Mein Praktikum in einer Apotheke

Vom 22. bis zum 23.01.2024 habe ich ein Schulpraktikum in einer Apotheke gemacht. Dabei habe ich Einblicke in den Beruf PKA bekommen. Doch was ist eigentlich PKA?

PKA bedeutet ausgeschrieben Pharmazeutisch-kaufmännischer Angestellter. Es ist ein dreijähriger Ausbildungsberuf, bei dem man vor allem den Umgang mit der Warenwirtschaft und den Medikamenten wie auch über technische Arbeit am Computer lernt, Medikamente zu bestellen, rauszusuchen und zu etikettieren. Außerdem werden die Medikamente mit Sorgfalt verpackt und auch unter anderem an ausländische Kunden mit der Post zugeschickt. Dabei spielt die Computerarbeit eine sehr große und wichtige Rolle, da dort keine Fehler passieren dürfen, damit das Paket auch sicher beim Kunden ankommt. Außerdem lernt man den Wareneingang im Blick zu behalten, sowie die Lieferungen der Großhändler (Sanacorp und Phoenix) einzuscannen und zu überprüfen. Der Beruf geht daher eher in den verwaltungstechnischen Bereich, da er eher weniger mit der aktiven Kundenberatung zu tun hat (außer der Entgegennahme von Bestellungen am Telefon). Dafür ist dann ein anderer Beruf namens PTA, ausgeschrieben Pharmazeutisch-technischer Assistent zuständig. Die Lieferungen müssen größtenteils jedoch auch, entweder manuell (in Schubladen) oder automatisch (mit einem Automaten) einsortiert werden. In dieser Apotheke wurde die manuelle Methode beibehalten, aufgrund der enormen Kosten eines Automaten.

Mir persönlich hat das Praktikum sehr viel Spaß gemacht, weil es für mich sehr wichtig war, nochmals eine weitere praktische Erfahrung zu sammeln, um der Berufsentscheidung nach der 10. Klasse dadurch näher zu kommen. Ich durfte außerdem auch schon viele Dinge selbst tun, weshalb ich nochmal einen besseren Einblick in den Beruf bekommen habe.

Tom Gutsche, 10c

Mein Praktikum bei der SAPV Saarschleife

In der Woche vom 10. bis zum 14.Juli 2023 habe ich ein Schulpraktikum bei der SAPV Saarschleife gemacht. Was ist überhaupt die SAPV?

SAPV steht für Spezialisierte Ambulante Palliativ Versorgung, d.h. mit Hilfe der SAPV wird Menschen geholfen, die an einer unheilbaren Erkrankung und einer Symptomlast (z.B. Schmerzen, Übelkeit, Unruhe) leiden. Sie werden so auch auf ihrem letzten Weg begleitet. Das Ziel ist es, die Symptome zu lindern und somit den Menschen mehr Lebensqualität zu schenken. Wichtig zu wissen ist, dass die palliative Versorgung nicht nur für ältere Menschen gedacht ist, sondern die SAPV auch für junge Menschen da ist. Das Palliativ-Team besteht aus Krankenpflegern, Krankenschwestern und Ärztinnen und Ärzten. Diese fahren dann zu den Patienten nach Hause und versuchen somit den Menschen den Wunsch zu erfüllen, zuhause bleiben zu können.

Zu Beginn der Woche standen organisatorische Aufgaben auf dem Plan, d.h. die Krankenschwester, der ich zugeordnet war, führte zuerst einmal Telefonate mit ihren Patienten und erkundigte sich nach deren allgemeinen Zustand. Dann fanden die ersten Hausbesuche der Woche statt, d.h. man fährt zu den Patientinnen und Patienten und fragt alle Symptome ab, also beispielsweise, ob ein Patient unter Schmerzen leidet. Nach Absprache mit dem zuständigen Arzt kann man bei Bedarf dann den Medikamentenplan ändern. Außerdem kontrolliert man die Vitalwerte und das äußere Erscheinungsbild. Zudem gehört auch dazu, dass mit den Angehörigen, dem Pflegedienst, dem Krankenhaus oder dem Hausarzt über Probleme oder Auffälligkeiten gesprochen wird. Zum Schluss dokumentiert man alle Hausbesuche und Telefonate, damit im späteren Verlauf alles nachvollziehbar bleibt. Zusätzlich zu den genannten pflegerischen Tätigkeiten arbeiten auch noch viele Angestellte im Hintergrund, die alles koordinieren, Rezepte bestellen, diverse Briefe und Anschreiben anfordern und hinterlegen, usw.

Gegen Ende der Woche bin ich dann mitgefahren zu Neuaufnahmen, bei denen neue Patientinnen und Patienten in die SAPV aufgenommen werden. Eine Neuaufnahme beinhaltet viel Aufklärung und Schreibarbeit, da man zuerst mal alles über den Patienten bzw. die Patientin aufnehmen muss.

Mir hat das Praktikum sehr gut gefallen, da ich einen tiefen Einblick in die Tätigkeiten der SAPV bekommen habe und mir dazu auch sehr viel erklärt wurde. Ich kann mir vorstellen, später in diesem Beruf zu arbeiten. Ich finde, man sollte grundsätzlich sehr großen Respekt vor allen Menschen haben, die im medizinischen Bereich arbeiten, so auch vor den Pflegerinnen und Pflegern.

Carolin Hein, 9b

Anmeldung zu MINT-EC Camps

Auch für das zweite Halbjahr 2018 bietet unser Netzwerkpartner MINT-EC wieder attraktive Praktika für Schülerinnen und Schüler ab etwa 16 Jahren mit Freude und Interesse an MINT-Themen. Die Fahrtkosten zu diesen bundesweiten Veranstaltungen müssen selbst getragen werden, die Kosten vor Ort wie z.B. Übernachtung werden übernommen.

Die Bewerbungsphase für diese MINT-EC-Veranstaltungen beginnt am 11. Juni, 15 Uhr, und endet am 17. Juni, 15 Uhr. Entscheidend für die Auswahl der Teilnehmenden aus allen Bewerbungen ist nicht die Schnelligkeit, sondern die Motivation. Diese wird bei der Bewerbung abgefragt. Dazu gehören beispielsweise die Bekundung eines besonderen Interesses, die Absicht neue Impulse für ein Projekt finden, Aspekte der Berufs- bzw. Studienorientierung usw. Alle Bewerberinnen und Bewerber erhalten am Montag, 18./19. Juni, die Information, ob sie teilnehmen dürfen oder auf der Warteliste stehen. Pro Schule wird nur jeweils ein/e Bewerber/in zugelassen.

Alle Veranstaltungen sind auf der Hauptseite des MINT-EC-Portals mit ausführlichen Infos und Beschreibungen zu finden.

Anmeldung zu MINT-EC Camps

Für Schülerinnen und Schüler ab etwa 16 Jahren mit Freude und Interesse an MINT-Themen bietet unser Netzwerkpartner MINT-EC für das nächste Halbjahr wieder attraktive Praktika, die bundesweit genutzt werden können. Die Fahrtkosten müssen selber getragen werden, die Kosten vor Ort wie z.B. Übernachtung werden übernommen.

Die Bewerbungsphase für diese MINT-EC-Veranstaltungen beginnt am 11. Dezember, 15 Uhr, und endet am 17. Dezember, 15 Uhr. Entscheidend für die Auswahl der Teilnehmenden aus allen Bewerbungen ist nicht die Schnelligkeit, sondern die Motivation. Diese wird bei der Bewerbung abgefragt. Dazu gehören beispielsweise die Bekundung eines besonderen Interesses, die Absicht neue Impulse für ein Projekt finden, Aspekte der Berufs- bzw. Studienorientierung usw. Alle Bewerberinnen und Bewerber erhalten am Montag, 18. Dezember, die Information, ob sie teilnehmen dürfen oder auf der Warteliste stehen.

Alle Veranstaltungen sind ebenfalls auf dem MINT-EC-Portal unter der Zielgruppe „Schülerinnen und Schüler“ mit ausführlichen Infos und Beschreibungen zu finden.

DatumVeranstaltungOrt
27. Februar-02. März
MINT-EC-Camp „Zukunft Werkstoffe: Werkstoffwunder Automobil“
Freiberg (Sa.)
28.Februar-03.MärzMINT-EC-Camp Verhaltensbiologie
Wiesbaden/Frankfurt
04.-08. MärzMINT-EC-Akademie HPI-Camp InformatikPotsdam
12.-15. MärzMINT-EC-Camp BiologieBremen
19.-22. MärzMINT-EC-Camp (E-)Mobilität
Bochum
19.-20. AprilMINT-EC-Forum Automobiltechnik der Zukunft
Heilbronn
24.-27. April
MINT-EC-Camp Rohstoff- und Entsorgungstechnik
Aachen
28. Mai - 01. Juni
MINT-EC-Camp DNA-Analyse
Bremen
03.-06. JuniMINT-EC-Camp EnergieOldenburg
05.-08. JuniMINT-EC-Camp InformatikBremen
11.-14. JuniMINT-EC-Camp ChemieGrünstadt (Pfalz)
24.-30. Juni
MINT-EC-Camp MeeresbiologieHusum
26.-29. JuniMINT-EC-Camp Autonomes FahrenHof