verk\u00fcndigungsbasilika, welche viele gespendete Bilder von vielen L\u00e4ndern der Welt enth\u00e4lt. Das Gem\u00e4lde von Deutschland zum Beispiel zeigt zwei durch eine Mauer getrennte Kinder, was auf die ehemalige Zweiteilung Deutschlands anspielt. Die Basilika selbst besteht aus zwei Etagen und enth\u00e4lt in der unteren als gro\u00dfes Heiligtum den Bau einer \u00e4lteren winzigen Kirche, welche genau an der Stelle der Verk\u00fcndung Gabriels stehen soll. Unser letzter Stopp war ein Gew\u00fcrzladen, dessen Besitzer uns ganz stolz die Geschichte des Ladens erz\u00e4hlte. Fr\u00fcher einmal stand der Laden vor der Stadt an den Gew\u00fcrzfeldern, er befindet sich nun aufgrund der Expansion Nazareths mitten in der Stadt. Am Abend feierte mein Austauschpartner seinen 16. Geburtstag mit mehr als 100 G\u00e4sten im Essensraum des familieneigenen Hotels. Die Feier lief komplett anders als Geburtstage in Deutschland ab, es gab keinen Alkohol und es wurde zur Musik eines DJ getanzt. Die Feier endete auch schon um Mitternacht und so konnte ich dann endlich ins Bett nach diesem anstrengende Tag.<\/p>\n\n\t\t<style>\n\t\t\t#gallery-2 {\n\t\t\t\tmargin: auto;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-2 .gallery-item {\n\t\t\t\tfloat: left;\n\t\t\t\tmargin-top: 10px;\n\t\t\t\ttext-align: center;\n\t\t\t\twidth: 33%;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-2 img {\n\t\t\t\tborder: 2px solid #cfcfcf;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-2 .gallery-caption {\n\t\t\t\tmargin-left: 0;\n\t\t\t}\n\t\t\t\/* see gallery_shortcode() in wp-includes\/media.php *\/\n\t\t<\/style>\n\t\t<div id='gallery-2' class='gallery galleryid-3633 gallery-columns-3 gallery-size-medium'><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.gymnasium-saarburg.de\/hp\/gewuerzmarktisrael\/'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"169\" src=\"https:\/\/www.gymnasium-saarburg.de\/hp\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/Gew\u00fcrzMarktIsrael-300x169.jpg\" class=\"attachment-medium size-medium\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/www.gymnasium-saarburg.de\/hp\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/Gew\u00fcrzMarktIsrael-300x169.jpg 300w, https:\/\/www.gymnasium-saarburg.de\/hp\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/Gew\u00fcrzMarktIsrael-768x432.jpg 768w, https:\/\/www.gymnasium-saarburg.de\/hp\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/Gew\u00fcrzMarktIsrael-1024x575.jpg 1024w, https:\/\/www.gymnasium-saarburg.de\/hp\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/Gew\u00fcrzMarktIsrael-e1518106703896.jpg 1000w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.gymnasium-saarburg.de\/hp\/adlerstatueisrael\/'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"169\" src=\"https:\/\/www.gymnasium-saarburg.de\/hp\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/AdlerStatueIsrael-300x169.jpg\" class=\"attachment-medium size-medium\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/www.gymnasium-saarburg.de\/hp\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/AdlerStatueIsrael-300x169.jpg 300w, https:\/\/www.gymnasium-saarburg.de\/hp\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/AdlerStatueIsrael-768x432.jpg 768w, https:\/\/www.gymnasium-saarburg.de\/hp\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/AdlerStatueIsrael-1024x575.jpg 1024w, https:\/\/www.gymnasium-saarburg.de\/hp\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/AdlerStatueIsrael-e1518106727181.jpg 1000w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl>\n\t\t\t<br style='clear: both' \/>\n\t\t<\/div>\n\n&nbsp;<\/p>\n<p class=\"silbentrennung\"><strong>Dienstag, 26. September 2017<\/strong><br \/><em>Marc Alten<\/em><\/p>\n<p class=\"silbentrennung\">Am Dienstag, den 26.09.2017, trafen wir uns um 8 Uhr morgens vor der Schule in Nazareth. An diesem Tag kamen die israelischen Austauschsch\u00fcler nicht mit. Also fuhren wir um kurz nach 8 Uhr alleine mit den Lehrern und einem Touristenf\u00fchrer zum Toten Meer. Auf dem Weg dorthin fuhren wir durch das Westjordanland. Vom Bus aus konnte man bis nach Jordanien schauen. Um 11:20 Uhr erreichten wir einen kleine Stadt am Toten Meer, wo wir eine Stunde am Strand blieben. Das Wasser war sehr warm und auf dem Sand verbrannte man sich die F\u00fc\u00dfe, da es um diese Uhrzeit schon 38 Grad warm war.<\/p>\n<p class=\"silbentrennung\">Um 12:20 Uhr fuhren wir dann Richtung Jerusalem. Nach ca. einer Stunde Fahrt erreichten wir einen sehr sch\u00f6nen Aussichtspunkt \u00fcber Jerusalem. Von dort hatte man einen fantastischen Blick \u00fcber die ganze Stadt. Danach besichtigten wir eine Kirche und eine Synagoge. In der Synagoge mussten die M\u00e4nner eine Kopfbedeckung aufziehen. Wir besichtigten auch den Raum des letzten Abendmahls von Jesus. Dort war jedoch nicht viel zu sehen, da es einfach nur ein leerer Raum war. Zur Klagemauer kamen wir leider nicht, da es zu lange gedauert h\u00e4tte durch die Sicherheitskontrollen zu gelangen. Also konnten wir nur von einiger Entfernung darauf schauen.<\/p>\n<p class=\"silbentrennung\">Gegen 18 Uhr fuhren wir dann nach Hause und am Abend trafen wir uns noch mit dem gro\u00dfen Teil der Gruppe und den Israelis in einer Bar, um den Tag sch\u00f6n ausklingen zu lassen. Dieser Tag war meiner Meinung nach einer der besten, da mir das Programm sehr gut gefallen hat und das Tote Meer ein einmaliges Erlebnis war.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p class=\"silbentrennung\"><strong>Mittwoch, 27. September 2017<\/strong><br \/><em>Kimberly Rothvoss-Buchheimer<\/em><\/p>\n<p class=\"silbentrennung\">Zu Beginn des geplanten Programmes hie\u00df uns ein Lehrer an der Schule willkommen. Anschlie\u00dfend f\u00fchrte man uns in einen Klassenraum, wobei wir schon ein paar vereinzelte Eindr\u00fccke der Schule sammeln konnte. In dem Klassenraum hatten wir die M\u00f6glichkeit, einen Einblick in eine Unterrichtsstunde zu bekommen, indem Herr Muneer eine Geschichtsstunde hielt. Dabei bekamen wir interessante Einsichten, wie zum Beispiel, dass es im Arabischen auch Dialekte gibt.<\/p>\n<p class=\"silbentrennung\">Daraufhin zeigte man uns den Geb\u00e4udetrakt, in dem sich die Grundschule befindet. Nachdem diese F\u00fchrung abgeschlossen war, begaben wir uns auf den Weg zu einer T\u00f6pferei, welche seit Generationen in Familienbesitz ist. Dort konnten wir nach einem kleinen, traditionellen Fr\u00fchst\u00fcck, einer F\u00fchrung und einer Vorf\u00fchrung der Arbeit als T\u00f6pfer, uns daran versuchen, auf altert\u00fcmliche Art etwas zu t\u00f6pfern. Weiterhin besuchten wir spontan eine Fabrik, welche Sesam verarbeitet und daraus Mehl oder traditionelle S\u00fc\u00dfigkeiten herstellt. Danach kehrten wir zur Schule zur\u00fcck, um unsere bis dahin existierenden Eindr\u00fccke zu besprechen. Dabei wurde uns ein Video gezeigt, welches den emotionalen Besuch unserer Austauschsch\u00fcler in Deutschland zeigte.<\/p>\n<p class=\"silbentrennung\">Der letzte f\u00fcr diesen Tag anstehende Programmpunkt war ein Besuch von Nazareth Village. Dabei handelt es sich um eine Nachbildung der Lebensumst\u00e4nde zu Zeiten Jesu, wobei uns Fakten zur damaligen Zeit erkl\u00e4rt wurden und uns eine Vorf\u00fchrung von damaligen Werkzeug, der Webtechnik und der Herstellung von Wein und Oliven\u00f6l gehalten wurde.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p class=\"silbentrennung\"><em>Emily Folz<\/em><\/p>\n<p class=\"silbentrennung\">Der Mittwoch begann in der Schule mit der morgendlichen Versammlung und einem Gebet. Danach gingen wir in einen Klassenraum und sprachen \u00fcber unsere positiven und negativen Erfahrungen (wobei es keine negativen Erfahrungen gab und uns allen auch das Essen gut bekommen war). Direkt im Anschluss hatten wir eine Geschichtsstunde bei Herrn Muneer, bei der wir uns mit dem Begriff \u201eNaher Osten\u201c, dem Islam, dem Nahen Osten in den Weltkriegen, dem Arabischen Fr\u00fchling und der Bedeutung Israels in diesen Situationen besch\u00e4ftigten. Nach einem kleinen Abstecher in der Grundschule, wo wir von vielen hoch motivierten Grundsch\u00fclern begr\u00fc\u00dft wurden, begaben wir uns zur T\u00f6pferei \u201eMusmar\u201c. Dort bekamen wir zun\u00e4chst eine \u201ekleine\u201c St\u00e4rkung (bestehend aus drei verschiedenen Pizzen und Salat), ehe wir uns die ganze T\u00f6pferei n\u00e4her ansahen. Im Anschluss durften wir unserer Kreativit\u00e4t freien Lauf lassen und eigene Kunstwerke t\u00f6pfern, die wir dann mit nach Hause nehmen konnten. Auf dem R\u00fcckweg zur Schule machten wir noch einen kleinen Stopp bei einer S\u00fc\u00dfigkeitenfabrik, in der weiter flei\u00dfig erkl\u00e4rt und probiert wurde. Doch das Essen hatte noch lange kein Ende: Wieder in der Schule angekommen, gab es wieder was: kleine, leckere Bl\u00e4tterteigteilchen. W\u00e4hrend des Essens wurde uns ein Film gezeigt, den zwei arabische Sch\u00fcler in Eigenregie \u00fcber ihren Aufenthalt in Deutschland gedreht hatten. Danach wurden noch ein paar Reden gehalten, bei denen dieser Austausch in den h\u00f6chsten T\u00f6nen gelobt wurde. Schlie\u00dflich hatten wir etwa 90 Minuten Freizeit. In dieser Zeit gingen wir alle gemeinsam etwas essen. Um halb vier haben wir uns dann wieder getroffen f\u00fcr eine F\u00fchrung durch Nazareth Village. Dort wurde uns das Leben in Nazareth vor 2000 Jahren n\u00e4her gebracht. Zum Abschluss bekam jeder eine \u00d6llampe geschenkt. Nach einer kleinen Pause zu Hause trafen wir uns dann wieder bei einem israelischen Sch\u00fcler zu einer kleinen Party, bei der weiter flei\u00dfig gegessen wurde.<\/p>\n\n\t\t<style>\n\t\t\t#gallery-3 {\n\t\t\t\tmargin: auto;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-3 .gallery-item {\n\t\t\t\tfloat: left;\n\t\t\t\tmargin-top: 10px;\n\t\t\t\ttext-align: center;\n\t\t\t\twidth: 33%;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-3 img {\n\t\t\t\tborder: 2px solid #cfcfcf;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-3 .gallery-caption {\n\t\t\t\tmargin-left: 0;\n\t\t\t}\n\t\t\t\/* see gallery_shortcode() in wp-includes\/media.php *\/\n\t\t<\/style>\n\t\t<div id='gallery-3' class='gallery galleryid-3633 gallery-columns-3 gallery-size-medium'><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.gymnasium-saarburg.de\/hp\/schuleisrael\/'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"169\" src=\"https:\/\/www.gymnasium-saarburg.de\/hp\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/SchuleIsrael-300x169.jpg\" class=\"attachment-medium size-medium\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/www.gymnasium-saarburg.de\/hp\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/SchuleIsrael-300x169.jpg 300w, https:\/\/www.gymnasium-saarburg.de\/hp\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/SchuleIsrael-768x432.jpg 768w, https:\/\/www.gymnasium-saarburg.de\/hp\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/SchuleIsrael-1024x575.jpg 1024w, https:\/\/www.gymnasium-saarburg.de\/hp\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/SchuleIsrael-e1518106641840.jpg 1000w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.gymnasium-saarburg.de\/hp\/marktisrael\/'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"169\" src=\"https:\/\/www.gymnasium-saarburg.de\/hp\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/MarktIsrael-300x169.jpg\" class=\"attachment-medium size-medium\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/www.gymnasium-saarburg.de\/hp\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/MarktIsrael-300x169.jpg 300w, https:\/\/www.gymnasium-saarburg.de\/hp\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/MarktIsrael-768x432.jpg 768w, https:\/\/www.gymnasium-saarburg.de\/hp\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/MarktIsrael-1024x575.jpg 1024w, https:\/\/www.gymnasium-saarburg.de\/hp\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/MarktIsrael-e1518106676311.jpg 1000w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl>\n\t\t\t<br style='clear: both' \/>\n\t\t<\/div>\n\n&nbsp;<\/p>\n<p class=\"silbentrennung\"><em>Sophia Recktenwald<\/em><\/p>\n<p class=\"silbentrennung\">Als wir am Mittwochmorgen in die Schule kamen, fielen uns sofort die Blicke auf, die uns die nicht am Austausch beteiligten Israelis zugeworfen haben. Allerdings belie\u00dfen es die meisten beim Anschauen und wir wurden nur von einigen wenigen angesprochen, sodass es uns irgendwann kaum noch auffiel. Anders als an unserer Schule findet an der Schule unserer Austauschpartner jeden Tag eine Versammlung auf dem Schulhof statt, bei der uns an diesem Tag der Schulleiter begr\u00fc\u00dfte und vorstellte. Anschlie\u00dfend hielten wir in einem der Klassenr\u00e4ume eine Feedback-Stunde ab. Keiner hatte Grund, sich zu beschweren, weshalb wir den Israelis ausschlie\u00dflich positive R\u00fcckmeldung geben konnten.<\/p>\n<p class=\"silbentrennung\">Um unser nicht allzu gro\u00dfes Allgemeinwissen \u00fcber Israel zu f\u00f6rdern, wurde noch eine Geschichtsstunde abgehalten, bei der beim einen mehr beim anderen weniger h\u00e4ngen geblieben ist. Nach einem eher spontanen Grundschulbesuch besichtigten wir eine T\u00f6pferei. Wider Erwarten war diese F\u00fchrung f\u00fcr mich sehr interessant und erst recht die T\u00f6pfermaschinen waren beeindruckend. Die kamen \u00fcbrigens allesamt aus Deutschland, wie unser \u00dcbersetzer oft genug betont hat. Letztendlich hat fast jeder die T\u00f6pferei mit einem selbst kreierten Kunstwerk verlassen, von denen auch nur ein paar im M\u00fclleimer gelandet sind. Unser n\u00e4chster Programmpunkt war aber leider ein wenig entt\u00e4uschend, da es in der S\u00fc\u00dfwarenfabrik sehr laut und eng war, sodass man den ohnehin schon mit starkem Akzent sprechenden F\u00fchrer kaum verstanden hat. Aber danach wurde es schlie\u00dflich wieder interessanter, da wir zusammen mit den Israelis den Film schauten, den diese in Deutschland gedreht und sp\u00e4ter m\u00fchevoll zusammengeschnitten hatten. Sie waren sehr stolz auf dieses Projekt und der Film konnte sich auch sehen lassen. Besonders die eingef\u00fcgten Bilder am Ende haben an die sch\u00f6nsten Momente erinnert und die gab es wirklich genug. Nach dem Film hatten wir eine Mittagspause, die zu einem kleinen Abenteuer wurde, da wir nat\u00fcrlich mit der kompletten Gruppe nach Nazareth laufen mussten und an ein Aufteilen dieser nicht zu denken war. An vielen Stellen gab es keinen B\u00fcrgersteig oder durch parkende Autos erzeugte Engp\u00e4sse und letztendlich bin ich froh, dass trotz des uns st\u00e4ndig begleitenden Hupens niemand \u00fcberfahren wurde.<\/p>\n<p class=\"silbentrennung\">Bei der anschlie\u00dfenden F\u00fchrung erfuhren wir, wie man zu Zeiten Jesu gelebt hat, bzw. vor allem, wie Wolle zum Weben und Wein hergestellt wurden. Bei dieser F\u00fchrung war es deutlich einfacher zuzuh\u00f6ren, da die israelische Gruppe bei den Schafen h\u00e4ngengeblieben war. Zum Gl\u00fcck hatten wir danach ein bisschen Zeit f\u00fcr uns, bevor es zu Chris\u2018 Party ging. Dort wurde manchmal getanzt, manchmal auch einfach nur geredet. Vor allem wurden Unmengen an Erinnerungsfotos geschossen, was sich als relativ kompliziert herausgestellt hat. Man konnte kaum ein Foto mit einer Person alleine machen, weil sofort zehn andere daneben standen. Insgesamt war es ein sehr sch\u00f6ner Abend, aber als wir dann abgeholt wurden, war ich doch sehr froh, wieder zu Hause zu sein.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p class=\"silbentrennung\"><strong>Donnerstag, 28. September 2017<\/strong><br \/><em>Philip Plantegenet: <\/em><\/p>\n<p class=\"silbentrennung\">Am Donnerstag fuhren wir deutschen Austauschsch\u00fcler mit den Israelis nach Haifa. Haifa ist die drittgr\u00f6\u00dfte Stadt in Israel und liegt nordwestlich von Nazareth. Die Stadt ist ungef\u00e4hr 40 min mit dem Bus von Nazareth entfernt. Den ersten Stopp legten wir beim Grabmal des Bab ein. Es ist das Heiligtum der Bahai; es wird auch der Schrein des Bab genannt. Der Schrein liegt an einem Berg. Es ist ein Weg, der gerade den Berg runterf\u00fchrt zum Gotteshaus; es ist das Weltzentrum der Baha-\u00ed. An dem Weg sind viele sehr gepflegte G\u00e4rten. Au\u00dferdem hat man von oben einen wunderbaren Blick auf Haifa.<\/p>\n<p class=\"silbentrennung\">Nachdem wir die Aussicht genossen hatten, fuhren wir mit dem Bus runter zum Weltzentrum. Die W\u00e4rter dort waren streng mit der Religion und ihren Vorschriften. Die M\u00e4dchen mussten ihre Knie und Schultern bedecken. Danach sind wir zur Universit\u00e4t Haifa gefahren. In der Universit\u00e4t war ein Museum. Ich pers\u00f6nlich fand das Museum nicht so spannend, aber ich habe mir die Sachen trotzdem angeguckt. Mir ist aufgefallen, dass die israelischen Austauschsch\u00fcler kein Interesse an dem Kulturgut ihres Landes zeigten und immer von ihren Lehrern ermahnt werden mussten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p class=\"silbentrennung\"><strong>Freitag, 29. September 2017<\/strong><br \/><em>Benedikt Gouverneur<\/em><\/p>\n<p class=\"silbentrennung\">An diesem Tag trafen wir uns, wie an den meisten anderen Tagen, um 8:00 Uhr an der Schule, um uns dann mit dem Bus auf den Weg zu unserem Ausflugsziel zu machen. Dann fuhren wir, also die deutschen und die israelischen Sch\u00fcler in Begleitung der beiden deutschen Lehrer und zwei israelischen, an den See Genezareth. Um 9:30 Uhr machte die Gruppe eine spa\u00dfige Schiffstour mit einem Schiff der Lido-Flotte. Auf dem Boot wurden viele verschiedene Lieder abgespielt, als erstes sogar die ersten zwei Strophen des \u201eDeutschland-Liedes\u201c. Als wir wieder an Land waren, machten wir zuerst einmal eine Pause, da einige sich etwas Verpflegung beschaffen wollten. Anschlie\u00dfend begab sich die Gruppe wieder in den Bus, um die Exkursion fortzusetzen.<\/p>\n<p class=\"silbentrennung\">Gegen 11:00 Uhr begannen wir, die heiligen Orte um den See Genezareth herum anzusehen. Bevor wir die erste Kirche besuchten, kauften sich allerdings ein paar Sch\u00fcler etwas K\u00fchles zu trinken oder ein Eis, da es sehr warm war. Daraufhin wurde der Berg erklommen, auf dem die besagte erste zu besuchende Kirche steht. Diese steht auf dem Berg, auf welchem Jesus Christus seine Bergpredigt gehalten hat. Die zweite von uns besichtigte Kirche, die wir nach einer weiteren kurzen Busfahrt erreichten, war die sogenannte Brotvermehrungskirche. Nach dem Matth\u00e4usevangelium fand dort die wundersame Brot- und Fischvermehrung bei der Speisung der F\u00fcnftausend statt. Am 17. Juni 2015 gab es dort einen verheerenden Brandanschlag durch rechtsextremistische israelische Siedler.<\/p>\n<p class=\"silbentrennung\">Nach dem Besuch dieser Kirche machten wir uns auf den Fu\u00dfweg zum n\u00e4chsten heiligen Ort. Der Kirchenbau dieses Ortes liegt unmittelbar am Ufer des Sees. Nachdem unser Reisef\u00fchrer fertig mit seiner Erz\u00e4hlung \u00fcber diesen Ort war, durften wir um die Kirche herumgehen und das Wasser des See Genezareth ber\u00fchren. Leider war es nicht m\u00f6glich, so \u00fcber das Wasser zu gehen, wie Jesus es getan hat.<\/p>\n<p class=\"silbentrennung\">Um 14:00 Uhr machten wir uns auf den Weg zur\u00fcck zur Schule und wurden dort entlassen. Gegen Abend trafen sich fast alle Teilnehmer des Austausches im j\u00fcdischen Viertel von Nazareth, da an diesem Abend der j\u00fcdische Fastentag \u201eJom Kippur\u201c begann. An diesem Tag d\u00fcrfen Juden kein Auto fahren, keinen Alkohol trinken und vieles mehr ist ihnen auch untersagt. Deshalb waren die Stra\u00dfen in diesem Viertel abgesperrt, was viele Kinder ausnutzen, um ungest\u00f6rt auf der Stra\u00dfe zu spielen, mit dem Fahrrad oder dem Skateboard zu fahren oder \u00c4hnliches. Es war ein sch\u00f6ner Abend.<\/p>\n\n\t\t<style>\n\t\t\t#gallery-4 {\n\t\t\t\tmargin: auto;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-4 .gallery-item {\n\t\t\t\tfloat: left;\n\t\t\t\tmargin-top: 10px;\n\t\t\t\ttext-align: center;\n\t\t\t\twidth: 33%;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-4 img {\n\t\t\t\tborder: 2px solid #cfcfcf;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-4 .gallery-caption {\n\t\t\t\tmargin-left: 0;\n\t\t\t}\n\t\t\t\/* see gallery_shortcode() in wp-includes\/media.php *\/\n\t\t<\/style>\n\t\t<div id='gallery-4' class='gallery galleryid-3633 gallery-columns-3 gallery-size-medium'><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.gymnasium-saarburg.de\/hp\/schulgangisrael\/'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"169\" src=\"https:\/\/www.gymnasium-saarburg.de\/hp\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/SchulgangIsrael-300x169.jpg\" class=\"attachment-medium size-medium\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/www.gymnasium-saarburg.de\/hp\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/SchulgangIsrael-300x169.jpg 300w, https:\/\/www.gymnasium-saarburg.de\/hp\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/SchulgangIsrael-768x432.jpg 768w, https:\/\/www.gymnasium-saarburg.de\/hp\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/SchulgangIsrael-1024x575.jpg 1024w, https:\/\/www.gymnasium-saarburg.de\/hp\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/SchulgangIsrael-e1518106629896.jpg 1000w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.gymnasium-saarburg.de\/hp\/goldenekuppel\/'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"169\" src=\"https:\/\/www.gymnasium-saarburg.de\/hp\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/goldeneKuppel-300x169.jpg\" class=\"attachment-medium size-medium\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/www.gymnasium-saarburg.de\/hp\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/goldeneKuppel-300x169.jpg 300w, https:\/\/www.gymnasium-saarburg.de\/hp\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/goldeneKuppel-768x432.jpg 768w, https:\/\/www.gymnasium-saarburg.de\/hp\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/goldeneKuppel-1024x575.jpg 1024w, https:\/\/www.gymnasium-saarburg.de\/hp\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/goldeneKuppel-e1518106689485.jpg 1000w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl>\n\t\t\t<br style='clear: both' \/>\n\t\t<\/div>\n\n&nbsp;<\/p>\n<p class=\"silbentrennung\"><strong>Samstag, 30. September 2017<\/strong><br \/><em>Lena Monsch<\/em><\/p>\n<p class=\"silbentrennung\">Der Samstagmorgen begann f\u00fcr mich nach lang ersehnten zehn Stunden Schlaf in meinem rosaroten Prinzessinnenzimmer, das normalerweise der kleinen Schwester meiner Austauschsch\u00fclerin geh\u00f6rt. Begleitet durch unseren liebensw\u00fcrdigen Hund Mokka ging ich kurz darauf in die K\u00fcche, um mit Emily und Maria Pancakes f\u00fcr das Fr\u00fchst\u00fcck zu backen. Das hauseigene Rezept dazu bestand aus je zwei Tassen Mehl und Milch, zwei Eiern und etwas \u00d6l. Nachdem wir das Gusseisen f\u00fcnf oder sechs Mal bef\u00fcllt hatten, waren auf jeden Fall genug Pancakes f\u00fcr uns drei da, die wir zusammen mit Nutella oder Ahornsirup essen konnten. Immer noch gut ges\u00e4ttigt ging es dann nach einer kleinen Pause an das Zubereiten f\u00fcr das Abendessen am Sonntag. Daf\u00fcr war \u201cwaraa dawali\u201c vorgesehen, was eines der dortigen Lieblingsgerichte zu sein scheint. Es handelt sich dabei um Weinbl\u00e4tter, die durch eine spezielle Falttechnik mit Reis und Hackfleisch gef\u00fcllt werden. Um Emily und mir genau das beizubringen, bekamen wir sogar Besuch von Marias Gro\u00dfmutter.<\/p>\n<p class=\"silbentrennung\">Anschlie\u00dfend machten wir uns fertig, um in den Gesch\u00e4ften von Nazareth noch einige letzte Souvenirs zu besorgen. Dazu besuchten wir zuerst das alte Badehaus, in dem man heute vor allem sch\u00f6nen Schmuck kaufen kann, der den meisten Touristen wohl zu teuer sein wird. Daraufhin st\u00e4rkten wir uns mit Falafel und Minzlimonade und besuchten einige weitere Gesch\u00e4fte. Bevor wir uns zuhause f\u00fcr das abendliche Schulessen fertigmachen konnten, besuchten wir noch eine Baklava-B\u00e4ckerei. Nachdem wir uns sogar ansehen durften, wie das s\u00fc\u00dfe Geb\u00e4ck dort hergestellt wird, sollten wir nat\u00fcrlich auch noch etwas probieren. Die Wahl fiel auf \u201cKanafeh\u201c, ein Dessert bestehend aus einer dicken Schicht geschmolzenem K\u00e4se bedeckt mit Zuckerf\u00e4den. Unsere kuchentellergro\u00dfe Portion war also genau das Richtige f\u00fcr uns, das Mittagessen lag immerhin schon fast eine Stunde zur\u00fcck. Auch bis zum Abendessen h\u00e4tte es nicht mehr allzu lang gedauert, wenn wir uns p\u00fcnktlich um sieben an der Schule getroffen h\u00e4tten. Doch da das Treffen anscheinend nach arabischer Zeit stattfand, konnten wir uns noch ausruhen bevor wir etwa um 19:45h zur Schule gefahren wurden, die etwa 200 m neben Marias Haus liegt.<\/p>\n<p class=\"silbentrennung\">Als wenige Minuten sp\u00e4ter die meisten eingetroffen waren, konnten wir uns an den gedeckten Tisch setzten, auf dem bereits Hummus und einige Salate standen. Das gegrillte Fleisch wurde sp\u00e4ter von den Austauschsch\u00fclern verteilt, sodass wir einen der letzten Abende sorgenfrei genie\u00dfen konnten, indem wir uns mit alten, aber auch einigen neuen Freunden austauschten. W\u00e4hrend viele der Anderen sich danach noch bei einem der Austauschsch\u00fcler trafen, fuhren und ich nach Hause und unterhielten uns stattdessen noch in Ruhe dar\u00fcber, was uns die Woche \u00fcber aufgefallen war oder uns verwundert hatte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p class=\"silbentrennung\"><em>Leonie Schmidt<\/em><\/p>\n<p class=\"silbentrennung\">Schon seit Anfang der Woche, als ich heraus fand, dass Schlaf in Israel unterbewertet wird, hatte ich mich nach diesem Tag gesehnt. Der Tag, an dem ich endlich bis 12 Uhr mittags ausschlafen konnte, ohne geweckt zu werden. Da wir an diesem Tag nichts unternehmen konnten aufgrund des bis 18 Uhr andauernden j\u00fcdischen Feiertags Jom Kippur, an dem man innerhalb des Stadtteils Nazareth Illit sein Auto oder sonstige Fortbewegungsmittel nicht nutzen darf, verbrachten wir den Gro\u00dfteil des Samstags damit, Filme zu schauen und zu reden. Um 16 Uhr a\u00dfen wir dann zu Mittag, was, wie ich Laufe der Woche herausgefunden habe, eine \u00fcbliche Uhrzeit ist um sein Mittagessen einzunehmen. Sp\u00e4ter am Abend brachen wir auf um p\u00fcnktlich um 19 Uhr an der Schule zu erscheinen, wo ein BBQ mit arabischen Spezialit\u00e4ten wie Hummus und verschiedenen Salaten f\u00fcr alle Teilnehmer des Austausches inklusive betreuender Lehrer veranstaltet wurde. Was mir w\u00e4hrend des Essens und auch danach auffiel, war, dass die arabischen Sch\u00fcler ohne h\u00f6rbare Aufforderung das Essen verteilten, ausgaben und am Ende abr\u00e4umten. Als es um 21 Uhr dem Ende entgegen ging, wurden wir von unseren Gasteltern abgeholt und nach Hause gebracht, wo ich den Rest des Abends verbrachte, um dann ausnahmsweise mal &amp;quot;fr\u00fch&amp;quot; schlafen zu gehen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p class=\"silbentrennung\"><strong>Montag, 02. Oktober 2017<\/strong><br \/><em>Hannah Remmel<\/em><\/p>\n<p class=\"silbentrennung\">Nachdem ich die letzten Sachen in meinen Koffer gequetscht hatte, ging es mitten in der Nacht (genauer gesagt um 1 Uhr morgens) ein letztes Mal vom 30 km entfernten Wohnort meiner Gastfamilie nach Nazareth. Dort angekommen, war es an der Zeit Abschied zu nehmen. Wie erwartet war dies der schmerzhafteste Teil des Austausches. Es wurden viele Tr\u00e4nen vergossen, was zu einigen Wimperntuscheflecken an dem ein oder anderen Shirt so mancher Austauschsch\u00fcler(innen) f\u00fchrte. Auch mit Tr\u00e4nen in den Augen wurden die letzten Selfies gemacht. Doch um 2 Uhr war der Zeitpunkt gekommen, an dem es Richtung Flughafen gehen sollte. Zumindest war das der Plan \ud83d\ude09 Bis jeder nochmal jeden umarmt hatte und alle Saarburger Austauschsch\u00fcler(innen) in den Bus eingestiegen waren, vergingen noch weitere 10 min. So machten wir uns dann also, ganz nach israelischer Lebensweise, nicht ganz p\u00fcnktlich auf den zweist\u00fcndigen Weg nach Tel Aviv. Am Flughafen angekommen mussten wir uns zun\u00e4chst einigen Fragen der Security stellen. Danach konnten alle ihr Gep\u00e4ck einchecken, ohne dass ein einziger Koffer kontrolliert wurde. Es musste jedoch ein Koffer trotzdem nochmal ge\u00f6ffnet werden \u2026 Dieser geh\u00f6rte Herr Scheid, der seine 3 Kilo \u00dcbergep\u00e4ck noch schnell im Handgep\u00e4ck verstaute. Als wir dann die Passkontrolle und den Security Check passiert hatten, nutzten wir die restliche Zeit bis zum Boarding, um die Flughafenl\u00e4den abzuklappern, um vielleicht noch ein fehlendes Souvenir zu kaufen. Um 7.30 Uhr war es nun tats\u00e4chlich so weit, Abschied zu nehmen. Das Flugzeug Richtung M\u00fcnchen hob ab und landete genau 4 Stunden sp\u00e4ter auf deutschem Boden, wo es aufgrund der Zeitverschiebung erst 10.30 Uhr war. Diese geschenkte Stunde verschaffte uns gen\u00fcgend Zeit, um die Pass- und Sicherheitskontrolle zu durchqueren und den Anschlussflug, der f\u00fcr 12 Uhr geplant war, zu erwischen. Mit einer Stunde Versp\u00e4tung startete dann auch unser Anschlussflieger nach Luxemburg, wo wir nach unserer 12 st\u00fcndigen Heimreise gesund, jedoch sehr m\u00fcde ankamen und von unseren Eltern\/ Freunden sehns\u00fcchtig erwartet wurden.<\/p>\n<p class=\"silbentrennung\">Mit einem lachenden und einem weinenden Auge endete der Israel Austausch nach zehn Tagen nun also genau dort, wo er auch begonnen hatte, mit dem Unterschied, dass wir alle um unz\u00e4hlige Erfahrungen und Eindr\u00fccke reicher geworden sind.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Freitag, 22. September 2017Mara Holbach, Marco Ihl, Lukas \u00d6stlund An diesem Morgen sind wir alle noch ein letztes Mal vor den Ferien in die Schule gegangen. Einige haben sogar noch Tests geschrieben, doch die Vorfreude auf Israel war so gro\u00df, dass das keinem etwas ausmachte. 13:00 Uhr. Endlich! 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